Bachelorarbeit, 2020
52 Seiten
1 EINLEITUNG
2 DAS BILDERBUCH
2.1 BEGRIFFSDEFINITION
2.2 HISTORISCHER ABRISS ZUM BILDERBUCH
3 DER SCHRIFTTEXT IM BILDERBUCH
3.1 DER NARRATIVE TEXT IM BILDERBUCH
3.1.1 Analyse eines narrativen Textes am Beispiel « Du gross, und ich klein » von Grégoire Solotareff
3.2 WAS WIRD DARGESTELLT?
3.2.1 Figuren
3.2.2 Motive und Themen
3.2.3 Raum
3.3 WIE WIRD ES DARGESTELLT?
3.3.1 Erzählebenen
3.3.2 Erzählsituation
3.3.3 Zeit
3.3.4 Sprachliche Gestaltung
3.4 ZWISCHENRESÜMEE
4 DAS BILD IM BILDERBUCH
4.1 FORM
4.2 FARBE
4.3 GESTALTERISCHE METHODEN, MATERIALIEN UND MEDIEN
4.3.1 Wasserfarben
4.3.2 Acrylfarben
4.3.3 Ölfarben
4.3.4 Tinte
4.4 FIGUR- UND CHARAKTERENTWICKLUNG
4.5 KOMPOSITION
4.6 ILLUSTRATION FÜR ÄLTERE KINDER
4.7 ZWISCHENRESÜMEE UND AUSBLICK
5 BILD-TEXT-INTERDEPENDENZEN
5.1 ZWISCHENRESÜMEE UND AUSBLICK
6 DIE THEMATIK «ABENTEUER» IN DER LITERATUR
7 KRITERIENBILDUNG
7.1 ZWISCHENRESÜMEE
8 PRAKTISCHE UMSETZUNG: FIGURENENTWICKLUNG
8.1 PRODUKTION 1
8.2 PRODUKTION 2
8.3 PRODUKTION 3
8.4 PRODUKTION 4
9 FAZIT
Diese Arbeit untersucht, welche Kriterien eine Bilderbuchfigur abenteuerlich erscheinen lassen. Ziel ist es, durch eine qualitative Analyse von Theorie und Bild-Text-Strukturen Kriterien zu erarbeiten, die anschließend in einer praktischen, künstlerischen Eigenproduktion angewendet werden, um abenteuerliche Figuren zu gestalten.
3.2.1 Figuren
Die Relevanz von Figuren in Bilderbüchern zeigt sich in erster Instanz bei der Analyse derer quantitativen und qualitativen Dominanz. Weiter stellt sich die Frage nach der «...Art und Weise, in der eine Figur im Text gekennzeichnet ist» (Kurwinkel, 2017, S. 86). Für eine Erzählung sind Figuren als wiedererkennbare fiktive Wesen unverzichtbar. Kurwinkel schreibt dazu folgendes: «Sie [die Figuren] verändern als Träger der Handlung durch Aktion(en) einen Zustand A zu einem Zustand B; ohne sie kommt eine Erzählung nicht zustande» (ebd.). Auf der Ebene der histoire definiert die Figurenkonzeption die Akteure. So werden durch quantitative und qualitative Dominanz Haupt-, Neben- und Randfiguren etabliert (S. 87). Auf der Ebene der Hauptfiguren stehen sich Protagonisten - meistens ein positiver Held - und Antagonisten gegenüber (ebd.). Figuren werden durch die Komplexität der beschriebenen Merkmale entweder typisiert oder individualisiert. In Bilderbüchern werden oft typisierte Figuren verwendet. Demnach tragen sie keinen Namen, «..., sondern werden stattdessen durch ihre Berufs-, Geschlechts- oder Altersbezeichnung [...] gekennzeichnet» (S. 87-88). Ihnen gegenüber stehen individualisierte Figuren. Im Gegensatz zu den typisierten Akteuren, verändern sich diese aufgrund ihrer Komplexität und ihrer Entwicklungsdynamik im Laufe der Erzählung stetig (S. 88). Zur Charakterisierung der Figuren auf der Ebene des discours schreibt Kurwinkel folgendes:
«[Figuren werden] explizit charakterisiert, indem sie beispielsweise durch Adjektive und Adverbien direkt beschrieben werden [und] implizit durch die Art, wie die Figuren sprechen, handeln, denken oder empfinden, in welchem räumlichen Kontext sie positioniert sind oder welches Aussehen [...] ihnen zugeschrieben ist (ebd.).»
