Diplomarbeit, 2001
120 Seiten, Note: 1
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der kritischen Betrachtung des State of the Art von Peer-to-Peer-Architekturen und -Applikationen im Kontext von Kollaboration und Kooperation. Die Arbeit untersucht die Entwicklung von Internetarchitekturen, die Funktionsweise von P2P-Systemen und deren Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Computer Supported Cooperative Work (CSCW).
Die Einleitung stellt die Ziele und Motivation der Arbeit vor und definiert die Problemstellung und Fragestellungen. Kapitel 2 beleuchtet die Entwicklung von Internetarchitekturen, von den dezentralen Client-Server-Modellen hin zur zentralen Architektur und wieder zurück zu dezentralen Peer-to-Peer-Systemen. Kapitel 3 definiert Peer-to-Peer-Systeme und untersucht die verschiedenen Arten von P2P-Architekturen sowie die ANDI(S)-Dimensionen der Informationsverarbeitung. Kapitel 4 erläutert die Grundlagen des Computer Supported Cooperative Work (CSCW), die Mechanismen der Interaktion (Kommunikation, Koordination, Kooperation, Kollaboration) und die verschiedenen Formen von Groupware. Kapitel 5 analysiert die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von Peer-to-Peer-Architekturen und -Applikationen für Kollaboration und Kooperation, präsentiert eine Marktübersicht und einen Kriterienkatalog für die Bewertung der Applikationen. Kapitel 6 wertet die Ergebnisse der Analyse aus und stellt eine kritische Betrachtung der P2P-Groupware-Tools vor, während Kapitel 7 einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Schlussfolgerungen präsentiert.
Die Diplomarbeit fokussiert auf die folgenden Schlüsselbegriffe: Peer-to-Peer-Architekturen, Peer-to-Peer-Applikationen, Kollaboration, Kooperation, Computer Supported Cooperative Work (CSCW), Groupware, ANDI(S)-Modell, Internetarchitekturen, dezentrale Systeme, Client-Server-Architektur, Metcalfe-Gilder-Problematik, Kriterienkatalog, Marktübersicht, Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten.
P2P-Systeme sind dezentrale Netzwerke, in denen Teilnehmer (Peers) direkt miteinander kommunizieren und Ressourcen teilen, ohne zwingend einen zentralen Server zu benötigen.
Sie ermöglichen Kommunikation, Koordination und Kollaboration in Teams durch dezentrale Groupware-Tools und Filesharing.
Es beschreibt Dimensionen der Informationsverarbeitung: atomistisch, nutzerzentriert, datenzentriert und integriert.
Vorteile sind höhere Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit und oft eine bessere Nutzung lokaler Ressourcen, während Nachteile in der Sicherheit und Standardisierung liegen können.
Sie beschreibt die Herausforderungen und Wachstumseffekte von Netzwerken im Kontext zentraler Architekturen.
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