Bachelorarbeit, 2020
41 Seiten, Note: 1,3
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Arbeitszufriedenheit
2.2 Theorien zur Arbeitszufriedenheit
2.2.1 Das Züricher Modell der Arbeitszufriedenheit nach Bruggemann
2.2.2 Die Zwei - Faktoren-Theorie von Herzberg
2.3 Unterschiede in der Arbeitszufriedenheit zwischen Mann und Frau
2.3.1 Gehaltsunterschied
2.3.2 Weitere Unterschiede
2.4 Forschungsstand, herleiten der Forschungsfrage und der Hypothesen
2.4.1 Forschungsstand der Arbeitszufriedenheit
2.4.2 Forschungsinteresse und Herleiten der Forschungsfrage
2.4.3 Merkmale mit Bezug auf Arbeitszufriedenheit - Herleitung der Hypothesen
3. Methoden der quantitativen Studie
3.1 Stichprobe der quantitativen Studie
3.2 Forschungsdesign und Vorgehen der Studie
3.3 Messinstrumente der quantitativen Studie
4. Ergebnisse
4.1 Deskription der Daten
4.2 Auswertung der Hypothesen
4.2.1 Ergebnisse der ersten Hypothese
4.2.2 Ergebnisse der zweiten Hypothese
4.2.3 Ergebnisse der dritten Hypothese
5. Diskussion
5.1 Kritische Reflexion der Methodik
5.2 Kritische Reflexion der Ergebnisse
5.3 Interpretation
6. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die Arbeitszufriedenheit im Hinblick auf geschlechtsspezifische Unterschiede sowie den Einfluss von Gleichbehandlung und Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz. Das primäre Ziel ist es, zu erforschen, ob Frauen eine andere Arbeitszufriedenheit aufweisen als Männer und ob Ungleichbehandlungen im Arbeitsumfeld als Ursache für Unzufriedenheit fungieren.
2.2.1 Das Züricher Modell der Arbeitszufriedenheit nach Bruggemann
Das Züricher Modell, ist ein sehr einflussreiches Modell, es wird auch oft als Bruggemann Modell, nach seiner Schöpferin Agnes Bruggemann benannt. Es wurde 1974 mit dem Titel „Zur Unterscheidung verschiedener Formen der Arbeitszufriedenheit“ als neues motivationsdynamisches Prozess-Modell veröffentlicht.
Bruggemann stellt fest, dass bei der Interpretation von Arbeitszufriedenheit die Entstehung berücksichtig werden muss, da Zufriedenheit nicht nur anhand der Befriedigung der Bedürfnisse in der Arbeitssituation aufkommen kann, es kann auch eine Folgeerscheinung von einer vorherigen Senkung der Ansprüche sein, oder sogar eine Wahrnehmungsverzerrung in einer unbefriedigten Situation. Bruggemann stellt den Befund, dass von Menschen nicht nur einzelne Facetten bewertet werden, sondern dass die Entstehung von Zufriedenheit oder Unzufriedenheit auf einen kognitiven Bewertungsprozess zurückzuführen ist. Beim kognitiven Bewertungsprozess, wird der Ist Zustand, die tatsächliche Realisierung in der Arbeitssituation, mit einem Soll Zustand, die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen, verglichen. Werden die Erwartungen erfüllt, macht sich ein Zustand der Zufriedenheit breit. Werden hingegen die Erwartungen nicht erfüllt, führt dies zur umgekehrten Wirkung, zu einer Unzufriedenheit.
Welche Ausprägungen der Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit sich dann entwickeln, ist abhängig von der Entwicklung des Anspruchsniveau einer Person. Das Anspruchsniveau ist ein Anspruch der Erwartungen einer Person, entweder an die eigene Leistung oder an die Arbeitsbedingung. Bruggemann (1975) macht weitere Annahmen und zwar, dass verschiedene spezielle Anreize existieren können und es immer personenabhängig ist, welcher Zustand der Zufriedenheit aufkommt. Dadurch wollte sie die damalige Forschung auf das Problem hinweisen, dass durch die verschiedenen Qualitäten der Zufriedenheit, die sie definierte, es unterschiedliche Wirkungen auf die erbrachte Leistung in der Arbeit und die Produktivität haben kann.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Arbeitszufriedenheit ein, stellt die Problemstellung sowie das Forschungsziel vor und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Arbeitszufriedenheit und diskutiert etablierte Theorien, insbesondere das Züricher Modell von Bruggemann und die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, sowie geschlechtsspezifische Aspekte.
3. Methoden der quantitativen Studie: Hier werden die Methodik der quantitativen Online-Befragung, die Zusammensetzung der Stichprobe sowie das Forschungsdesign und die verwendeten Messinstrumente beschrieben.
4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptive Statistik der erhobenen Daten und führt die statistischen Tests zur Überprüfung der drei Hypothesen durch.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, die Validität der Methodik hinterfragt und die Resultate vor dem Hintergrund der theoretischen Literatur interpretiert.
6. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Bachelorarbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten sowie Handlungsempfehlungen für Unternehmen.
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Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Arbeitszufriedenheit und untersucht, ob es signifikante Unterschiede im Empfinden zwischen Männern und Frauen gibt.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Konzepte der Arbeitszufriedenheit, die Rolle von Gleichbehandlung und Gerechtigkeit am Arbeitsplatz sowie deren Einfluss auf die Motivation.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob Geschlechtsunterschiede in der Arbeitszufriedenheit existieren und welche Ursachen, insbesondere im Kontext von Ungleichbehandlung, hierfür verantwortlich sein könnten.
Die Arbeit basiert auf einer quantitativen empirischen Studie, bei der mittels einer Online-Umfrage Daten erhoben und diese anschließend statistisch mit dem Programm SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Darstellung der Studie, die Ergebnispräsentation sowie eine kritische Diskussion der erhobenen Daten.
Wichtige Begriffe sind Arbeitszufriedenheit, das Züricher Modell nach Bruggemann, die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, der Gender Pay Gap sowie statistische Hypothesentests.
Die Analyse zeigt, dass das Geschlecht allein keine statistisch belegbare Auswirkung auf die Arbeitszufriedenheit hat, was vermutlich an den komplexen und vielschichtigen Einflussfaktoren liegt, die in der Studie nur begrenzt abgebildet werden konnten.
Die Studie belegt einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Gleichbehandlung und der Arbeitszufriedenheit; eine Ungleichbehandlung korreliert somit negativ mit dem Zufriedenheitsempfinden.
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