Bachelorarbeit, 2018
39 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
2. Autismus
2.1 Symptome frühkindlicher Autismus
2.2 Kommunikation frühkindlicher Autismus
2.3 Entwicklung frühkindlicher Autismus
3. Picture Exchange Communication System (PECS)
3.1 Studien zur Wirksamkeit von PECS
3.2 Inhaltlicher Aufbau
4. Praktische Anwendung des Kommunikationssystems PECS
4.1 Anamnese des Fallbeispiels Georg
4.1.1 Biographie
4.1.2 Aktuelle Wohnsituation
4.1.3 Sensorische Fähigkeiten
4.1.4 Soziale Interaktion
4.1.5 Kommunikation
4.1.6 Repetitive Verhaltensstrukturen
4.2 Konzeptionelle Durchführung
4.2.1 Entwicklungsperspektiven
4.2.2 Vorbereitungsphase
4.2.3 Durchführungsphasen
4.2.3.1 Phase I
4.2.3.2 Phase II
4.2.3.3 Phase III
4.2.4 Ausblick
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten, die Kommunikation von Menschen mit frühkindlichem Autismus durch den Einsatz des Picture Exchange Communication System (PECS) gezielt zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf der Erstellung eines konzeptionellen Ansatzes, der anhand eines konkreten Fallbeispiels illustriert, wie durch strukturierte Trainingsphasen die Teilhabe und soziale Interaktion verbessert werden können.
3. Picture Exchange Communication System (PECS)
Die soziale Interaktion und die Kommunikation sind eng miteinander verbunden. Eine Beeinträchtigung in einer der beiden Fähigkeiten können die andere signifikant beeinflussen, wodurch eine negative Wechselwirkung entstehen kann. Die Gefahr einer sozialen Isolation und ein Rückzug aus der gesellschaftlichen Partizipation ist damit gegeben.
Um dieser negativen Entwicklung sowohl präventiv als auch akut entgegen zu wirken, wurde das auf das Autismus spezialisierte Picture Exchange Communication System (PECS) durch Lori Frost und Andy Bondy im Jahr 1985 entwickelt (vgl. Frost & Bondy 2011, 46). Hierbei „geht es um den Tausch von Bildkarten gegen gewünschte reale Gegenstände“ (Bergeest et al. 2015, 184). Seit 1994 gibt es ein Trainingshandbuch, indem eine ganzheitliche Anleitung sowie vorgefertigte Formulare enthalten sind. Damit soll der Einstieg in das Kommunikationssystem sowie in dessen Durchführung vereinfacht werden.
Mittlerweile werden auch Menschen ohne einen autistischen Hintergrund mithilfe von PECS unterstützt (vgl. Frost & Bondy 2011, 46). Das wichtigste Ziel des Kommunikationssystems ist das „Einfordern von Wünschen“ (Bergeest et al. 2015, 184) und die Förderung der „funktionelle(n) Kommunikation“ (Frost & Bondy 2011, 31), damit eine ganzheitliche Partizipation aufgebaut werden kann.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Kommunikationsprobleme bei Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung ein und begründet die Relevanz des Picture Exchange Communication System (PECS) als Fördermaßnahme.
2. Autismus: Das Kapitel definiert den frühkindlichen Autismus anhand der ICD-10-Kriterien, beleuchtet die Kernsymptome und beschreibt die typischen Kommunikations- und Entwicklungsverläufe der Betroffenen.
3. Picture Exchange Communication System (PECS): Hier werden die wissenschaftliche Fundierung, die Wirksamkeitsstudien und der inhaltliche Aufbau des PECS-Programms als Instrument zur Kommunikationsförderung detailliert dargestellt.
4. Praktische Anwendung des Kommunikationssystems PECS: Dieser zentrale Teil umfasst die detaillierte Anamnese des Fallbeispiels Georg sowie die konkrete, schrittweise Konzeptionierung eines PECS-Trainings, unterteilt in Vorbereitung und drei Durchführungsphasen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen, langfristigen Anwendung von PECS zur Stabilität und persönlichen Weiterentwicklung bei Menschen mit frühkindlichem Autismus.
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Die Bachelorarbeit behandelt konzeptionelle Überlegungen zur Förderung der Kommunikation von Menschen mit frühkindlichem Autismus unter Verwendung des Picture Exchange Communication System (PECS).
Die Arbeit verknüpft theoretische Grundlagen zum frühkindlichen Autismus und dessen Auswirkungen auf die Kommunikation mit der praktischen Anwendung des PECS-Systems.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mittels PECS eine alternative Kommunikationsform etabliert werden kann, um soziale Interaktion zu ermöglichen und Frustrationen bei Betroffenen abzubauen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine Fallstudie, in der die Anwendung des PECS-Konzepts an einer anonymisierten Person (Georg) konkret geplant und durchleuchtet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in PECS sowie eine detaillierte konzeptionelle Planung der Vorbereitungs- und Durchführungsphasen I bis III für das Fallbeispiel.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Autismus-Spektrum-Störung, Bildkarten-Tausch, soziale Partizipation und die kleinschrittige methodische Durchführung von Förderphasen.
Georg dient als exemplarisches Beispiel, um die notwendige Anamnese, die Identifizierung von Verstärkern und die phasenweise Implementierung des PECS in einer Wohneinrichtung zu demonstrieren.
Da PECS einen aktiven Austausch zwischen dem Nutzer und der Umwelt erfordert, ist die kontinuierliche Begleitung durch geschultes Personal essenziell, um Lernerfolge zu sichern und Konsistenz zu gewährleisten.
Die Arbeit schlägt Strategien wie kleinschrittige Anforderungen, die Vermeidung von Überforderung und im Bedarfsfall das kurzzeitige Unterbrechen der Übungsstunde vor, um aggressives Verhalten zu minimieren.
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