Bachelorarbeit, 2020
78 Seiten, Note: 1,7
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwieweit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ihre Sexualität frei entwickeln können und welche Hindernisse durch fehlende Angebote entstehen. Die Arbeit beleuchtet auch die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit, diesen Menschen eine selbstbestimmte Verwirklichung ihrer Sexualität zu ermöglichen.
Die Einleitung führt in das Thema Sexualprävention in der Sozialen Arbeit mit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ein und stellt die Relevanz des Themas sowie die Forschungslücke dar. Kapitel 2 widmet sich der Definition der Begriffe „geistige Behinderung“ und „geistige Beeinträchtigung“ sowie der Definition von Sexualität und ihren unterschiedlichen Funktionen. Kapitel 3 untersucht die gesellschaftlichen Haltungen, Mythen und Tabus rund um das Thema Sexualität und geistige Beeinträchtigung, sowie die rechtlichen Aspekte und gesetzlichen Grundlagen der sexuellen Selbstbestimmung. Kapitel 4 beleuchtet die Lebensbedingungen von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und deren Auswirkungen auf ihre Sexualität, insbesondere im familiären und institutionellen Kontext. Kapitel 5 präsentiert ein problemzentriertes Interview mit einem Mitarbeiter in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, das Einblicke in die Praxis bietet. Kapitel 6 beschäftigt sich mit verschiedenen Möglichkeiten der Sexualassistenz, sowohl passiver (z.B. Sexualerziehung und -beratung) als auch aktiver (z.B. Sexualbegleitung). Kapitel 7 diskutiert mögliche Schwerpunkte für die Soziale Arbeit in diesem Bereich, insbesondere den Empowerment-Ansatz und die Lebensweltorientierung.
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Sexualprävention, Soziale Arbeit, geistige Beeinträchtigung, Selbstbestimmung, Sexualassistenz, Empowerment, Inklusion, Lebensweltorientierung.
Ja, Sexualität ist ein Menschenrecht. Die Arbeit untersucht, wie Selbstbestimmung und Inklusion auch in diesem sensiblen Bereich verwirklicht werden können.
Sexualberatung ist passiv (Information/Gespräch), während Sexualbegleitung eine aktive Assistenzform ist, die körperliche Nähe und Berührung miteinschließt.
Oft fehlen Privatsphäre, geschultes Personal oder Angebote zur Sexualerziehung, was die freie Auslebung der Sexualität in Heimen erschwert.
Die Arbeit beleuchtet die strengen rechtlichen und ethischen Hürden für Sterilisation, Verhütung und Schwangerschaftsabbruch bei dieser Personengruppe.
Empowerment bedeutet, Menschen mit Beeinträchtigung zu befähigen, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und diese selbstbestimmt gegenüber der Gesellschaft zu vertreten.
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