Bachelorarbeit, 2020
53 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Geschichtliche Herleitung der Kniebeuge
3.1.1 Kniebeuge im Kindesalter
3.1.2 Kniebeuge mit Zusatzgewicht
3.2 Phänomenologische Betrachtung der Kniebeuge
3.2.1 Die Positionierung der Langhantel
3.2.2 Die parallele Kniebeuge
3.2.3 Die halbe Kniebeuge
3.2.4 Die viertel Kniebeuge
3.2.5 Die tiefe Kniebeuge
3.3 Biomechanische Betrachtung der Kniebeuge
3.3.1 Anatomie
3.3.1.1 Anatomie des Sprunggelenks
3.3.1.2 Anatomie des Kniegelenks
3.3.1.3 Anatomie des Hüftgelenks
3.3.1.4 Anatomie der Lendenwirbelsäule
3.3.2 Bewegungsmöglichkeiten
3.3.2.1 Bewegungsmöglichkeiten des Sprunggelenks
3.3.2.2 Bewegungsmöglichkeiten des Kniegelenks
3.3.2.3 Bewegungsmöglichkeiten des Hüftgelenks
3.3.2.4 Bewegungsmöglichkeiten der Lendenwirbelsäule
3.3.3 Biomechanik der unterschiedlichen Kniebeugevarianten
3.4 Darstellung der populärwissenschaftlichen Theorien und Modelle zum Thema Kniebeuge
3.5 Überleitung zur Problemstellung
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit verfolgt das Ziel, mittels eines narrativen Reviews den aktuellen Forschungsstand zur Kniebeuge kritisch aufzuarbeiten. Dabei steht die Analyse der Belastung unterschiedlicher Kniebeugevarianten unter Berücksichtigung potenzieller Überlastungsschäden sowie der daraus resultierenden Anpassungseffekte auf den Bewegungsapparat im Vordergrund.
3.3.3 Biomechanik der unterschiedlichen Kniebeugevarianten
Im Folgenden werden die Prozesse der Gelenke in den verschiedenen Varianten der Kniebeuge näher betrachtet.
Die Frontkniebeuge ist durch eine aufrechte Wirbelsäulenhaltung gekennzeichnet. Dies geht jedoch mit erhöhten Scherkräften im Knie einher. Des Weiteren ist sie die Variante, in der sich das geringste Maximalgewicht stemmen lässt (Lerch, 2017).
Die Kniebeuge mit tiefer Nackenablage zeugt, im Vergleich zur hohen Nackenablage, von einer höheren Hüftflexion. Dies ermöglicht das stemmen von schwereren Lasten und wird daher auch im Kraftdreikampf genutzt (Wretenberg, Feng, & Arborelius, 1996).
In der viertel und halben Kniebeuge sind, aufgrund der besseren Hebelverhältnisse in Knie- und Hüftgelenk, höhere Trainingslasten erforderlich um Trainingsreize zu erzielen (Hartmann & Wirth, 2014). Dies resultiert darin, dass erhöhte Kompressionskräfte auf die Lendenwirbelsäule (Cappozzo, Felici, Figura, & Gazzani, 1985; Kuo, et al., 2010) und das Kniegelenk wirken (Sahli, Rebai, Elleuch, Tabka, & Poumarat, 2008; Wallace, Salem, Salinas, & Powers, 2002).
Die parallele und tiefe Kniebeuge weist die intensivsten Spannungsreize der Beinstreckermuskulatur auf (Bloomquist, et al., 2013).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in das Thema, Darstellung der Relevanz der Kniebeuge sowie Formulierung der Forschungsfrage bezüglich Überlastungsschäden und Anpassungseffekten.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Ziels, ein systematisches Review des Forschungsstandes zur Kniebeuge zu erstellen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Darstellung der Historie, Phänomenologie, Anatomie und Biomechanik der Kniebeuge sowie Einbindung populärwissenschaftlicher Erkenntnisse.
4 METHODIK: Beschreibung des Literaturrechercheprozesses und der Kriterien für die Auswahl der zehn verwendeten Primärstudien.
5 ERGEBNISSE: Systematische Darstellung und kritische Würdigung der zehn ausgewählten Primärstudien hinsichtlich ihrer Ergebnisse zur Belastungsanalyse.
6 DISKUSSION: Zusammenfassende Interpretation der gewonnenen Erkenntnisse und Beantwortung der Ausgangsfrage unter Berücksichtigung der Studienergebnisse.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Kurze Rekapitulation der wichtigsten Ergebnisse und abschließende Empfehlungen für die Praxis.
Kniebeuge, Krafttraining, Biomechanik, Gelenkbelastung, Sportbiomechanik, Kniegelenk, Hüftgelenk, Lendenwirbelsäule, Scherkräfte, Muskelaktivität, Überlastungsschäden, Anpassungseffekte, Fitnessbranche, Bewegungsanalyse, funktionelles Training.
Die Arbeit analysiert die biomechanischen Belastungen, die bei verschiedenen Varianten der Kniebeuge auftreten, und untersucht, wie diese zu Überlastungsschäden oder positiven Anpassungseffekten führen können.
Zentrale Themen sind die Anatomie und Biomechanik von Knie, Hüfte und Lendenwirbelsäule, die verschiedenen Ausführungsvarianten der Kniebeuge sowie die Auswirkungen von Parametern wie Ablagehöhe und Standbreite.
Ziel ist es, ein Review zu verfassen, das den aktuellen Forschungsstand zusammenfasst, um zu klären, welche Kniebeugevariante unter Berücksichtigung von Gesundheit und Effektivität besonders zu empfehlen ist.
Es wird eine systematische Literaturrecherche und ein narratives Review durchgeführt, bei dem zehn relevante Primärstudien detailliert dargestellt und kritisch gewürdigt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte biomechanische Grundlagenarbeit zu den beteiligten Gelenken und eine systematische Ergebnisanalyse der ausgewählten Studien.
Die zentralen Begriffe umfassen Kniebeuge, Biomechanik, Gelenkbelastung, Muskelaktivität, Überlastungsschäden und Trainingsanpassung.
Die Studie zeigt auf, dass das strikte Vermeiden des Vorschiebens der Knie über die Fußspitzen zu einer verstärkten Vorbeugung des Oberkörpers führt, was die Lendenwirbelsäule durch erhöhte Scherkräfte stärker belastet.
Ja, die Arbeit verweist auf Untersuchungen, die geschlechtsspezifische Unterschiede im patellofemoralen Druck und in der Ausführungstechnik feststellen, wobei auch genetische Faktoren und unterschiedliche Hebelverhältnisse eine Rolle spielen.
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