Akademische Arbeit, 2019
67 Seiten, Note: 2,0
1. Problemstellung/Einleitung
2. Diversity
2.1 Begriffsbestimmung Diversity
2.2 Die Dimensionen von Diversity
2.2.1 Ethnische Herkunft/Kultur/Sprache
2.2.2 Behinderung
2.2.3 Geschlecht
2.2.4 Alter
2.2.5 Sonstiges
2.3 Diversity Management im unternehmerischen Kontext
3. War of Talents
3.1 Begriffsbestimmung War of Talents
3.2 Demografischer Wandel
3.3 Fachkräfte(-mangel)
3.4 Erwerbspersonenpotenzial
4. These
5. SWOT-Analyse
5.1 Darstellung der Methode
5.2 Darstellung des DIMDI
5.3 SWOT-Analyse Diversity
5.3.1 Unternehmensanalyse
5.3.1.1 Stärken
5.3.1.2 Schwächen
5.3.2 Umweltanalyse
5.3.2.1 Chancen
5.3.2.2 Risiken
5.3.3 Matrix
5.3.4 Stärken-Chancen-Kombination
5.3.5 Stärken-Risiken-Kombination
5.3.6 Schwäche-Chancen-Kombination
5.3.7 Schwächen-Risiken-Kombination
5.4 SWOT-Analyse War of Talents
5.4.1 Unternehmensanalyse
5.4.1.1 Stärken
5.4.1.2 Schwächen
5.4.2 Umweltanalyse
5.4.2.1 Chancen
5.4.2.2 Risiken
5.4.3 Matrix
5.4.4 Stärken-Chancen-Kombination
5.4.5 Stärken-Risiken-Kombination
5.4.6 Schwäche-Chancen-Kombination
5.4.7 Schwächen-Risiken-Kombination
6. Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehungen zwischen Diversity Management und dem "War of Talents". Das primäre Ziel ist es zu belegen, dass ein erfolgreicher Beitrag des Diversity Managements zur Bewältigung des Fachkräftemangels nur durch eine strukturierte, verschriftlichte und unternehmensweit kommunizierte Diversity-Strategie erreicht werden kann.
2.2.1 Ethnische Herkunft/Kultur/Sprache
Diese Dimension wird meistens als Kulturdiversität zusammenfassend beschrieben.
Der Kulturbegriff umfasst dabei in der Literatur üblicherweise Weltbilder, soziale Normen und Werte, die in der sozialen Interaktion von Menschen sichtbar werden. Meistens ist auch die Religion von der jeweiligen Kultur kaum getrennt zu betrachten.
Kulturen können damit aus Aspekten der Religion, Rasse oder Herkunft bestehen. Darin wird Chance und Problemfeld gleichsam gesehen. In Deutschland „besteht nachweislich keine Chancengleichheit zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund hinsichtlich ihrer Bildungsbeteiligung, ihres Bildungserfolgs und damit auch hinsichtlich ihrer Möglichkeit, Beschäftigung zu finden und ein angemessenes Einkommen zu erzielen. Kinder mit Migrationshintergrund haben mehr Probleme und brauchen mehr Zeit, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, als deutschstämmige Jugendliche“ (Kettner, 2012, S. 43). Was einerseits ein Handlungsfeld darstellt, kann auch zugleich als Chance im War of Talents betrachtet werden, wenn der Arbeitsmarkt tatsächlich ein erhöhtes Potential an Fachkräften mit kultureller Diversität bietet. Die Merkmale dieser kulturellen Diversität sind unterschiedlich. Hofstede (2011) hat schon in den 60er und 70er Jahren die kulturellen Verschiedenheiten in Unternehmen untersucht. Dazu hat er Führungskräfte in einem bereits damals multinationalen Konzern befragt. In diesem Rahmen hat er seine Theorie zur Machtdistanz aufgestellt, die als Indikator für unterschiedliche kulturelle Ausprägungen gilt.
1. Problemstellung/Einleitung: Einführung in die Thematik des Fachkräftemangels und Vorstellung der Relevanz des Diversity Managements im War of Talents.
2. Diversity: Definition des Begriffs Diversity, Darstellung der verschiedenen Dimensionen und Einordnung in den unternehmerischen Kontext.
3. War of Talents: Begriffsbestimmung, Analyse der Ursachen (demografischer Wandel, Fachkräftemangel) und Betrachtung des Erwerbspersonenpotenzials.
4. These: Aufstellung der These, dass für den Nutzen von Diversity Management im War of Talents eine strukturierte, verschriftlichte Strategie erforderlich ist.
5. SWOT-Analyse: Methodische Herangehensweise und Anwendung der SWOT-Analyse auf das DIMDI sowohl bezüglich Diversity als auch des War of Talents inklusive Matrix und Kombinationsbildungen.
6. Zusammenfassung und Fazit: Zusammenfassende Rezeption der Ergebnisse und Bestätigung der These auf Basis der durchgeführten Analysen.
Diversity Management, War of Talents, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Strategie, SWOT-Analyse, Personalbindung, demografischer Wandel, Personalgewinnung, Unternehmenskultur, DIMDI, Inklusion, kulturelle Diversität, Diversitätsstrategie, Personalmanagement.
Die Arbeit beleuchtet die Chancen und Risiken des Diversity Managements im Kontext des sogenannten "War of Talents" und untersucht, wie Unternehmen durch gezieltes Diversity Management ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte steigern können.
Zentrale Felder sind die Definition von Diversität, die Ursachen des Fachkräftemangels (z.B. demografischer Wandel), die Rolle von Diversity-Strategien und die Anwendung von SWOT-Analysen zur strategischen Positionierung.
Das Ziel ist zu zeigen, dass ein vollumfänglicher Nutzen von Diversity Management im "War of Talents" nur dann erzielt werden kann, wenn eine entsprechende, verschriftlichte Diversity-Strategie existiert und kommuniziert wird.
Die Arbeit nutzt eine theoretisch-konzeptionelle Herangehensweise, ergänzt durch zwei unabhängige SWOT-Analysen, um Wechselbeziehungen und Synergien zu identifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Diversity und War of Talents sowie eine praktische Fallstudie (SWOT-Analyse) am Beispiel des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).
Wichtige Begriffe sind Diversity Management, War of Talents, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel, SWOT-Analyse und strategische Personalplanung.
Das DIMDI ist ein geeignetes Fallbeispiel, da es als IT-Behörde besonders vom Fachkräftemangel in MINT-Berufen betroffen ist und bereits erste Diversity-Maßnahmen ohne einheitliche Strategie verfolgt.
Der Autor stellt fest, dass das DIMDI zwar soziale Aspekte berücksichtigt, jedoch durch das Fehlen einer strukturierten Diversity-Strategie Risiken eingeht und Chancen zur Fachkräftegewinnung, insbesondere bei internationalem Personal, ungenutzt lässt.
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