Masterarbeit, 2020
113 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Gesundheit
3 Boreout
3.1 Definition des Begriffes „Boreout“
3.2 Entwicklung und Komponenten des Boreouts
3.2.1 Unterforderung
3.2.2 Desinteresse
3.2.3 Langeweile
3.3 Ursachen
3.3.1 Personale Ursachen
3.3.2 Organisationale Ursachen
3.3.3 Verfehlte Integration neuer Mitarbeiter
3.4 Körperliche Symptome / Auswirkungen
3.4.1 Körperliche Symptome Boreout im Vergleich zur Depression
3.4.2 Auswirkungen für das Unternehmen
3.4.3 Innere Kündigung
3.5 Boreout- Paradoxon
3.6 Verhaltensstrategien der Arbeitnehmer bei der Arbeit (Coping)
3.6.1 Dokumenten-Strategie
3.6.2 Pseudo-Commitment-Strategie
3.6.3 Komprimierungsstrategie
3.6.4 Flachwalzstrategie
3.6.5 Strategische Verhinderung
3.6.6 Pseudo-Burnout-Strategie
3.6.7 Aktenkofferstrategie oder HOL
3.6.8 Lärmstrategie
3.6.9 Kollektiv-Zwang-Strategie
3.6.10 Spam-Strategie
3.6.11 „I don’t give a shit“-Strategie
3.7 Abgrenzung Boreout und Faulheit
4 Motivation
4.1 Hormone
4.2 Motivationslehre
4.3 Intrinsische vs. extrinsische Motivation
4.4 Präsentismus und Absentismus
4.5 Flow-Modell
5 Aktueller Forschungsstand zum Thema Boreout / Langeweile & Unterforderung am Arbeitsplatz
6 Forschungsfrage und Hypothesen
6.1 Forschungsfrage
6.2 Hypothese 1 – Geschlechterverteilung Boreout
6.3 Hypothese 2 – Alter und Eintrittswahrscheinlichkeit
6.4 Hypothese 3 – Unterforderung und Kündigungsabsicht
6.5 Hypothese 4 – Betroffene Berufsgruppe
6.6 Hypothese 5 – Boreout und Krankheitstage
6.7 Hypothese 6 – Boreout und Bewältigungsstrategien
6.8 Hypothese 7 – Boreout und Leistungsmotivation
7 Daten und Methoden
7.1 Forschungsdesign
7.2 Forschungsmethode
7.3 Gütekriterien
7.4 Messinstrument – standardisierter Fragebogen
7.5 Stichprobe
8 Ergebnisse
8.1 Einführung in die Ergebnisse des Konstrukts „Boreout“
8.2 Darstellung der Ergebnisse zur Hypothese 1
8.3 Darstellung der Ergebnisse zur Hypothese 2
8.4 Darstellung der Ergebnisse zur Hypothese 3
8.5 Darstellung der Ergebnisse zur Hypothese 4
8.6 Darstellung der Ergebnisse zur Hypothese 5
8.7 Darstellung der Ergebnisse zur Hypothese 6
8.8 Darstellung der Ergebnisse zur Hypothese 7
8.9 Weitere Ergebnisse - Gesundheit
8.10 Interpretation der Ergebnisse
9 Diskussion der Ergebnisse
9.1 Implikation der Ergebnisse
9.2 Handlungsempfehlungen
9.3 Limitation der Ergebnisse und künftige Forschungen
10 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das bisher unterbelichtete Phänomen „Boreout“ als arbeitspsychologisches Konstrukt zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie sich Boreout auf die betroffenen Arbeitnehmer sowie auf das jeweilige Unternehmen auswirkt, insbesondere im Hinblick auf Leistungsmotivation, Gesundheit und Kündigungsabsichten.
