Diplomarbeit, 2002
87 Seiten, Note: 1,7
1. Abschnitt: Ermittlung der Rahmenbedingungen für die Einführung eines Portfoliocontrollings
A. Analyse des Ist-Zustandes im Unternehmen
I. Stand des Immobilienmanagements
II. Untersuchung der vorhandenen Datenbestände
B. Zielanalyse und Strategienbildung als Basis eines effektiven Managements
I. Ziele als Rahmenbedingungen eines aktiven Managements
a) Mit dem Immobilienbestand verfolgte Ziele
b) Ziele bei der Einführung des Portfoliocontrollings
II. Ableitung der strategischen Ausrichtung des Portfolios aus den Zielen
C. Anforderungen an ein Portfoliocontrollingsystem
I. Voraussetzungen für den Erfolg des Implementierungsprojektes
a) Mindestanforderungen an die Projektdurchführung
b) Mindestanforderungen an die Lösung
II. Bestimmung der Aufgaben des Portfoliocontrollings
2. Abschnitt: Management des Implementierungsprojektes
A. Projektplanung
I. Entscheidung über das Hinzuziehen eines externen Beraters
II. Bestimmung der Projektaufgaben
III. Planung der einzusetzenden Ressourcen
a) Personalplanung
b) Terminplanung
c) Sachmittelplanung
d) Kostenplanung
IV. Planung der Projektdokumentation, der Qualitätsmaßnahmen und der Berichte
B. Durchführung des Projektes
I. Auswahl und Implementierung eines Softwaretools
a) Anforderungen an Portfoliocontrollingsoftware im Immobilienbereich
1. Fachspezifische Anforderungen an das Tool
2. Anforderungen hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie
3. DV-technische Anforderungen
4. Anforderungen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit
5. Organisatorische Kriterien
b) Vergleich der verschiedenen Beschaffungsvarianten
1. Zukauf eines marktgängigen Standardsystems
2. Anpassung einer vorhandenen Software an die unternehmensspezifischen Gegebenheiten
3. Entwicklung einer Individuallösung
4. Auslagerung der Daten, des Software- und Hardwarebetriebes
c) Auswahl und Implementierung einer Softwarevariante
1. Auswahl anhand der Analyse des Kosten-Nutzen-Verhältnisses
2. Implementierung der ausgewählten Softwarevariante
II. Datenerhebung
III. Analyse des vorhandenen Immobilienportfolios
a) Darstellung des Immobilienportfolios
1. Abbildung der Portfoliostruktur
2. Aggregation der relevanten Daten in einem System
3. Visualisierung in einer Portfoliomatrix
b) Bewertung des vorhandenen Portfolios
1. Die DCF-Methode als Instrument der Immobilienbewertung
i) Festlegung des Planungshorizontes
ii) Ermittlung der Cash Flows
(1) Mietanalyse
(2) Instandhaltungs- und Investitionsplanung
iii) Ermittlung des Restwertes einer Immobilie
iv) Bestimmung des Kapitalisierungszinssatzes
v) Berechnung des Immobilienwertes
2. Die DCF-Methode als Instrument zur Analyse des Immobilienbestandes
c) Darstellung und Bewertung des Portfoliorisikos
IV. Organisatorische Einbindung des Immobilienportfoliocontrollings in das Unternehmen
a) Stellenwert des Portfoliocontrollings im Unternehmen
1. Position in der Organisationsstruktur
2. Verknüpfung mit anderen Einheiten durch Definition von Schnittstellen
b) Aufbau des Bereiches Portfoliocontrolling
1. Organisation des Bereiches
2. Personelle Zusammensetzung
C. Abschluss des Projektes
I. Einführung der im Projekt entwickelten Lösung
a) Einführungsentscheidung
b) Planung der Einführung
II. Projektkontrolle
III. Abschlussbericht
IV. Projektauflösung
3. Abschnitt: Dauerhafte Umsetzung des Portfoliocontrollings im Immobilienmanagement
A. Weiterentwicklung und Pflege der Datenbestände
B. Unterstützung eines aktiven Management des Portfolios
C. Mitwirken bei der Ableitung von Strategien und Maßnahmen aus den Ergebnissen der Portfolioanalyse
D. Kontrolle der Portfolioentwicklung
Ziel der Arbeit ist es, das Portfoliomanagement von Unternehmen mit Immobilienbeständen zu analysieren und ein Modell für die Einführung eines effektiven Immobilienportfoliocontrollings zu entwickeln, um Transparenz über den Immobilienbestand zu schaffen und eine proaktive Steuerung zu ermöglichen.
