Masterarbeit, 2020
115 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit und Gang der Untersuchung
2 Stand der Forschung im Personalcontrolling
2.1 Personalcontrolling - Definition und Begriffsabgrenzung
2.2 Entwicklung und Entstehung des Personalcontrollings
2.3 Aufbau und Einordnung des Personalcontrollings
2.3.1 Organisatorische Einbindung des Personalcontrollings
2.3.2 Ziele des Personalcontrollings
2.3.3 Aufgaben und Funktionen des Personalcontrollings
2.3.4 Ebenen des Personalcontrollings
2.3.5 Dimensionen des Personalcontrollings
2.4 Ausgewählte Instrumente des Personalcontrollings
2.4.1 Überblick über Personalcontrolling-Instrumente
2.4.2 Abweichungsanalyse als Soll-Ist-Vergleich
2.4.3 Kennzahlen des Personalcontrollings
2.4.4 Balanced Scorecard im Personalcontrolling
2.4.5 Personalportfolio
2.5 Anforderungen und Grenzen des Personalcontrollings
3 Aktuelle Herausforderungen an das Personalcontrolling
3.1 Digitalisierung
3.1.1 Definition und Begriffsabgrenzung
3.1.2 Aktuelle Bedeutung der Digitalisierung für Unternehmen
3.1.3 Aktuelle Bedeutung der Digitalisierung für das Personalcontrolling
3.2 Trends im Rahmen der Digitalisierung
3.2.1 New Work
3.2.2 People Analytics
3.3 Kritische Analyse ausgewählter Technologien der Digitalisierung und ihre Bedeutung für das Personalcontrolling
3.3.1 Blockchain
3.3.2 Big Data und HR-Analytics
3.3.3 Internet der Dinge - IoT
3.3.4 Cloud-Computing
3.3.5 Künstliche Intelligenz - KI
3.4 Datenschutz und -sicherheit - mögliche Risiken und gesetzliche Bestimmungen
3.5 Personalcontrolling-Kennzahlen im Wandel der Digitalisierung
3.6 Herausforderungen, Chancen und Risiken für das Personalcontrolling durch die Digitalisierung
3.7 Analyse zum Stand der Digitalisierung im Personalcontrolling ausgewählter Börsenunternehmen
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit diskutiert kritisch den Stand der Digitalisierung im Personalcontrolling und untersucht, wie technologische Fortschritte und digitale Instrumente die Effizienz und strategische Ausrichtung der Personalarbeit beeinflussen können.
3.3.1 Blockchain
Die Blockchain-Technologie besitzt für die Digitalisierung von Diensten und Prozessen eine große Relevanz. Aufgrund der Irreversibilität der erstellten Transaktionen besitzt es unabhängig von der Finanzbranche und den Kryptowährungen ein enormes Potenzial für verschiedenste weitere Bereiche. Vertrauen und Verlässlichkeit sind dabei das höchste Gut innerhalb der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Die Blockchain wirkt dabei stets als vertrauensvoller und verlässlicher Partner, z. B. bei der Supply Chain, wo Herkunftsnachweise die oberste Maxime sind, oder beim IoT, um Automatisierungspotenzial mittels Smart Contracts zu heben.280 Vertrauen ist dabei auch der Schlüssel, woraus die Blockchain erst entstanden ist. Traditionell haben Datenbanken und Prozesse immer einen zentral autoritären Ansatz verfolgt.
Im Fall der neu entstandenen Kryptowährungen wurde dieser zentrale Abrechnungsansatz durch gemeinsam verteilte Korrektheitsaufsicht im Internet ersetzt.281 Im Folgenden soll daher die Blockchain mit der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin dargestellt werden.
Die Blockchain-Technologie ist die Grundlage für die Existenz einer dezentralen Währung. Die Technologie verzeichnet dabei jede Transaktion und speichert diese in Blöcken. Alle Transaktionen werden dabei mit einem Zeitstempel versehen. Kryptische Verfahren wie der Proof-of-Work-Mechanismus in Kombination mit einer SHA-256-Verschlüsselungstechnik sichern die Transaktionen dabei ab. Anschließend werden diese Blöcke wieder aneinandergereiht, woraus der englische Begriff „blockchain“, auf Deutsch Blockkette, folgt.282 Sie wird von keiner zentralen Institution und keinem Staat besessen oder kontrolliert. Bei der Blockchain handelt es sich daher um ein webbasiertes, dezentral verteiltes Kontenbuch283
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Digitalisierung für die moderne Arbeitswelt und die Zielsetzung der Arbeit.
2 Stand der Forschung im Personalcontrolling: Erläutert die theoretischen Grundlagen, Ziele und Instrumente des Personalcontrollings.
3 Aktuelle Herausforderungen an das Personalcontrolling: Analysiert Digitalisierungstrends wie New Work, People Analytics und Technologien wie KI und Blockchain in Bezug auf ihre Bedeutung für das Personalcontrolling.
4 Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen, diskutiert die Ergebnisse kritisch und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Personalcontrolling, Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeit 4.0, Big Data, People Analytics, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Internet der Dinge, Datenschutz, Personalmanagement, Personalkennzahlen, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Wertschöpfung
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf das Personalcontrolling und untersucht, wie neue Technologien und Methoden das Personalwesen transformieren.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Aufgaben des Personalcontrollings, aktuelle Digitalisierungstrends, technologische Treiber (KI, IoT, Big Data) sowie die Analyse der Praxis in Börsenunternehmen.
Das Ziel ist eine kritische Diskussion des Stands der Digitalisierung im Personalcontrolling, um Potenziale für eine effizientere und strategischere Personalarbeit aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche sowie einer Analyse von Geschäftsberichten ausgewählter deutscher Börsenunternehmen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Personalcontrollings dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse digitaler Trends und der Bedeutung spezifischer Technologien für das Personalwesen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Personalcontrolling, Digitalisierung, People Analytics, Künstliche Intelligenz und Wertschöpfung geprägt.
Der Datenschutz ist ein zentrales Thema, da bei der Datennutzung im Personalcontrolling die Einhaltung der DSGVO und der Schutz sensibler Mitarbeiterdaten trotz technischer Möglichkeiten essenziell sind.
Die Analyse ergab, dass zwar ein hoher Stellenwert auf die Mitarbeiter gelegt wird, jedoch keine explizite, datenbasierte Erfolgsmessung durch das Personalcontrolling in Geschäftsberichten kommuniziert wird.
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