3.6.1 Dokumenten-Strategie
Die Dokumenten-Strategie beruht insbesondere auf dem Prinzip der Anwesenheit des Betroffenen am Arbeitsplatz. Allerdings wird die Zeit nicht nur für die Erledigung der übertragenen Tätigkeiten, sondern auch für eine private Nutzung wie im Internet surfen, private E-Mails schreiben oder Planung von anstehenden Urlauben genutzt. Damit dies aber nicht offensichtlich ist, haben die Betroffenen im Hintergrund ein wichtiges Schreiben, eine Präsentation oder ein anderweitiges Dokument geöffnet, welches im Ernstfall (per Tastenbefehl) schnell geöffnet werden kann. So erscheint der Arbeitnehmer ernsthaft beschäftigt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Boreout-Syndroms ein, beleuchtet die Leistungsgesellschaft und erläutert den Aufbau der Untersuchung.
2 Gesundheit: Hier wird der Gesundheitsbegriff der WHO definiert und die psychische Gesundheit in den Kontext des beruflichen Wohlbefindens gestellt.
3 Boreout: Dieses Kapitel liefert eine umfassende Definition von Boreout, erläutert die Ursachen und Symptome sowie diverse Verhaltensstrategien, die Betroffene zur Vertuschung anwenden.
4 Motivation: Dieser theoretische Rahmen untersucht neurobiologische Grundlagen wie Hormone sowie klassische Motivationslehren und das Flow-Modell im Arbeitskontext.
5 Aktueller Forschungsstand zum Thema Boreout / Langeweile & Unterforderung am Arbeitsplatz: Das Kapitel gibt einen Überblick über existierende Studien und Befunde zur Verbreitung und den Auswirkungen von Unterforderung im Job.
6 Forschungsfrage und Hypothesen: Die Autorin leitet basierend auf der Theorie sieben Hypothesen zur empirischen Überprüfung ab.
7 Daten und Methoden: Hier wird das quantitative Forschungsdesign (Online-Befragung), die Stichprobenwahl sowie die Gütekriterien der Untersuchung detailliert beschrieben.
8 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die statistischen Ergebnisse zu den sieben Hypothesen dargestellt und interpretiert.
9 Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und um Handlungsempfehlungen für die Praxis sowie Limitationen für zukünftige Forschungen ergänzt.
10 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und plädiert für die Etablierung klinischer Diagnosewerkzeuge für Boreout.
Boreout, Unterforderung, Langeweile, Desinteresse, Innere Kündigung, Motivationsverlust, Coping-Strategien, Präsentismus, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitspsychologie, Quantitative Analyse, Leistungsbereitschaft, Arbeitspsychologie, psychische Belastung, Unternehmensführung.
Die Arbeit untersucht das Boreout-Syndrom als Gegenstück zum Burnout, insbesondere dessen Ursachen, Symptome und die Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Unternehmen.
Die zentralen Themen sind Unterforderung, Desinteresse, Langeweile am Arbeitsplatz, psychische Gesundheit, Motivationstheorien sowie verschiedene Verhaltensstrategien, mit denen Betroffene versuchen, ihr Boreout zu verbergen.
Die Forschungsfrage lautet: „Wie wirkt sich das Vorhandensein von Boreout auf den jeweiligen Betroffenen und weiterführend auf das jeweilige Unternehmen aus?“
Es wird ein quantitatives Forschungsdesign mit einer Online-Querschnittsbefragung angewandt, um Hypothesen über einen standardisierten Fragebogen statistisch zu prüfen.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu Gesundheit, Boreout und Motivation, eine Darstellung des aktuellen Forschungsstands sowie die empirische Untersuchung mit Hypothesenbildung, Datenerhebung und Ergebnisauswertung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Boreout, Unterforderung, Innere Kündigung, Coping-Strategien, Leistungsmotivation und Präsentismus.
Während sich körperliche Symptome wie Müdigkeit überschneiden können, unterscheidet die Arbeit Boreout durch die spezifische Ursache der Unterforderung und zeigt in einer Gegenüberstellung auf, dass einige psychosomatische Merkmale bei Boreout anders gelagert sind.
Die Arbeit beschreibt diverse "Coping-Strategien" wie die Dokumenten-Strategie, die Flachwalzstrategie oder die Aktenkofferstrategie, mit denen Mitarbeiter versuchen, ihre mangelnde Auslastung nach außen hin zu vertuschen.
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