Stand des Immobilienmanagements
Obwohl Immobilien im Durchschnitt ein Viertel des Unternehmenswertes darstellen, werden die Bestände nicht ausreichend und effizient gemanagt. Gerade bei Non-property-Unternehmen existieren über Jahre gewachsene Bestände, zu denen oft nicht einmal die grundlegenden Informationen verfügbar sind. Die Ausprägung der renditebeeinflussenden Faktoren ist nur ungenügend bekannt, makroökonomische Rahmenbedingungen werden nicht berücksichtigt. Wen wundert es da, dass viele Unternehmen nicht in der Lage sind, die Performance ihres Immobilienbestandes kontinuierlich zu ermitteln. Dabei ist die Transparenz über den eigenen Bestand für ein optimales Management und die Sicherung des Unternehmens wichtig. Die geforderte Orientierung des Immobilienmanagements an der Unternehmensstrategie hat sich in der Praxis noch nicht durchgesetzt. Vielmehr ist die mit den Immobilien verfolgte Strategie unbekannt. Das Management beschränkt sich auf operative Belange und ist meist dezentral, auf den untersten Ebenen angesiedelt. Intransparenz und Ignoranz bezüglich der Bedeutung der Immobilien führt zu Entscheidungen auf Basis falscher oder fehlender Grundlagen.
1. Abschnitt: Ermittlung der Rahmenbedingungen für die Einführung eines Portfoliocontrollings: Dieses Kapitel analysiert den Ist-Zustand des Immobilienmanagements, definiert die notwendigen Zielsetzungen für ein proaktives Management und leitet daraus die spezifischen Anforderungen an ein Portfoliocontrollingsystem ab.
2. Abschnitt: Management des Implementierungsprojektes: Hier wird der Prozess der Projekteinführung beschrieben, von der Planung (einschließlich Personal- und Kostenplanung) über die Auswahl einer geeigneten Software bis hin zur methodischen Datenerhebung und Portfolioanalyse.
3. Abschnitt: Dauerhafte Umsetzung des Portfoliocontrollings im Immobilienmanagement: Dieses Kapitel behandelt die kontinuierliche Pflege der Datenbestände, die Unterstützung eines aktiven Portfoliomanagements und die regelmäßige Kontrolle der Portfolioentwicklung nach Abschluss des Implementierungsprojektes.
Immobilienmanagement, Portfoliocontrolling, Portfoliomanagement, DCF-Methode, Immobilienbewertung, Strategische Planung, Risikomanagement, Immobiliendaten, Immobilienbestand, Softwareauswahl, Datenqualität, Investitionsplanung, Performanceanalyse, Rendite-Risiko-Relation, Nutzwertanalyse.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung eines effizienten Portfoliocontrollings bei Immobilienbestandshaltern, um die Defizite in der Transparenz und Steuerung von Immobilienbeständen zu beheben.
Zu den Schwerpunkten gehören die Bestandsanalyse, Zieldefinition für das Management, die Auswahl von IT-Instrumenten für das Controlling, die methodische Bewertung von Immobilien sowie die organisatorische Einbindung des Controllings.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines praxisnahen Modells für die Einführung eines Immobilienportfoliocontrollings, das Unternehmen dabei unterstützt, proaktiv statt reaktiv zu handeln.
Die Arbeit verknüpft theoretische Grundlagen mit Erkenntnissen aus der Praxis. Dies beinhaltet die Auswertung von Fachpublikationen, Expertenbefragungen und die Anwendung finanzmathematischer Instrumente wie der DCF-Methode.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Projektstrukturierung, der Auswahl der Software, der detaillierten Bewertung der Portfolioinhalte sowie der organisatorischen Verankerung im Unternehmen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Portfoliocontrolling, Immobilienbestand, Transparenz, DCF-Methode, Risikomanagement und Strategische Ausrichtung geprägt.
Der Planungshorizont bestimmt den Zeitraum, für den künftige Zahlungsströme prognostiziert werden können, um ein realistisches Bild der langfristigen Einkommenslage einer Immobilie zu vermitteln.
Die Portfoliomatrix dient zur Visualisierung komplexer Kenndaten, um Immobilien zu gruppieren, Zusammenhänge besser zu erkennen und die strategische Entscheidungsgrundlage zu vereinfachen.
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