Masterarbeit, 2013
121 Seiten, Note: 1,8
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise der Arbeit
2. Marke(n)
2.1 Definition Marke
2.1.1 Unterschiedliche Definitionsansätze des Begriffs Marke
2.1.2 Für diese Arbeit relevante Definition des Begriffs Marke
2.2 Indizien für eine ‚starke‘ Marke
2.3 Markenführung
2.3.1 Explizites Markenwissen
2.3.2 Implizites Markenwissen
2.4 Markenidentität
2.5 Markenpositionierung
2.5.1 Im Fokus: Markenpositionierung und Markenimage
2.5.2 Die fünf Gütekriterien einer Positionierung
2.5.3 Die vier gängigen Positionierungsansätze zur Markenführung
2.5.3.1 Positionierungsansätze im Vergleich
2.5.3.2 Aspekte des archetypenbasierten Positionierungsansatzes
3. Storytelling
3.1 Einführung und Definition
3.1.1 Die Verwendung des Begriffs Storytelling in den unterschiedlichsten Disziplinen
3.1.2 Für die Arbeit relevante Definition von Storytelling
3.2 Das 3-Akte-Schema als typische Struktur
3.2.1 Das 3-Akte-Schema nach Aristoteles und Freytag
3.2.2 Das 3-Akte-Schema nach Syd Field
3.2.3 Zusammenfassung und Übersicht der vorgestellten Schemata
3.3 Storytelling-typische Elemente
3.3.1 Definition Mythos
3.3.2 The Hero‘s Journey – die Reise des Helden
3.3.3 Zwischenfazit: The Hero‘s Journey und das charakteristische Vergnügen
3.3.4 Archetypen
4. Marken und Storytelling - Brand Storytelling
4.1 Markenmythos
4.1.1 Die Markenmythos-Formel
4.1.2 Formen von Markenmythen
4.2 Marken-Archetypen
4.2.1 Gründe für eine archetypenbasierte Positionierung
4.2.2 Die zwölf Marken-Archetypen nach Pearson
4.2.2.1 The Innocent – „Free to be you and me.”
4.2.2.2 The Explorer - „Don’t fence me in.”
4.2.2.3 The Sage – „The truth will set you free.”
4.2.2.4 The Hero – „Where there‘s a will, there’s a way.”
4.2.2.5 The Outlaw – „Rules are made to be broken.”
4.2.2.6 The Magician – „I make things happen.”
4.2.2.7 The Regular Guy – „All men and women are created equal.”
4.2.2.8 The Lover – „You’re the only one.”
4.2.2.9 The Jester – „You only live once.”
4.2.2.10 The Caregiver - „Love your neighbor as yourself.”
4.2.2.11 The Creator – „If you can imagine it, it can be done.”
4.2.2.12 The Ruler – „Power isn’t everything, it’s the only thing.”
4.2.3 Blick in die Praxis: Agenturen mit Archetyp-Konzepten für Marken
4.3 Branded Entertainment
4.3.1 Definition Branded Entertainment
4.3.1.1 Weiterentwicklung des Product Placement
4.3.1.2 Vier Merkmale & zwei Stufen von Branded Entertainment
4.3.1.3 Abgrenzung zum Advertainment
4.3.1.4 Der Kurzfilm als ideales Instrument für Branded Entertainment Maßnahmen
4.3.2 Beispiele
4.3.2.1 BMW – The Hire
4.3.2.2 Weitere Beispiele
4.3.3 Blick in die Praxis: Auf Branded Entertainment spezialisierte Agenturen
5. Fazit & Ausblick
5.1 Fazit der Arbeit
5.2 Ausblick für weitere Forschung
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Zusammenspiel von Markenführung und Storytelling mit dem Ziel, Ansätze aufzuzeigen, wie durch den Einsatz von Storytelling-typischen Elementen starke Marken aufgebaut und gefestigt werden können. Hierbei steht insbesondere die Anwendung von narrativen Strukturen im Mittelpunkt der Markenstrategie.
3.1.1 Die Verwendung des Begriffs Storytelling in den unterschiedlichsten Disziplinen
Der Begriff des Storytelling ist nicht neu, auch wenn dieser immer wieder im Gewand eines Trendthemas auftaucht; das eigentliche Prinzip hinter der Begrifflichkeit ist schon uralt und eigentlich hinlänglich bekannt. Allein die Bandbreite dessen, was mittlerweile in der Literatur unter der Begrifflichkeit Storytelling verstanden wird, hat deutlich zugenommen.
