Bachelorarbeit, 2020
57 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 DIE FILMISCHE ADAPTION VON HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES – INHALT UND PRODUKTIONSGESCHICHTE
2.1 Inhaltliche Zusammenfassung von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil I und II
2.2 Produktionsgeschichte und ästhetische Entscheidungen
3 DER CLASSICAL HOLLYWOOD SOUND – EIN MODELL VON CLAUDIA GORBMAN
3.1 Musikalische Richtlinien zur Erschaffung der kinematographischen Welt
3.2 Musikalische Richtlinien für einen strukturellen Zusammenhalt
4 DER CLASSICAL HOLLYWOOD SOUND IN HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES TEIL I UND II
4.1 Musikalische Richtlinien zur Erschaffung der kinematographischen Welt in Teil I und II
4.1.1 Invisibility
4.1.2 „Inaudibility“
4.1.3 Signifier of Emotion
4.2 Musikalische Richtlinien für einen strukturellen Zusammenhalt in Teil I und II
4.2.1 Narrative Cueing
4.2.2 Formal and Rhythmic Continuity
4.2.3 Unity
4.2.4 Breaking the Rules
5 DAS MUSIKALISCHE ENDE DER HARRY POTTER SAGA – FAZIT UND AUSBLICK
Diese Arbeit untersucht die Anwendung des theoretischen Modells des "Classical Hollywood Sound" von Claudia Gorbman auf die Filmmusik der letzten beiden Harry-Potter-Filme, komponiert von Alexandre Desplat. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, wie die Filmmusik zur Gestaltung der kinematographischen Welt beiträgt und welche strukturellen Funktionen sie innerhalb der Narration erfüllt, insbesondere im Hinblick auf die dystopische Atmosphäre und die Charakterentwicklung in den beiden abschließenden Teilen der Filmreihe.
3 DER CLASSICAL HOLLYWOOD SOUND – EIN MODELL VON CLAUDIA GORBMAN
„Music in film mediates,“ schreibt Claudia Gorbman in ihrer Studie zum Classical Hollywood Sound. „Its nonverbal and nondenotative status allows it to cross all varieties of ,borders‘: between levels of narration (diegetic/nondiegetic), between narrating agencies (objective/subjective narrators), between viewing time and psychological time, between points in diegetic space and time (as narrative transition)“ (1987: 30). Wie Gorbman treffend zusammenfasst, spielt Musik eine wichtige Rolle beim Erzählen von Geschichten. Bereits im antiken Griechenland wurden Dramen mit Musik unterlegt (vgl. ebd.: 33), sodass es nicht verwunderlich ist, dass diese auch in Filmen Verwendung findet. Filmmusik schafft es, Botschaften an Menschen zu transportieren, da sie immer einen Effekt hat, egal auf welche Art und Weise sie in einem Film vorkommt. Auch wenn die Möglichkeiten der Unterlegung eines Films mit Musik vielfältig sind, sind im Classical Hollywood Film immer wieder gleiche oder ähnliche musikalische Eigenschaften festzustellen, die Gorbman zu Richtlinien des Classical Hollywood Sounds ausarbeitete.
Bei diesen Richtlinien handelt es sich lediglich um eine Sammlung von Konventionen und Optionen, da es weder einen prototypischen Film noch eine prototypische Filmmusik gibt. Das implizite Modell umfasst verschiedene Möglichkeiten im Umgang mit Erzählstrukturen, Länge, Organisation räumlicher und zeitlicher Dimensionen, Bearbeitung, Ton, Aufnahme und Abmischung (vgl. ebd.: 71), doch stets mit dem Ziel, Bild und Musik in Einklang zu bringen, um den Zuschauenden eine möglichst hohe Identifikation mit dem Visuellen zu bieten und ein vollständiges Eintauchen in die Geschichte zu begünstigen (vgl. ebd.: 7). Claudia Gorbman entwickelte dafür sieben Kategorien (vgl. ebd.: 70-99): 1. Invisibility, 2. „Inaudibility“, 3. Signifier of Emotion, 4. Narrative Cueing, 5. Formal and Rhythmic Continuity, 6. Unity, 7. Breaking the Rules.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Harry-Potter-Franchise ein und stellt die wissenschaftliche Relevanz der Filmmusikanalyse im Kontext des Classical Hollywood Sound dar.
2 DIE FILMISCHE ADAPTION VON HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES – INHALT UND PRODUKTIONSGESCHICHTE: Dieses Kapitel bietet eine inhaltliche Zusammenfassung der beiden letzten Filme und beleuchtet die Entstehungsgeschichte sowie die bewussten künstlerischen Entscheidungen von Regisseur David Yates und Komponist Alexandre Desplat.
3 DER CLASSICAL HOLLYWOOD SOUND – EIN MODELL VON CLAUDIA GORBMAN: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Gorbman-Modells, bestehend aus sieben Kategorien, für die Analyse der Filmmusik erörtert.
4 DER CLASSICAL HOLLYWOOD SOUND IN HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES TEIL I UND II: Dieses Hauptkapitel wendet das theoretische Modell konkret auf die Filmmusik der untersuchten Filme an, unterteilt in Aspekte zur kinematographischen Weltgestaltung und strukturellen Kohärenz.
5 DAS MUSIKALISCHE ENDE DER HARRY POTTER SAGA – FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Erfolg der musikalischen Umsetzung sowie das erreichte Identifikationspotenzial für das Publikum.
Filmmusik, Classical Hollywood Sound, Claudia Gorbman, Alexandre Desplat, Harry Potter, Heiligtümer des Todes, Filmmusikanalyse, Invisibility, Inaudibility, Signifier of Emotion, Narrative Cueing, Dystopie, Kontinuität, Leitmotiv, Orchestrierung
Die Arbeit untersucht die Filmmusik der beiden letzten Harry-Potter-Filme (Teil I und II) und analysiert deren Gestaltung anhand des theoretischen Konzepts des "Classical Hollywood Sound".
Die zentralen Felder sind die filmmusikalische Theorie (insbesondere nach Claudia Gorbman), die praktische Anwendung dieser Theorie in einem konkreten Filmbeispiel und die Analyse der Wirkung auf das Publikum.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie die Musik von Alexandre Desplat die dystopische und realitätsnahe Atmosphäre der letzten beiden Filme unterstützt und welche Rolle sie bei der Einbindung des Publikums spielt.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Filmanalyse basierend auf dem Modell von Claudia Gorbman, kombiniert mit einer inhaltlichen Untersuchung der Filmmusik und der Produktionsgeschichte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der musikalischen Richtlinien zur Schaffung einer kinematographischen Welt (Kategorien wie Invisibility oder Signifier of Emotion) sowie zur strukturellen Kohärenz (Kategorien wie Narrative Cueing oder Unity).
Typische Schlüsselbegriffe sind Filmmusik, Classical Hollywood Sound, Alexandre Desplat, Leitmotiv und dystopische Atmosphäre.
Die Arbeit erklärt, wie die Musik durch geschickte Unterordnung unter das Dialoggeschehen und die Handlung dafür sorgt, dass das Publikum nicht abgelenkt wird und eine unbewusste emotionale Bindung aufbaut.
Sie werden im Kapitel zum "Narrative Cueing" als entscheidende Elemente für die Etablierung des musikalischen Tons und der inhaltlichen Zusammenfassung der Filmreise diskutiert.
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