Diplomarbeit, 2002
97 Seiten, Note: 1,7
1 Problemstellung
2 Grundlagen des Informationsmanagements
2.1 Ziele und generelle Methodik
2.2 Aufgaben
2.2.1 Strategische Ebene
2.2.2 Administrative Ebene
2.2.3 Operative Ebene
2.3 Controlling innerhalb des Informationsmanagements
2.3.1 Begriff des allgemeinen Controllings
2.3.2 IV-Controlling
2.3.2.1 Ziele
2.3.2.2 Aufgaben
2.3.2.3 Instrumente
3 Konzeption der Balanced Scorecard
3.1 Performance-Measurement-Systeme
3.2 Historische Entwicklung
3.3 Ausgangs- und Rahmenbedingungen
3.4 Elemente der Balanced Scorecard
3.4.1 Ansatz
3.4.2 Kennzahlensystem
3.4.2.1 Finanzwirtschaftliche Perspektive
3.4.2.2 Kundenperspektive
3.4.2.3 Interne Prozessperspektive
3.4.2.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
3.4.2.5 Integration der Kennzahlen
3.4.3 Managementsystem
3.4.3.1 Klärung und Vermittlung von Vision und Strategie
3.4.3.2 Kommunikation und Verknüpfung der Strategie
3.4.3.3 Planung und Zielvorgaben
3.4.3.4 Strategisches Feedback und Lernen
3.5 Anwendungsfelder der Balanced Scorecard
4 Einsatz der Balanced Scorecard im Informationsmanagement
4.1 Positionierung der BSC im strategischen Führungsprozess des Informationsmanagements
4.1.1 Strategische Planung
4.1.2 Strategische Steuerung
4.1.3 Zusammenfassung
4.2 Anwendungsfeld Informationsmanagement
4.2.1 Aufbauorganisatorische Eingliederung der IV
4.2.2 Genereller Einsatz der BSC in der IV
4.2.3 Anwendung der BSC in der zentralen IV-Einheit
4.2.3.1 Generelle Leistungen, Ziele und Kennzahlen
4.2.3.2 Die BSC in der internen IV am Beispiel der BSR
4.2.4 Erweiterungen
5 Abschließende Betrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung und Anwendung der Balanced Scorecard (BSC) als strategisches Führungs- und Controlling-Instrument im Bereich des Informationsmanagements (IM). Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie die BSC zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Informationsinfrastruktur eingesetzt werden kann, um strategische Ziele effektiv zu erreichen.
Die Systematik des strategischen Führungsprozesses
Die Aufgaben des IMs werden anhand des Schaubildes 2.2.1/1 erläutert, welches die Systematik des strategischen Führungsprozesses innerhalb des IMs verdeutlicht. Es basiert auf Ausführungen zur allgemeinen strategischen Führung von GILLES und MÜLLER, welche unter Einbeziehung von Aussagen HEINRICHs auf das IM übertragen und um einzelne Ansätze erweitert bzw. adaptiert wurden. In Anlehnung an HEINRICH bzw. BIETHAHN erfolgt innerhalb der einzelnen Elemente des Führungsprozesses eine systematische Ableitung von Aktionsfeldern des strategischen, administrativen und operativen IMs, die durch eine nähere Betrachtung der in dieser Arbeit äußerst relevanten Querschnittsfunktion „IV-Controlling“ abgerundet wird.