Storytelling ist nahezu omnipräsent, denn es erfreut sich disziplinübergreifend großer Beliebtheit. Der Storytelling-Ansatz als Trendthema findet immer mehr Einzug in die unterschiedlichsten Disziplinen, Bereiche und Branchen wie beispielsweise in die Wirtschaft und dort in den Bereichen der Unternehmenskultur, des Employer Branding oder des Qualitätsmanagements, oder aber in die Markenführung beziehungsweise in das Brand Management, in die PR und in die Marktforschung.
In der Managementliteratur wird Storytelling als Trend für die Bereiche des Wissensmanagements, der Unternehmenskultur und der lernenden Organisation propagiert. In den USA nutzen bereits namenhafte Unternehmen (IBM, Ford, Shell, Coca-Cola etc.) „Geschichten, um neue Firmenphilosophien zu verbreiten, zu Marketingzwecken oder zur gezielten Erhebung und Verbreitung von schwer zugänglichem Wissen.“ Und auch bei Unternehmen im deutschsprachigen Raum (Deutsche Post, Bosch, Eckes-Granini, Deutsche Telekom etc.) zeichnet sich der Trend ab, Storytelling und sogenannte narrative Methoden einzusetzen.
Der Begriff Storytelling umfasst somit eine Reihe von unterschiedlichen Ansätzen und Methoden.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, Schnittstellen zwischen Markenführung und Storytelling unter dem Begriff Brand Storytelling zu identifizieren.
2. Marke(n): Dieses Kapitel vermittelt ein grundlegendes Verständnis von Marken, beleuchtet Markenidentität und Positionierung und hebt den archetypischen Positionierungsansatz hervor.
3. Storytelling: Das Kapitel bietet eine Einführung in das Storytelling, erläutert das 3-Akte-Schema sowie typische Elemente wie Heldenreise und Archetypen als Basis für erfolgreiches Erzählen.
4. Marken und Storytelling - Brand Storytelling: In diesem Hauptteil werden die Erkenntnisse auf die Werbeindustrie angewandt, wobei Markenmythen, Marken-Archetypen und Branded Entertainment detailliert analysiert werden.
5. Fazit & Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung von Storytelling für starke Marken zusammen und bietet Ausblicke auf künftige Forschungsfelder, insbesondere für den Mittelstand.
Markenführung, Storytelling, Brand Storytelling, Markenidentität, Markenpositionierung, Heldenreise, Markenmythos, Marken-Archetypen, Branded Entertainment, Advertainment, 3-Akte-Schema, Emotionales Involvement, Marketingstrategie, Kundenbindung, Narrative Methoden
Die Arbeit analysiert das Zusammenspiel von Markenführung und Storytelling und untersucht, wie Marken durch Storytelling-Elemente gestärkt werden können.
Die Schwerpunkte liegen auf Markenidentität, Markenpositionierung, klassischen Erzählstrukturen (3-Akte-Schema), der Heldenreise sowie modernen Konzepten wie Brand Storytelling, Markenmythen und Branded Entertainment.
Das Ziel ist es, Schnittstellen zwischen Marke und Storytelling aufzuzeigen und Ansätze für eine erfolgreiche, auf emotionalen Geschichten basierende Markenführung zu identifizieren.
Die Autorin führt eine tiefgehende Literaturrecherche durch, identifiziert Hauptquellen zu den Themen Marke und Storytelling und führt diese durch eine eigene Darstellung theoretisch zusammen.
Im Hauptteil werden Markenmythen und die Bedeutung von Marken-Archetypen bei der Positionierung erläutert sowie die praktische Anwendung von Branded Entertainment und Advertainment analysiert.
Die zentralen Begriffe sind Brand Storytelling, Marken-Archetypen, Markenpositionierung, Heldenreise, Branded Entertainment und Markenidentität.
Das 3-Akte-Schema dient als universelle Struktur, die es Marken ermöglicht, Inhalte so zu organisieren, dass sie beim Konsumenten ein charakteristisches Vergnügen auslösen und somit eine tiefere emotionale Bindung aufbauen.
Es bietet die Möglichkeit, die Marke subtil in unterhaltsame fiktionale Inhalte zu integrieren, wodurch Konsumenten freiwillig mit der Marke interagieren, anstatt klassische Werbebotschaften zu vermeiden.
Sie dienen als neuropsychologische Zentren, die unbewusste Bedürfnisse und Emotionen der Konsumenten ansprechen und der Marke helfen, sich einzigartig und verständlich von Wettbewerbern abzugrenzen.
Kurzfilme werden als ideales Instrument betrachtet, da sie die Vorteile der Distribution über das Internet mit hoher inhaltlicher Qualität verbinden und somit eine emotionale Markenbindung ermöglichen.
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