Bachelorarbeit, 2016
70 Seiten, Note: 0,9
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Das Burnout-Phänomen
3.1.1 Definition und Erklärungsmodelle
3.1.2 Symptomatik und Verlauf
3.1.3 Ursachen
3.2 Burnout in Unternehmen – Zahlen, Daten, Fakten
3.2.1 Rechtliche Grundlagen
3.2.2 Fehlzeiten und Arbeitsunfähigkeitsdauer
3.2.3 Direkte und indirekte Kosten
3.3 Möglicher Ansatz zur Prävention
3.3.1 Das Flow-Erleben
3.3.2 Stand Up Paddling
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
5.1 Forschungsfrage 1: Das Phänomen Burnout
5.2 Forschungsfrage 2: Risiken für Unternehmen
5.3 Forschungsfrage 3: Präventionsansatz
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Diskussion der Methodik
6.3 Handlungsempfehlung
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht das Burnout-Syndrom, analysiert dessen Auswirkungen auf Unternehmen in Bezug auf Fehlzeiten und Kosten und evaluiert den Wassersport Stand Up Paddling (SUP) als präventiven Ansatz, um durch das Erreichen von Flow-Zuständen die psychische Gesundheit von Mitarbeitern zu stärken.
3.3.2 Stand Up Paddling
SUP ist ein Wassersport, bei welchem sich die Sportler mit Hilfe eines Paddels fortbewegen, während sie aufrecht auf einem Surfboard stehen.
Seine Geschichte geht bis zu den Polynesiern zurück. Die hawaiianische Übersetzung lautet „Ku Hoe He’e Nalu“ – zu stehen/zu paddeln/zu surfen eine Welle (naishsupcenter.ch, o. J.). Diese Fortbewegungsart auf dem Wasser ist ursprünglich auf die polynesischen Fischer zurückzuführen: Stehend auf ihren Kanus ließen sie sich durch das Meer vor Tahiti treiben und konnten durch Einsatz von Stangen oder breit geschnitzten Paddeln die Richtungen verändern, um so ihre Beute präziser verfolgen zu können (Stand-up-Paddler.de, o. J.). Insgesamt findet SUP seine Ursprünge in den verschiedensten altertümlichen Kulturen auf der ganzen Welt verteilt (outofsandsurf.com, o. J.).
Im 20. Jahrhundert hatten Fotografen und Surflehrer diese bequeme Fortbewegungsart entdeckt. Nicht nur die verbesserte Sicht aus ihrer erhöhten Perspektive verhalf ihnen zu mehr Kontrolle und Übersicht auf dem Wasser, auch die Möglichkeit, unter Einsatz eines Paddels schneller vom Ufer zu den wellenbrechenden Riffen zu gelangen, machte das SUP unentbehrlich (naishsupcenter.ch, o. J.; Stand-up-Paddler.de, o. J.). Im Jahre 2000 entwickelten Surfer wie Robby Naish SUP zu einer eigenen, selbständigen Sportart weiter, was natürlich schnell bewirkte, dass diese nicht nur zu einem weitverbreiteten Freizeitsport an ruhigen und windstillen Tagen wurde, sondern auch, dass SUP bei Wettkämpfen in unterschiedlichen Disziplinen, wie z. B. das „Stand Up Paddling Surfing“ und „Distanz Stand Up Paddling“ zum Einsatz kommt (naishsupdenter.ch, o. J.). Was als gute Trainingsmethode für wellenlose Tage begann, wurde schnell zu einer eigenständigen Sportart und einem regelrechten Trend, welcher Wellenreiten, Kanusport und Fitness-Workout auf ideale Weise verbindet und auf flachen Gewässern innerhalb weniger Minuten zu erlernen ist (Müller, 2015). Der hohe Freizeitwert, das Erlebnis in der Natur, dazu die körperliche Ertüchtigung und Steigerung der physischen Fitness bieten die Voraussetzungen, den Sport SUP nicht nur als Trendsport, sondern als langfristige Freizeitbeschäftigung zu etablieren.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Verbreitung von Burnout in der modernen Arbeitswelt und die daraus resultierenden wirtschaftlichen sowie persönlichen Belastungen.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird das Ziel definiert, einen wissenschaftlich fundierten Überblick über Burnout zu geben und einen innovativen Präventionsansatz durch Stand Up Paddling aufzuzeigen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel erläutert das Burnout-Phänomen, die ökonomischen Folgen für Unternehmen sowie theoretische Konzepte wie das Flow-Erleben und die Sportart SUP.
4 METHODIK: Beschreibt die systematische Literaturrecherche, die zur Datengewinnung und Analyse der theoretischen Grundlagen sowie des Präventionsansatzes verwendet wurde.
5 ERGEBNISSE: Fasst die aus der Literaturrecherche gewonnenen Erkenntnisse zu Burnout, Unternehmensrisiken und dem gewählten Präventionsansatz zusammen.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse und der gewählten Methodik, gefolgt von einer konkreten Handlungsempfehlung für Unternehmen und Betroffene.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Rekapitulation der gesamten Thesis sowie der erarbeiteten Lösungsansätze.
Burnout, Prävention, Unternehmen, Stand Up Paddling, SUP, Flow-Erleben, Arbeitsunfähigkeit, Fehlzeiten, psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, Stress, betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutzgesetz, Leistungsfähigkeit, Regeneration
Die Arbeit befasst sich mit dem Burnout-Syndrom als psychischer Belastung in der modernen Arbeitswelt und untersucht, wie Unternehmen durch präventive Maßnahmen gegensteuern können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Symptomatik von Burnout, den rechtlichen Rahmenbedingungen für Arbeitgeber, den wirtschaftlichen Kosten für Unternehmen sowie der Wirksamkeit von Sport, speziell Stand Up Paddling, als Präventionsmaßnahme.
Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über Burnout zu liefern und aufzuzeigen, wie Stand Up Paddling als innovative Methode zur Stressprävention und Förderung des Flow-Erlebens beitragen kann.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen, selektiven Literaturrecherche wissenschaftlicher Quellen, Fachzeitschriften und aktueller Studien, um den Kenntnisstand zum Thema methodisch aufzuarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen zum Burnout, die Analyse von Unternehmenszahlen und -kosten, die wissenschaftliche Herleitung des Flow-Erlebens und die Vorstellung von Stand Up Paddling als praktischer Präventionsansatz.
Zu den wichtigsten Schlagworten gehören Burnout, Prävention, Stand Up Paddling, Flow-Erleben, Arbeitsunfähigkeit und betriebliches Gesundheitsmanagement.
SUP kombiniert körperliches Training mit dem Erlebnis in der Natur und ermöglicht durch die Konzentration auf die Fortbewegung auf dem Wasser den Einstieg in einen sogenannten Flow-Zustand, der psychisch entlastend wirkt.
Arbeitgeber stehen aufgrund von Gesetzen wie dem Arbeitsschutzgesetz in der Pflicht, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu schützen. Zudem ist Burnout-Prophylaxe auch ökonomisch sinnvoll, um Fehlzeiten und Produktivitätsverluste zu minimieren.
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