In einem ersten Schritt definiert die Unternehmensführung auf Basis gesamtunternehmerischer Vorgaben und Ziele mit Unterstützung des IMs im Rahmen ihrer strategischen Planung als Ausgangspunkt aller weiteren Aktivitäten die Rolle der Informationsfunktion als Instrument zur Beeinflussung kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer strategischen Situationsanalyse. Dazu wird aufbauend auf einer Analyse der innerbetrieblichen Situation (gegenwärtiges Erfolgspotential) und außerbetrieblicher Rahmenbedingungen (Situation bei Wettbewerbern) das Leistungspotential der Informationsfunktion - also ihre Bedeutung im Hinblick auf die Erreichung von Unternehmenszielen - bestimmt. Daraus schließend kann das zu seiner Umsetzung in Unternehmenserfolg zu schaffende Erfolgspotential ermittelt werden, das es wiederum durch eine entsprechende IIS aufzubauen gilt. Ergebnisse dieser strategischen Situationsanalyse sind Erkenntnisse bezüglich einer Standortbestimmung der eigenen IV relativ zu Mitbewerbern, Szenarien zur Nutzung des IV-Potentials und das Identifizieren von möglichen Problemfeldern bzw. strategischen Defiziten und Lücken.
1 Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die strategische Bedeutung der Informationstechnik ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, das Konzept der BSC auf das Informationsmanagement zu projizieren.
2 Grundlagen des Informationsmanagements: Hier werden Ziele, Aufgaben und die methodische Struktur des Informationsmanagements (IM) sowie die zentrale Rolle des IV-Controllings als Querschnittsfunktion dargelegt.
3 Konzeption der Balanced Scorecard: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge, Elemente und Funktionsweisen der Balanced Scorecard als Managementsystem und deren historische Entwicklung.
4 Einsatz der Balanced Scorecard im Informationsmanagement: Dies ist der Hauptteil, in dem die BSC spezifisch für das Informationsmanagement positioniert, aufbauorganisatorische Aspekte betrachtet und konkrete Kennzahlen sowie Praxisbeispiele diskutiert werden.
5 Abschließende Betrachtung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Kernaussagen zusammen, bewertet die Nutzeffekte und Probleme des BSC-Einsatzes im IM und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz, beispielsweise im Bereich E-Business.
Balanced Scorecard, Informationsmanagement, IV-Controlling, Strategische Führung, Kennzahlensystem, Performance Measurement, Strategieumsetzung, IT-Infrastruktur, Ursache-Wirkungsketten, Leistungstreiber, IV-Einheit, Strategische Planung, Prozessorientierung, Unternehmenssteuerung, IT-Outsourcing.
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Balanced Scorecard (BSC) aus dem Bereich des allgemeinen Managements auf die spezifischen Anforderungen des Informationsmanagements (IM) übertragen werden kann.
Zentrale Themen sind die strategische Planung im IT-Bereich, die Entwicklung von Kennzahlensystemen, die Rolle des IV-Controllings und die praktische Anwendung der BSC zur Steuerung von IT-Einheiten.
Das Ziel ist zu beantworten, ob die BSC als Instrument für das IM geeignet ist, wie sie den strategischen Führungsprozess der IT unterstützt und welche Modifikationen für eine erfolgreiche Anwendung nötig sind.
Es wird ein systematischer Analyserahmen angewandt, der auf dem Drei-Ebenen-Modell des IMs und dem BSC-Konzept nach Kaplan/Norton basiert, ergänzt durch die Analyse von Praxisbeispielen wie den Berliner Stadtreinigungsbetrieben.
Der Hauptteil positioniert die BSC innerhalb des Führungsprozesses des IMs, beleuchtet die aufbauorganisatorische Einbindung der IT-Abteilung und liefert einen detaillierten Katalog an Kennzahlen für die verschiedenen BSC-Perspektiven.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Balanced Scorecard, Informationsmanagement, IV-Controlling, Strategieumsetzung, IT-Infrastruktur und Kennzahlensysteme.
Es fungiert als Querschnittsfunktion, die das Management bei Planungs-, Steuerungs- und Überwachungsprozessen unterstützt, indem es fundierte Informationen liefert und die Kausalketten der Strategie abbildet.
Eine zentrale Herausforderung ist die Quantifizierbarkeit von IT-Leistungen und die Abwägung zwischen dem Nutzen der Kennzahlenerhebung und dem damit verbundenen internen Aufwand.
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