1 EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Thematik abenteuerlicher Figuren ein und definiert das Forschungsziel, Kriterien für deren Gestaltung im Bilderbuch zu entwickeln.
2 DAS BILDERBUCH: Dieses Kapitel liefert eine Definition des Begriffs «Bilderbuch» und einen historischen Abriss seiner Entwicklung.
3 DER SCHRIFTTEXT IM BILDERBUCH: Es erfolgt eine theoretische Mikroanalyse des narrativen Textes, wobei Figuren, Motive, Erzählstrukturen und sprachliche Gestaltung beleuchtet werden.
4 DAS BILD IM BILDERBUCH: Die Analyse konzentriert sich auf bildnerische Elemente wie Form, Farbe und Komposition sowie deren gestalterische Methoden zur Unterstützung der Erzählung.
5 BILD-TEXT-INTERDEPENDENZEN: Dieses Kapitel untersucht das Zusammenspiel von Bild und Text im Bilderbuch anhand verschiedener Typologien.
6 DIE THEMATIK «ABENTEUER» IN DER LITERATUR: Hier werden die literarischen Merkmale des Abenteuers analysiert, wobei besonders der Spannungsaufbau im Fokus steht.
7 KRITERIENBILDUNG: Aus den vorangegangenen Analysen werden prägnante Kriterien für die gestalterische Entwicklung abenteuerlicher Figuren abgeleitet.
8 PRAKTISCHE UMSETZUNG: FIGURENENTWICKLUNG: Das Kapitel dokumentiert die praktische Anwendung der entwickelten Kriterien anhand von vier spezifischen Produktionsbeispielen.
9 FAZIT: Die Arbeit resümiert, dass die entwickelten Kriterien erfolgreich in der Praxis anwendbar sind und einen wertvollen Rahmen für die Figurengestaltung bieten.
Bilderbuch, Abenteuer, Figurenentwicklung, Bild-Text-Relation, Narrativität, Illustration, Gestaltungskriterien, Spannungsaufbau, Farbe, Form, Komposition, Mikroanalyse, Abenteuerliteratur, visuelle Kommunikation, kreative Produktion
Die Arbeit beschäftigt sich mit der gestalterischen Produktion abenteuerlicher Figuren im Kontext des Bilderbuchs.
Die zentralen Themen umfassen die narrative Struktur von Texten, die bildnerische Analyse (Form, Farbe, Komposition), das Wesen abenteuerlicher Erzählungen und die Kriterien für eine effektive Figurengestaltung.
Das Hauptziel ist die Erarbeitung von Kriterien, mit denen abenteuerliche Figuren gestaltet werden können, und deren praktische Erprobung durch eigene Illustrationen.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Analyse theoretischer Literatur zum Bilderbuch und narrativen Strukturen, ergänzt durch eine praktische gestalterische Umsetzung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse von Bild- und Textkomponenten sowie das literarische Verständnis von «Abenteuer», gefolgt von einer konkreten Kriterienbildung und praktischen Produktionsbeispielen.
Wichtige Begriffe sind Bilderbuch, Abenteuer, Figurenentwicklung, Bild-Text-Interdependenz, Gestaltungskriterien und narrative Analyse.
Die Arbeit zeigt, dass Farben durch ihre Funktion als Gegenstands-, Erscheinungs- oder Ausdrucksfarbe genutzt werden können, um Emotionen und Spannungszustände darzustellen, die zur Abenteuerlichkeit beitragen.
Spannung ist laut der Analyse das zentrale Element des Abenteuers; sie entsteht durch Konflikte, die visuell durch Komposition, Formgebung und die Interaktion von Figuren untereinander verdeutlicht werden können.
Der Konflikt wird durch Polaritäten (z.B. klein gegen groß, Gefahr gegen Mut) und durch den Kontext (z.B. Symbole wie eine Piratenflagge oder eine Gefahrensituation) visualisiert, um die abenteuerliche Qualität der Figur zu unterstreichen.
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