Bachelorarbeit, 2020
63 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht den Einsatz von Playlisten auf Spotify als Marketinginstrument und analysiert die Effektivität von Emotional Bonding-Strategien im digitalen Kontext. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Frage, inwieweit Spotify-Playlisten zur Steigerung der Markenakzeptanz beitragen können.
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in die Thematik und behandelt die Bedeutung von neuen Online-Medien für das Marketing. Es beleuchtet die Problemstellung, die Zielsetzung der Arbeit und das methodische Vorgehen.
Das zweite Kapitel widmet sich dem Zusammenhang von Musik und Emotionen. Es erklärt das Konzept des Emotional Bonding als Marketinginstrument und beleuchtet verschiedene Modelle des Emotional Bonding in der Fernsehwerbung.
Kapitel drei behandelt die Plattform Spotify und insbesondere die Verwendung von Spotify for Brands als Marketinginstrument. Es analysiert die Nutzung von Playlisten als Mittel zur Steigerung der Markenakzeptanz.
Kapitel vier beschreibt die veränderten Konsumgewohnheiten von Musikhörern und analysiert die Rolle von Playlisten als Marketing-Instrument. Es stellt die Forschungsfrage, das methodische Vorgehen und die Stichprobengröße vor.
Kapitel fünf präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung, analysiert das Nutzungsverhalten von Spotify-Verwendern und die Effektivität von Emotional Bonding mittels Playlisten.
Emotional Bonding, Musikmarketing, Spotify, Markenakzeptanz, Playlisten, Online-Medien, Konsumverhalten, Musikhörer, digitale Kommunikation, Markenpersönlichkeit, Einstellungsakzeptanz.
Emotional Bonding beschreibt den Prozess, eine tiefe emotionale Bindung zwischen einem Konsumenten und einer Marke aufzubauen. Musik wird hierbei als Schlüsselmedium genutzt, um positive Gefühle auf die Marke zu übertragen.
Marken können über "Spotify for Brands" kuratierte Playlisten erstellen, die zur Markenpersönlichkeit passen. Diese Playlisten dienen als Berührungspunkt im Alltag der Nutzer und fördern die Akzeptanz der Marke durch positive Hörerlebnisse.
Rund 40 Prozent der Deutschen (bei jungen Erwachsenen bis zu 77 Prozent) nutzen Musik-Streaming. Es ermöglicht eine personalisierte Ansprache und erreicht die Konsumenten in emotionalen Momenten, was klassische Werbung oft nicht leisten kann.
Die Studie untersucht mittels eines experimentellen Designs, ob Nutzer die Markenpräsenz in Playlisten akzeptieren und ob diese Strategie tatsächlich die Wahrnehmung der Markenpersönlichkeit positiv beeinflusst.
Das Modell wird verwendet, um die Akzeptanz auf Nutzerseite zu messen. Es hilft zu verstehen, wie die Differenz zwischen der "idealen Playlist" und der tatsächlichen Marken-Playlist die Einstellung der Hörer beeinflusst.
Nutzer erwarten Authentizität, eine gute Mischung der Musiktitel und einen klaren Bezug zur Situation oder Stimmung, ohne dass die werbliche Absicht zu dominant im Vordergrund steht.
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