Diplomarbeit, 2008
91 Seiten, Note: 1,3
Vorwort
1 Einleitung und Problemstellung
2 Zielsetzung
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand
3.1 Ist-Analyse
3.1.1 Lage und Standort
3.1.2 Größe und Flächenverteilung des Fitnessclubs
3.1.3 Angebotsstruktur
3.1.4 Entwicklung des betrachteten Fitnessclubs in der Vergangenheit
3.1.5 Positionierung der Anlage
3.1.6 Mitbewerberanalyse
3.2 Darstellung des bestehenden Kurskonzeptes
3.2.1 Zielgruppendefinition
3.2.2 Ziele des bestehenden Kurskonzeptes
3.3 Gegenüberstellung der Ernährung nach Low-Carb und Low-Fat
3.3.1 Definition
3.3.2 Gewichtsreduktion/-stabilisierung
3.3.3 Ernährungsabhängige Krankheiten
3.4 Stellenwert von Kraft- und Ausdauertraining für die Körpergewichtsreduktion und –stabilisierung
3.4.1 Körpergewichtsreduktion
3.4.2 Körpergewichtsstabilisierung
3.4.3 Belastungsnormative
4 Methodik
4.1 Vorgehensweise in der Arbeit
4.2 Rentabilitätsprognose
4.3 Modifiziertes Konzept
5 Ergebnisse
6 Diskussion
7 Zusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein bestehendes, wirtschaftlich orientiertes Ernährungs- und Bewegungskonzept für einen Fitnessclub zu optimieren, um durch eine effizientere Gestaltung die Teilnehmerbindung für Anschlussmitgliedschaften zu erhöhen und somit einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.
3.3.2 Gewichtsreduktion/-stabilisierung
Literaturanalyse: ATKINS, LUTZ oder auch WORM vertreten die These, dass der menschliche Organismus aus Gründen der Evolution an die Verstoffwechselung von Fleisch angepasst ist (vgl. LUTZ, 2004, S. 188 ff).
Der Mensch hat sich 2 bis 4 Millionen Jahre überwiegend von Fleisch, und damit von Eiweißen und Fetten, ernährt. Der Ackerbau hingegen wurde erst vor 2000 Jahre in Europa entdeckt, so dass eine Adaptation (Adaptationstheorie: vgl. LUTZ, 1989, S. 429 ff) seitens des menschlichen Stoffwechsels an die kohlenhydratreiche Ernährung noch nicht stattgefunden haben kann (vgl. LUTZ, 2004, S. 195), da nach HEBERER jene Anpassung 200 000 bis 500 000 Jahre dauert (vgl. HEBERER, o. J., zit. n. LUTZ, 2004, S. 195 ff).
Nach Befürwortern der kohlenhydratarmen Ernährungsform sind die Ausbreitung des Ackerbaus, wie sie aus linguistischen (vgl. RENFREW, 1982, zit. n. LUTZ, 2004, S. 197), archäologischen (vgl. GIMBATUS, 1991, zit. n. LUTZ, 2004, S. 197) und genetischen (vgl. CAVALLI-SFORZA, 1993, zit. n. LUTZ, 2004, S. 197) Studien ersichtlich ist, und die fehlende Anpassung an Kohlenhydraten für Übergewicht und Adipositas verantwortlich (vgl. LUTZ, 2004, S. 197 ff).
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die gesundheitliche Problematik von Übergewicht und körperlicher Inaktivität in Deutschland sowie die wirtschaftliche Relevanz für den Fitnessclub.
2 Zielsetzung: Hier werden die Ziele der Arbeit definiert, insbesondere die notwendigen Modifikationen zur Erhöhung der Anschlussmitgliedschaften.
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieser Teil umfasst eine detaillierte Ist-Analyse des Fitnessclubs, eine Darstellung des Kurskonzepts sowie eine ausführliche wissenschaftliche Literaturdiskussion über Ernährungsformen und Training.
4 Methodik: Hier werden die Vorgehensweise, eine Rentabilitätsprognose für das bestehende Konzept sowie die Details des modifizierten Konzepts dargelegt.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse fassen die Kriterien für eine gesundheitsorientierte und optimale Körpergewichtsreduktion zusammen, die aus der Literaturanalyse abgeleitet wurden.
6 Diskussion: Dieses Kapitel bewertet kritisch die Wirksamkeit und die wirtschaftlichen Aussichten des bestehenden Kurskonzepts vor dem Hintergrund der gewonnenen Erkenntnisse.
7 Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Arbeit werden hier rekapituliert und die Notwendigkeit der Modifikation zur Erzielung einer hohen Abschlussquote unterstrichen.
Übergewicht, Adipositas, Low-Carb, Low-Fat, Fitnessclub, Gewichtsreduktion, Gewichtsstabilisierung, Krafttraining, Ausdauertraining, Ernährungskonzept, Stoffwechsel, Insulin, DGE, Leistungsfähigkeit, Betriebswirtschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung eines bestehenden, wirtschaftlich orientierten Ernährungs- und Bewegungskonzepts in einem Fitnessclub, um die Quote der Kursteilnehmer, die eine dauerhafte Mitgliedschaft abschließen, signifikant zu steigern.
Zu den Schwerpunkten zählen die epidemiologischen Hintergründe von Übergewicht, die Analyse verschiedener Ernährungsphilosophien (Low-Carb vs. Low-Fat), die Rolle von Kraft- und Ausdauertraining bei der Gewichtsreduktion sowie die wirtschaftliche Rentabilität von Kursprogrammen.
Das primäre Ziel ist es, durch die Anpassung des Kurskonzepts eine 90%ige Übernahmequote der Teilnehmer in die reguläre Angebotsstruktur des Clubs zu erreichen und damit langfristigen wirtschaftlichen Erfolg sicherzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und einer Ist-Analyse des betrachteten Fitnessstudios. Zudem werden die verschiedenen Ernährungs- und Trainingsansätze analytisch und kritisch gegenübergestellt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Fitnessclubs, die Darstellung und kritische Diskussion von Ernährungs- und Trainingswissenschaften sowie eine ökonomische Rentabilitätsprognose und die Ausarbeitung eines optimierten Kurskonzepts.
Die zentralen Begriffe sind Übergewicht, Adipositas, Low-Carb, Low-Fat, Gewichtsreduktion, Kraft- und Ausdauertraining sowie Betriebswirtschaft im Fitnesssektor.
Der Autor führt den mangelnden wirtschaftlichen Erfolg auf eine unzureichende Gewichtsabnahme der Teilnehmer während des Kurses zurück, was zu einem Vertrauensverlust in die Dienstleistung und damit zu einer geringen Bereitschaft für Folgeverträge führt.
Die Trainingshäufigkeit erhält die höchste Priorität, da regelmäßige körperliche Betätigung als fundamentale Basis für alle anderen Trainingsnormativen und für den langfristigen Erfolg bei der Gewichtsstabilisierung identifiziert wurde.
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