Bachelorarbeit, 2018
138 Seiten, Note: 0,7
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeiten
2 Stand der Forschung
2.1 Ausführung, Herstellung und Konstruktion
2.2 Versagen und Tragverhalten
2.3 Regelprofil
2.4 Einwirkungen
2.4.1 Spannungs- und Nagelkraftberechnung über den Erddruck
2.4.2 Spannungs- und Nagelkraftberechnung über das Kräftegleichgewicht am Gleitkörper
2.4.3 Eigengewicht
2.4.4 Ansatz nach Soil Nailing for Highway Construction in Ontario
3 Modelle für die Schnittgrößenberechnung
3.1 Balkenbemessung
3.2 Plattenstreifen
3.3 Plattenbemessung
3.4 Punktförmig gestützte Platten
3.5 Bettungsmodulverfahren - Plattenmodell
3.6 Bettungsmodulverfahren - Balkenmodell
3.7 Ansatz nach Soil Nailing for Highway Construction in Ontario
4 Bemessung der Spritzbetonschale
4.1 Betondeckung und Betonfestigkeit
4.2 Bemessung
4.3 Ansatz nach Soil Nailing for Highway Construction in Ontario
5 Beispielrechnung 1
5.1 Beschreibung des Beispiels
5.2 Einwirkungen
5.2.1 Spannungs- und Nagelkraftberechnung über den Erddruck
5.2.2 Spannungs- und Nagelkraftberechnung über das Kräftegleichgewicht am Gleitkörper
5.2.3 Zusammenfassung der maßgebenden Spannungen
5.2.4 Eigengewicht
5.2.5 Ansatz nach Soil Nailing for Highway Construction in Ontario
5.3 Balkenbemessung
5.3.1 Schnittgrößenbestimmung
5.3.2 Bemessung der Spritzbetonschale
5.4 Plattenbemessung
5.4.1 Schnittgrößenbestimmung
5.4.2 Bemessung der Spritzbetonschale
5.5 Punktförmig gestützte Platten
5.5.1 Schnittgrößenbestimmung
5.5.2 Bemessung der Spritzbetonschale
5.6 Bettungsmodulverfahren - Plattenmodell
5.6.1 Schnittgrößenbestimmung
5.6.2 Bemessung der Spritzbetonschale
5.7 Bettungsmodulverfahren - Balkenmodell
5.7.1 Schnittgrößenbestimmung
5.7.2 Bemessung der Spritzbetonschale
5.8 Ansatz nach Soil Nailing for Highway Construction in Ontario
5.8.1 Bemessung der Spritzbetonschale
6 Auswertung und Diskussion
6.1 Zusammenstellung der Ergebnisse
6.2 Kritik an den Modellen
6.3 Gesamtfazit
7 Zusammenfassung und Aussichten
Die Arbeit untersucht verschiedene Ansätze zur Bemessung der Spritzbetonschale bei einer Bodenvernagelung, da hierfür bisher keine einheitlichen Normen existieren. Ziel ist es, diese Verfahren zu vergleichen, zu bewerten und auf Basis eines Berechnungsbeispiels eine fundierte Empfehlung zur Modellanwendung zu geben, um sowohl die Schnittgrößen als auch die erforderlichen Bewehrungsmengen wirtschaftlich zu bestimmen.
2.1 Ausführung, Herstellung und Konstruktion
Die allgemeinen Grundlagen für die Ausführung von Arbeiten im Spezialtiefbau für Bodenvernagelungen sind in der DIN EN 14490 (2010) geregelt. Hier finden sich Informationen zur Ausführung, Herstellung, Bemessung etc. von Nagelwänden. Bei Nagelwänden handelt es sich um ein als Stützkörper wirkendes System, welches aufgrund der Konstruktion aus Nägeln, Außenhaut und Boden als bewehrter Bodenblock betrachtet werden kann. Als Gesamtsystem wirkt eine Nagelwand wie eine Schwergewichtsmauer, die die Standfestigkeit einer Böschung oder Wand erhöht.
Bodenvernagelungen finden im allgemeinen unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten, hierzu zählen: Hangsicherungen, Böschungssicherungen, Baugrubensicherungen, Felssicherungen, Lawinenverbauten. Beispiele für Standardformen von Nagelwänden können der folgenden Grafik entnommen werden.
1 Einleitung: Definition der Problemstellung, dass keine einheitlichen Normen für die Spritzbetonschalen-Bemessung existieren, und Zielsetzung der Arbeit zur vergleichenden Analyse bestehender und eigener Ansätze.
2 Stand der Forschung: Darstellung der konstruktiven Grundlagen, der Wirkungsweise von Nagelwänden als Stützkörper sowie der maßgebenden Einwirkungen und Versagensmechanismen.
3 Modelle für die Schnittgrößenberechnung: Vorstellung diverser Rechenmodelle wie Balken- und Plattenbemessung, Punktlagerungen und Bettungsmodulverfahren zur Ermittlung der Schnittgrößen.
4 Bemessung der Spritzbetonschale: Erläuterung der Nachweise für Biegung, Querkraft und Durchstanzen gemäß geltender Regelwerke wie der DIN EN 1992-1-1.
5 Beispielrechnung 1: Konkrete Anwendung der zuvor erläuterten Theorien und Modelle an einem definierten Regelfall mit einem GEWI®-Bodennagel/Felsbolzen.
6 Auswertung und Diskussion: Vergleich der Ergebnisse aus den verschiedenen Modellen und kritische Würdigung der Anwendbarkeit unter Berücksichtigung der Modellannahmen.
7 Zusammenfassung und Aussichten: Fazit der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe für eine einheitliche und anwendungsfreundliche Bemessung.
Bodenvernagelung, Spritzbetonschale, Schnittgrößen, Nagelkraft, Bemessung, statische Nachweise, Durchstanzen, Bettungsmodulverfahren, Standsicherheit, Bewehrung, Geotechnik, Nagelwand, Erddruck, Boden-Bauwerk-Interaktion
Die Arbeit befasst sich mit der statischen Bemessung der Spritzbetonschale von Nagelwänden, für die im deutschen Regelwerk keine expliziten Normen vorliegen, was zu einer hohen Varianz in der Auslegung führt.
Zentral sind die Ermittlung der einwirkenden Kräfte, die Modellbildung zur Schnittgrößenberechnung sowie der Nachweis der Bewehrung gegen Biegung, Querkraft und Durchstanzen.
Das Ziel ist der Vergleich und die Bewertung verschiedener Bemessungsansätze, um eine Empfehlung für eine wirtschaftliche und sichere Dimensionierung der Spritzbetonschale abzugeben.
Es werden gängige analytische Ansätze (z.B. nach Stiglat/Wippel, Grasser/Thielen) mit dem Bettungsmodulverfahren kombiniert und durch ein konkretes Beispiel an einer Nagelwand verifiziert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Schnittgrößenmodelle, die detaillierte Bemessung der Bewehrung und eine umfassende Beispielrechnung zur Anwendung dieser Theorien.
Typische Schlüsselbegriffe sind Bodenvernagelung, Spritzbetonschale, Nagelkraftberechnung, statische Bemessung sowie die verschiedenen Stabilitäts- und Bruchmechanismen.
Der Verfasser bewertet das Plattenstreifenmodell und den Ansatz nach Liu (2014) positiv, da diese die Berechnungsgrundlagen besonders nachvollziehbar begründen.
In den untersuchten Modellen war der rechnerische Querkraftwiderstand der Spritzbetonschale ohne zusätzliche Bewehrung ausreichend hoch, um die auftretenden Einwirkungen sicher aufzunehmen.
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