Bachelorarbeit, 2014
56 Seiten, Note: 2
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2 Werbung
2.1 Ziele und Strategien von Werbung
2.2 Werbung als Spiegel der Gesellschaft
2.3 Was bezweckt Werbung?
2.4 Werbung und die Geschlechterverhältnisse
2.5 Der Deutsche Werberat
2.5.1 Aufgaben des Werberates
2.5.2 Maßnahmen
2.5.3 Beschwerdeverfahren
2.6 Die Geschichte der Werbung
2.7 Die Darstellung der Frau in der Werbung
3 Diskriminierung
3.1 Definition und Abgrenzung
3.2 Was ist Sexismus?
3.3 Diskriminierende Werbeformen
4 Kriterien und Untersuchung
4.1 Kriterien der Diskriminierung in der Werbung
4.2 Kriterien des Sexismus in der Werbung
4.3 Kriterien der Manipulation
4.4 Beispiele für frauendiskriminierender Werbung
4.4.1 Frauendiskriminierende Werbung am Beispiel Tally Weijl
4.4.2 Frauendiskriminierende Werbung am Beispiel Dolce & Gabbana
4.4.3 Frauendiskriminierende Werbung am Beispiel Cinemaxx
4.4.4 Frauendiskriminierende Werbung am Beispiel Magnum
4.4.5 Frauendiskriminierende Werbung am Beispiel Car Clean
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwieweit Frauen in der Werbung diskriminiert werden und wie sich das Frauenbild sowie die Intensität frauendiskriminierender Darstellungen in den Jahren 1995 bis 2013 entwickelt haben. Die Forschungsarbeit analysiert dabei mittels definierter Kriterien aktuelle Werbekampagnen, um das Zusammenspiel von Sexismus, Manipulation und gesellschaftlichen Rollenbildern aufzuzeigen.
4.4.1 Frauendiskriminierende Werbung am Beispiel Tally Weijl
Das 1984 in der Schweiz gegründete Modeunternehmen Tally Weijl, das nach eigenen Angaben „sexy Mode für junge Frauen und Girls designt, produziert und in seinen Stores vertreibt“, wirbt seit 2004 mit dem Slogan „totally sexy“.
Im Zuge dieser Kampagne werden auf den Plakaten und Anzeigen zumeist leicht bekleidete Frauen dargestellt und mit unterschiedlichen Varianten des Slogans „totally sexy“ versehen. Das Unternehmen wurde schon mehrfach wegen dieser Werbekampagne von verschiedenen Stellen kritisiert. Im Folgenden sollen beispielhaft zwei Plakatmotive der Modefirma dargestellt werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Allgegenwärtigkeit von Werbung ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der vorliegenden Untersuchung.
2 Werbung: Es werden die theoretischen Grundlagen der Werbebranche, die Ziele und Strategien sowie die Rolle des Deutschen Werberates und die historische Entwicklung der Frauendarstellung dargelegt.
3 Diskriminierung: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Diskriminierung und Sexismus und benennt allgemeine Kriterien für diskriminierende Werbeformen sowie die Spruchpraxis des Werberates.
4 Kriterien und Untersuchung: Der Hauptteil analysiert diskriminierende, sexistische und manipulative Aspekte in der Werbung und wendet diese Kriterien auf fünf konkrete Fallbeispiele an.
5 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einem Resümee über die Bedeutung des Deutschen Werberates für die Begrenzung frauenfeindlicher Werbedarstellungen ab.
Werbung, Diskriminierung, Sexismus, Frauenbild, Deutscher Werberat, Werbestrategien, Manipulation, Gender, Konsumenten, Rollenklischees, Tally Weijl, Erotik, Werbekritik, Soziologie, Medien.
Die Arbeit analysiert die Diskriminierung von Frauen in der Werbewirtschaft im Zeitraum von 1995 bis 2013.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen von Werbung, den Mechanismen des Sexismus, der psychologischen Manipulation sowie der Rolle des Deutschen Werberates.
Die Arbeit untersucht, welche Formen frauendiskriminierender Werbung existieren und wie die Intensität solcher Darstellungen im Laufe der Zeit zugenommen hat.
Es wird ein Kriterienkatalog zur Klassifizierung von Sexismus und Diskriminierung herangezogen, um reale Werbeanzeigen differenziert zu analysieren.
Der Hauptteil widmet sich der Definition diskriminierender Kriterien und der anschließenden praktischen Analyse konkreter Werbebeispiele verschiedener Marken.
Zentrale Begriffe sind Diskriminierung, Sexismus, Werbestrategie, Frauenbild und der Deutsche Werberat.
Der Werberat wird als essenzielles Selbstkontrollorgan betrachtet, das durch öffentliche Rügen dazu beiträgt, Auswüchse diskriminierender Werbung einzudämmen.
Tally Weijl dient als Beispiel für eine gezielte Reduzierung der Frau auf ein erotisiertes Schönheitsideal, das besonders junge Zielgruppen anspricht und bereits mehrfach Anlass zur Kritik gab.
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