Diplomarbeit, 2002
82 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Aufbau und Struktur der Diplomarbeit
3 Theoretischer Einsatz des Projektmanagements
3.1 Vorbemerkungen und Ziele zum Theorieteil
3.2 Besonderheiten ausgewählter Unternehmensbranchen
3.2.1 Produktionsunternehmen
3.2.2 Dienstleistungsunternehmen
3.3 Grundlagen des Projektes
3.3.1 Definition Projekt
3.3.2 Projektziele
3.3.3 Projektarten
3.4 Grundlagen des Projektmanagements
3.4.1 Definition Projektmanagement
3.4.2 Erfolgsfaktoren des Projektmanagements
3.4.3 Inhalte und Aufgaben des Projektmanagements
3.4.3.1 Projektinitialisierung
3.4.3.2 Projektplanung
3.4.3.3 Projektdurchführung und –kontrolle
3.4.3.4 Projektabschluss
3.5 Fazit Theorieteil
4 Praktische Umsetzung des Einsatzes von Projektmanagement
4.1 Vorbemerkungen und Ziele zum Praxisteil
4.2 Definition Projektmanagement-Kultur
4.3 Entwicklung einer Soll- Kultur
4.3.1 Einflussfaktoren einer Soll- Kultur
4.3.1.1 Produkt
4.3.1.2 Arbeitsstrukturierung
4.3.1.3 Führung
4.3.1.4 Mensch
4.3.2 Soll- Kultur in Produktionsunternehmen
4.3.3 Soll- Kultur in Dienstleistungsunternehmen
4.4 Analyse der Ist- Kultur
4.4.1 Ist- Kultur in Produktionsunternehmen
4.4.2 Ist- Kultur in Dienstleistungsunternehmen
4.4.3 Ergebnisanalyse
4.4.3.1 Analyse der Gemeinsamkeiten
4.4.3.2 Analyse der Unterschiede
4.5 Fazit Praxisteil
5 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Anwendung von Projektmanagement in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen zu bewerten und zu analysieren, um festzustellen, ob ein einheitliches Vorgehen sinnvoll ist oder ob branchenspezifische Unterschiede bei der Umsetzung erforderlich sind.
3.4.3.3 Projektdurchführung und -kontrolle
Die Durchführung eines jeden Projektes ist in seiner Effektivität sehr geprägt durch die zuvor vorgenommene Projektplanung. Aufgabe während der Durchführungsplanung ist es, „die ausführungsreif entwickelten Lösungen umzusetzen“. Aus diesem Grund benötigt jedes Projekt eine angemessene Projektsteuerung, um die einzelnen Abläufe und Ereignisse des Projektes effektiv durchzuführen. Da es während der Projektrealisierung immer wieder zu Abweichungen von den zuvor vorgenommenen Planungen kommt, muss während der Durchführungsphase der IST- Zustand des realen Projektablaufs mit dem geplanten SOLL –Zustand verglichen werden. Nur so ist es dem Projektteam möglich, auf Abweichungen, hervorgerufen durch Personalmangel, unvorhergesehene Schwierigkeiten bei der Durchführung der Aufgabe, unrealistische Aufwandsschätzungen, zusätzliche Funktions- und Leistungsanforderungen o.ä. rechtzeitig reagieren zu können. In diesem Falle ist es in erster Linie die Aufgabe des Projektleiters, die anders als geplant eingetretenen Situationen zu bewerten und Alternativen und Verbesserungsmöglichkeiten einzuleiten.
Bei der Erfassung der IST- Zustände ist vornehmlich Augenmerk auf die einzuhaltenden Termine, Kosten und Aufwendungen zu legen, da sie maßgeblichen Anteil am Erfolg des Projektes haben. Leider ist es jedoch in der Realität für den Projektleiter sehr schwierig, bereits während der Durchführung einen Überblick über die entstandenen Kosten und Ressourcen zu gewinnen und somit Einfluss auf sie zu nehmen. Meist erfährt er die genauen Kosten erst nach Beendigung des Projektes. Dies stellt insbesondere bei kostenintensiven und knapp kalkulierten Projekten ein erhebliches Problem dar, weil immer die Gefahr besteht, dass sich ein Projekt am Ende nicht rentiert. Deswegen ist es bei solchen Projekten, die auch von längerer Dauer sind, ratsam, die Planungen möglichst genau einzuhalten und ständig zu kontrollieren.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage bezüglich der Notwendigkeit unterschiedlicher Vorgehensweisen im Projektmanagement nach Branchen.
2 Aufbau und Struktur der Diplomarbeit: Kurze Erläuterung der fünf Kapitel, die den theoretischen und praktischen Teil der Arbeit gliedern.
3 Theoretischer Einsatz des Projektmanagements: Analyse theoretischer Grundlagen des Projektmanagements, Definition der Projektarten und Erläuterung der Branchenbesonderheiten.
4 Praktische Umsetzung des Einsatzes von Projektmanagement: Untersuchung der Soll- und Ist-Kultur in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen anhand einer Befragung und Analyse der Erfolgskriterien.
5 Zusammenfassung: Abschließende Bewertung, die bestätigt, dass keine grundlegend unterschiedliche Vorgehensweise je nach Branche notwendig ist.
Projektmanagement, Produktionsunternehmen, Dienstleistungsunternehmen, Projektkultur, Projektplanung, Projektsteuerung, Erfolgsfaktoren, Arbeitsstrukturierung, Führungsstil, Effektivität, Effizienz, Projektziele, Prozessanalyse, Umfeldanalyse, Methodenkompetenz
Die Diplomarbeit untersucht, ob Projektmanagement in unterschiedlichen Branchen, spezifisch in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, einheitlich angewendet werden kann oder ob eine branchenspezifische Differenzierung notwendig ist.
Zentrale Felder sind die theoretische Definition des Projektmanagements, die Beschreibung von Projektkultur sowie die Analyse praktischer Umsetzungsprozesse und Erfolgsfaktoren in verschiedenen Branchen.
Das Ziel ist die Bewertung und Analyse des Projektmanagements, um zu klären, ob für unterschiedliche Unternehmensbranchen grundlegend unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Projektmethodik erforderlich sind.
Der Autor führt eine theoretische Aufarbeitung durch und ergänzt diese durch eine praktische Befragung in Großunternehmen, um die Ist-Situation und Problemfelder empirisch zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffs- und Umfeldanalyse sowie eine praktische Untersuchung der Soll- und Ist-Kultur, inklusive der Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei der Projektarbeit.
Wichtige Begriffe sind Projektkultur, Erfolgsfaktoren, Arbeitsstrukturierung, Effektivität und Effizienz im Projektmanagement.
Die Soll-Kultur dient als Idealmodell für effizientes Projektmanagement, während die Ist-Kultur aufzeigt, wie Projekte in der Realität durchgeführt werden, um Abweichungen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Der Autor schließt, dass keine fundamentale branchenspezifische Trennung der Projektmanagement-Methodik erforderlich ist, da die Gemeinsamkeiten bei der Projektabwicklung weit überwiegen.
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