Bachelorarbeit, 2020
71 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Diabetes Mellitus Typ 2
2.1.1. Definition
2.1.2. Prävalenz
2.1.3. Ätiologie
2.1.4. Pathophysiologie
2.1.5. Symptomatik und Folgeerkrankungen
2.1.6. Diagnostik und Folgeuntersuchungen
2.1.7. Therapie
2.2. Telemedizin
2.2.1. Definition
2.2.2. Anwendungsprinzip
2.2.3. Ziele und Perspektiven
2.2.4. Anforderungen
2.2.5. Herausforderungen
2.2.6. Projekte in Deutschland
2.3. Hypothese
3. Methodik
4. Ergebnisse
5. Diskussion
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Telemedizin als Instrument zur Steigerung der Lebensqualität bei Patienten mit Diabetes Mellitus Typ 2. Basierend auf einer systematischen Literaturanalyse aktueller Studien wird evaluiert, ob telemedizinische Interventionsmaßnahmen signifikante Verbesserungen sowohl bei psychologischen Parametern der Lebensqualität als auch bei klinischen Werten wie dem HbA1c-Spiegel bewirken können.
2.2.1 Definition
Der Begriff der Telemedizin ist nicht eindeutig definiert. Es existieren mehrere Definitionen, die grob gesehen ähnliche Aspekte umschreiben, aber trotzdem ein Grad an Unschärfe aufweisen (Bundesärztekammer, 2015, S.1). Die AG-Telemedizin der Bundes-Ärztekammer schlägt folgende Definition vor: „Telemedizin ist ein Sammelbegriff für verschiedenartige ärztliche Versorgungskonzepte, die als Gemeinsamkeit den prinzipiellen Ansatz aufweisen, dass medizinische Leistungen der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in den Bereichen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation sowie bei der ärztlichen Entscheidungsberatung über räumliche Entfernungen (oder zeitlichen Versatz) hinweg erbracht werden. Hierbei werden Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt“ (Bundesärztekammer, 2015, S. 2).
Telemedizin wird in diesem Kontext als Teilgebiet des eHealth (electronic Health) angesehen. Das Bundesministerium für Gesundheit definiert den Begriff eHealth als den kostengünstigen und sicheren Einsatz von technologischen Hilfsmitteln zur Förderung der allgemeinen Gesundheit sowie den gesundheitsbezogenen Bereichen wie der Gesundheitssysteme, der Gesundheitsberichterstattung, der Gesundheitsförderung als auch dem Allgemeinwissen und der Forschung (Bundesministerium für Gesundheit, 2018b).
Darüber hinaus kann eHealth in fünf Kategorien unterteilt werden, die im Zusammenspiel die Funktion des eHealth erfüllen. Tabelle 3 verdeutlicht sie anhand ausgewählten Beispielen. Es ist anzumerken, dass die einzelnen Kategorien nicht als alleinstehende Komponente verstanden werden sollten. Es gibt interkategorische Überschneidungen, da sich die Teilgebiete untereinander ergänzen. So ist beispielsweise eAdministration meistens in Form von elektronischen Akten ein fester Bestandteil der eCare (Bundesärztekammer, 2015, S.1).
1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Diabetes-Prävalenz und die Zielsetzung der Arbeit, Telemedizin als Behandlungsansatz zu bewerten.
2. Theoretischer Hintergrund: Umfassende Darstellung der Entstehung und Symptomatik des Diabetes Mellitus Typ 2 sowie der Funktionsweise und rechtlichen Rahmenbedingungen der Telemedizin.
3. Methodik: Beschreibung der systematischen Recherche randomisiert kontrollierter Studien in medizinischen Datenbanken zur Beantwortung der Forschungsfrage.
4. Ergebnisse: Analyse der Resultate aus sechs ausgewählten Studien hinsichtlich des Einflusses telemedizinischer Maßnahmen auf klinische Marker und Lebensqualität.
5. Diskussion: Kritische Reflexion der Studienergebnisse und Einordnung der gewonnenen Erkenntnisse im Kontext der aktuellen wissenschaftlichen Literatur.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Nutzens der Telemedizin für Diabetes-Patienten und Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze.
Telemedizin, Diabetes Mellitus Typ 2, Lebensqualität, Telemonitoring, HbA1c, eHealth, Patienten-Empowerment, Diabetes-Management, Systematische Literaturanalyse, Digitalisierung, Prävention, Stoffwechselerkrankung, Adhärenz, Fernbehandlung, Gesundheitsvorsorge.
Die Arbeit untersucht den Einsatz telemedizinischer Verfahren als unterstützendes Instrument, um bei Patienten mit Diabetes Mellitus Typ 2 sowohl die klinischen Stoffwechselparameter als auch die subjektive Lebensqualität positiv zu beeinflussen.
Neben der medizinischen Pathophysiologie des Diabetes Typ 2 bilden die Definition und Implementierung von Telemedizin sowie die Analyse bestehender digitaler Projekte in Deutschland die Schwerpunkte.
Die Arbeit fragt nach dem effektivsten Behandlungsansatz für Typ-2-Diabetiker, um die Degeneration der Lebensqualität durch die chronische Erkrankung zu verhindern oder die gesundheitliche Situation nachhaltig zu verbessern.
Der Autor führte eine systematische Literaturanalyse durch, bei der er randomisiert kontrollierte Studien der letzten fünf Jahre aus renommierten Datenbanken wie PubMed und Google Scholar auswertete.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte theoretische Aufarbeitung des Krankheitsbildes, eine juristische Einordnung der Fernbehandlung in Deutschland sowie eine vergleichende Analyse internationaler Studienergebnisse.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Telemedizin, Diabetes-Management, Lebensqualität, HbA1c-Senkung und eHealth definieren.
Die Differenzierung hilft, unterschiedliche Symptome wie erhöhte Nüchternwerte oder postprandiale Glukoseprobleme pathophysiologisch besser zu verstehen und therapeutisch gezielter anzugehen.
Sie dient als standardisiertes Instrument in der klinischen Praxis, um den Schweregrad des diabetischen Fußsyndroms einheitlich zu diagnostizieren und die entsprechende Wundbehandlung einzuleiten.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass zum jetzigen Zeitpunkt kein eindeutig bewiesener, allgemeingültiger positiver Effekt auf die Lebensqualität existiert, jedoch keine negativen Auswirkungen durch telemedizinische Maßnahmen feststellbar sind.
Der Autor führt dies auf die Variabilität der verwendeten telemedizinischen Interventionen und die unterschiedlichen Erhebungsinstrumente für die Lebensqualität zurück, was eine einheitliche Aussage erschwert.
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