Magisterarbeit, 1999
100 Seiten, Note: 3
1 Einleitung
2 Die Begriffe „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Kongress“
2.1 Öffentlichkeitsarbeit
2.1.1 Entstehung
2.1.2 Etymologie und Verwendung
2.1.3 Definitionen
2.1.4 Funktionen und Inhalte
2.2 Kongress
3 Universitäre Öffentlichkeitsarbeit
3.1 Definition, Genese und Stand
3.2 Ziele
3.3 Zielgruppen
3.3.1 Globale Öffentlichkeit
3.3.2 Interne Teilöffentlichkeiten
3.3.3 Externe Teilöffentlichkeiten
3.4 Inhalte
3.4.1 Forschung
3.4.2 Studium und Lehre
3.4.3 Weiterbildung und Dienstleistungen
3.4.4 Universität als kulturelles und geistiges Zentrum
3.4.5 Hochschulpolitik
3.5 Instrumente
3.5.1 Pressearbeit
3.5.1.1 Adressaten
3.5.1.2 Gestaltung der Presseinformation
3.5.1.3 Quantität der Presseinformation
3.5.2 Persönliche Kommunikation
3.5.3 Messen, Tage der Offenen Tür und Publikationen
3.5.4 Absolventenbetreuung
3.5.5 Studienberatung
3.5.6 Werbung
3.5.7 Kongresse
3.5.8 Neuere Formen
3.6 Imagebildung
3.6.1 Leitbilder und Maßnahmen
3.6.2 Ganzheitlicher Anspruch
3.7 Evaluation
3.7.1 Spezifische Probleme
3.8 Leitsätze universitärer Öffentlichkeitsarbeit
3.9 Modell einer universitären PR-Stelle
4 Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld universitärer Symposien
4.1 Teilnehmer-PR
4.1.1 Konzeption
4.1.2 Rahmenprogramm
4.1.3 Gestaltung der Abstracts
4.1.4 Einladungen
4.1.4.1 Inhalt
4.1.4.2 Versand
4.1.4.3 Zeitplan
4.1.5 Anmeldebestätigungen
4.2 Presse-PR
4.2.1 Grobplanung
4.2.2 Einladung
4.2.2.1 Inhalt
4.2.2.2 Zeitplan und Umfang
4.2.3 Ankündigung
4.2.4 Pressemitteilung
4.2.4.1 Begriffsklärung
4.2.4.2 Inhalt und Herstellung
4.2.4.3 Form
4.2.4.4 Versand und Bereitstellung
4.2.5 Pressefoto
4.2.6 Interview
4.2.7 Pressemappe
4.2.8 Pressegespräch und Pressekonferenz
4.2.8.1 Einladung
4.2.8.2 Antwortkarte
4.2.9 Vorbereitung der Nachbereitung
4.3 Anspruch vs. Verwirklichung: Presse-PR zum 12. Symposion Deutschdidaktik
4.3.1 Evaluierung
4.3.2 Presseverteilerliste
4.3.3 Presseeinladung
4.3.4 Pressemitteilung
4.3.5 Pressemappe
4.3.6 Pressekonferenz/Pressegespräch
4.3.7 Internet-Präsentation und sonstiges
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Öffentlichkeitsarbeit bei der Vorbereitung von universitären Kongressen und Symposien. Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen der Vorfeld-PR in diesem hochschulspezifischen Kontext zu analysieren und ein Modell für eine effektive Presse- und Medienarbeit zu entwickeln, die über eine bloße Informationsweitergabe hinausgeht.
3.5.1 Pressearbeit
Printmedien sind eine bevorzugte Informationsquelle. In einer US-amerikanischen Untersuchung von 1997 mit der Fragestellung „Wie bekommen Konsumenten, Händler und Geschäftspartner ihre Informationen über große bekannte Unternehmen?“ wurde von all diesen drei Teilöffentlichkeiten das Lesen von Printmedien am häufigsten genannt (83/100/82 Prozent). „Radiohören“ gaben 23/15/13 Prozent an. (SAXTON 1998, S. 392)
Wenn von Pressearbeit die Rede ist, sind alle Medienarten als Adressaten dieser PR gemeint, Pressearbeit bedeutet „Medienarbeit“. Im folgenden kann also durchgängig von Pressearbeit die Rede sein.
