Bachelorarbeit, 2018
31 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit analysiert die Trauer von Kindern und Jugendlichen im Kontext des Todes eines Elternteils. Sie untersucht die kognitiven Todeskonzepte in verschiedenen Entwicklungsstufen und beleuchtet die Auswirkungen und besonderen Bedürfnisse trauernder Heranwachsender. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Unterstützung in der Trauerbewältigung erörtert. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die kindliche Trauer zu fördern und die Enttabuisierung des Themas Tod und Trauer zu unterstützen.
Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Themas Trauer in der heutigen Gesellschaft und verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen Kinder und Jugendliche nach dem Tod eines Elternteils stehen. Kapitel 2 befasst sich mit dem Begriff Trauer, definiert verschiedene Ansätze und analysiert die Entwicklung des gesellschaftlichen Umgangs mit Trauer. Kapitel 3 präsentiert verschiedene Trauerphasenmodelle und diskutiert die Auswirkungen von Trauer auf die Betroffenen. Kapitel 4 konzentriert sich auf das Trauererleben von Kindern und Jugendlichen, analysiert das Todesverständnis in verschiedenen Altersstufen und untersucht die spezifischen Belastungen nach dem Tod eines Elternteils. Außerdem werden die Ergebnisse der Child Bereavement Study von Worden und Silverman vorgestellt. Kapitel 5 beleuchtet die Bedeutung der Schule als Ort der Trauerbewältigung und gibt praktische Hilfestellungen für den Umgang von Lehrkräften mit trauernden Schülern.
Kindliche Trauer, Todeskonzepte, Elternverlust, Trauerphasenmodelle, Trauerbewältigung, Schulische Trauerbegleitung, Havard Child Bereavement Study, Enttabuisierung.
Trauer bei jungen Menschen ist oft intensiver und gefühlsbetonter. Da sie in ihrer Entwicklung stehen, bricht für sie bei einem Elternverlust oft die gesamte Lebenswelt zusammen.
Kinder entwickeln erst mit der Zeit ein Verständnis für die Endgültigkeit und Unausweichlichkeit des Todes. Die Arbeit analysiert diese kognitiven Konzepte je nach Entwicklungsphase.
Die Auseinandersetzung mit Sterben und Trauer wird oft als unangenehm empfunden und stärker verdrängt als andere Tabuthemen, was den gesunden Umgang mit Verlust erschwert.
Schulen sind wichtige Orte der Unterstützung. Lehrkräfte müssen sensibel auf trauernde Schüler reagieren, da überlebende Elternteile oft selbst mit ihrer Trauer überfordert sind.
Dies ist eine bedeutende Studie von Worden und Silverman, die in der Arbeit herangezogen wird, um die spezifischen Reaktionen und Bedürfnisse trauernder Kinder wissenschaftlich zu belegen.
Die Arbeit untersucht die spezifischen sozial-emotionalen Veränderungen, die je nach Geschlecht des verstorbenen Elternteils bei den Kindern auftreten können.
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