Das Ziel der Pressearbeit ist es, Kontakte mit den Medien anzubahnen, auszubauen und zu stabilisieren und ihre Berichterstattung zu beeinflussen. (nach PEPELS 1994, S. 343) Die Pressearbeit nimmt in der Public Relations der Hochschulen den ersten Platz ein (HEINEMANN 1991, S. 63), wobei zudem die Auskunftspflicht der öffentlichen Körperschaft Universität nicht auf alle Mitarbeiter, sondern in der Regel auf Pressesprecher übertragen wird. (vgl. KONKEN 1998, S. 27f)
Diese haben generell die Schwierigkeit zu überwinden, dass Presseleute eine negative Einstellung gegenüber Public-Relations-Leuten haben. (BELZ 1993, S. 144) Aber obwohl Journalisten nicht die beste Meinung von PR-Schaffenden haben, wird im Allgemeinen anerkannt, dass der Versuch der Öffentlichkeitsarbeit, die Medieninhalte zugunsten der Interessen einer Organisation zu beeinflussen, legitim ist, (NOELLE-NEUMANN 1994, S. 86) und die Journalisten verlassen sich weitestgehend auf deren Leistungen, was die enorme Wichtigkeit und Effektivität der Pressearbeit in der Öffentlichkeitsarbeit bewirkt.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt dar, dass Kongresse ein zentrales Mittel der universitären Öffentlichkeitsarbeit sind, um Forschungsergebnisse transparent zu machen und sich im Wettbewerb um Drittmittel zu behaupten.
2 Die Begriffe „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Kongress“: Hier werden die historischen Ursprünge und fachwissenschaftlichen Definitionen der PR sowie die verschiedenen Tagungsformate von Konferenz bis Kongress erörtert.
3 Universitäre Öffentlichkeitsarbeit: Dieses Kapitel behandelt die spezifischen Anforderungen und Instrumente der Hochschul-PR, von der Definition der Zielgruppen bis zur Bedeutung professioneller Pressestellen.
4 Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld universitärer Symposien: Der Hauptteil konzentriert sich auf die konkrete PR-Planung für Kongresse, einschließlich Teilnehmer-PR und detaillierter Anforderungen an die Pressearbeit.
5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Notwendigkeit professioneller PR-Strukturen und betont die Wichtigkeit einer schlagkräftigen Einladungs- und Pressematerialstrategie für den Erfolg wissenschaftlicher Veranstaltungen.
Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Universitäre PR, Kongressvorbereitung, Pressearbeit, Medienarbeit, Symposion, Wissenschaftstransfer, Zielgruppenanalyse, Evaluation, Pressemitteilung, Hochschulmarketing, Pressekonferenz, Corporate Image, Intereffikation.
Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung von Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) im Kontext der Vorbereitung von universitären wissenschaftlichen Kongressen und Symposien.
Zentrale Themen sind die professionelle Medienarbeit, die gezielte Teilnehmeransprache, die Gestaltung von Pressemitteilungen und Pressemappen sowie die strategische Positionierung der Universität als kulturelles und wissenschaftliches Zentrum.
Das Ziel ist es, die spezifische Problematik der universitären Vorfeld-PR aufzuzeigen und Strategien zu formulieren, wie ein Kongress durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit eine größere Außenwirkung erzielen kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen evaluierenden Prozessanalyse anhand des Fallbeispiels des 12. Symposions Deutschdidaktik (SDD) 1998 in Siegen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung allgemeiner Instrumente der universitären PR und die spezifische Anwendung dieser Instrumente im Vorfeld von Kongressen, insbesondere im Bereich der Teilnehmer- und Presse-PR.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Öffentlichkeitsarbeit, Hochschul-PR, Kongressvorbereitung, Pressearbeit, Medienarbeit und Wissenschaftstransfer.
Die Pressemappe ist ein unverzichtbares Hilfsmittel, um sicherzustellen, dass Journalisten trotz der hohen Dichte an Vorträgen alle wesentlichen Fakten und Informationen für ihre Berichterstattung korrekt vorliegen haben.
Zu den häufigsten Fehlern zählen fehlende W-Fragen, unprofessionelle Textformatierung, mangelhafte journalistische Aufbereitung, Übertreibungen und das Fehlen notwendiger Kontaktinformationen für die Presse.
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