Fachbuch, 2021
117 Seiten
1 Einleitende Betrachtung
1.1 Problemstellung und Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Veränderungen in der Arbeitswelt
2.1 Vier Trends der Neuzeit
2.2 Konsequenzen für die Organisation und das Individuum
3 Betriebliches Gesundheitsmanagement in der VUCA-Welt
3.1 Der Gesundheitsbegriff
3.2 Gesundheit am Arbeitsplatz
3.3 Einordnung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in das St. Galler Management Modell
3.3.1 Das Neue St. Galler Management Modell
3.3.2 Die Umweltsphären, Anspruchsgruppen und Interaktionsthemen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.3.3 Die Prozesse, Ordnungsmomente und Entwicklungsmodi des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.3.4 Zusammenfassung
4 Die Generationen und ihre Einstellungen hinsichtlich Berufswelt und Gesundheit
4.1 Der Generationenbegriff
4.2 Einstellungen und deren Relevanz für Organisationen
4.3 Die generationenspezifische Zuordnung von Einstellungen
4.3.1 Generation Baby Boomer
4.3.2 Generation X
4.3.3 Generation Y
4.4 Generation Z – die Beschäftigten der Zukunft
5 Die Einstellungen der Generation Z hinsichtlich ausgewählter Merkmale
5.1 Begründung der Auswahl der Merkmale
5.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement als Merkmal der Arbeitgeberattraktivität
5.3 Berufsbezogene Merkmale der Generation Z
5.3.1 Führungsverantwortung
5.3.2 Informationsbereitstellung vs. aktive Informationssuche
5.3.3 Nutzung digitaler Devices
5.3.4 Work-Life-Balance
5.3.5 Partizipation und Individualisierung
5.3.6 Unternehmenskultur
5.4 Ausgewählte gesundheitsbezogene Merkmale
5.4.1 Einstellung zu Gesundheit am Arbeitsplatz
5.4.2 Tatsächliches Gesundheitsverhalten
5.4.3 Einstellung zu spezifischen betrieblichen Gesundheitsangeboten
6 Methodik
6.1 Ableitung der Forschungsthemen und Hypothesen
6.2 Forschungsdesign und methodisches Vorgehen
6.3 Erhebungsinstrument und Durchführung der Datenerhebung
6.4 Einhaltung der Gütekriterien
7 Deskriptive Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
7.1 Demografische Daten
7.2 Gesundheitsbezogene Einstellungen der Generation Z
7.2.1 Die Einstellungen der Generation Z hinsichtlich betrieblicher Gesundheitsangebote
7.2.2 Tatsächliches Gesundheitsverhalten
7.2.3 Maßnahmen zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung sind am beliebtesten
7.3 Berufsbezogene Merkmale der Generation Z
7.3.1 Auch die Generation Z strebt Führungsverantwortung an
7.3.2 Spezifische Gesundheitsangebote für Führungskräfte
7.3.3 Informationsbereitstellung durch den Arbeitgeber
7.3.4 Digitalisierungsaffine Gen Z‘ler wünschen sich betriebliche Gesundheitsangebote
7.3.5 Der Wunsch nach klarer Trennung zwischen Privat- und Berufsleben
7.3.6 Zusammenhang zwischen Work-Life-Balance und Wunsch nach betrieblichen Gesundheitsangeboten
7.3.7 Generation Z mit hohem Partizipationswunsch im Vergleich zu anderen Generationen
7.3.8 Generation Z wünscht individuelle Gesundheitsangebote
7.3.9 Der Wunsch nach moderner Unternehmenskultur
7.4 Arbeitgeberattraktivität
7.4.1 Steigerung der Arbeitgeberattraktivität durch Betriebliche Gesundheitsangebote
7.4.2 Gesundheit als Aufgabe des Arbeitgebers
8 Ableitung eines Anforderungsprofils
8.1 Umweltsphären, Anspruchsgruppen und Interaktionsthemen: Die Überarbeitung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
8.2 Prozesse, Ordnungsmomente und Entwicklungsmodi: Die Überarbeitung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
8.3 Zusammenfassung des Anforderungsprofils
9 Abschließende Betrachtung
9.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
9.2 Kritische Reflexion
9.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Mitarbeitergesundheit für die Generation Z im Kontext ihrer Berufswahl und leitet daraus ein Anforderungsprofil für ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in Unternehmen ab. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, inwieweit gesundheitsförderliche Maßnahmen als Merkmal der Arbeitgeberattraktivität für diese junge Zielgruppe fungieren und wie Unternehmen ihre BGM-Strukturen und Kommunikationsstrategien anpassen müssen, um Gen Z-Talente zu gewinnen und langfristig zu binden.
3.2 Gesundheit am Arbeitsplatz
Die Weltgesundheitsorganisation WHO verfasste 1986 die Ottawa Charta, welche als Grundlage für diverse Maßnahmen der Gesundheitsförderung dient. Gesundheitsförderung wird hier als ein Prozess definiert, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen (BzgA, 2019, online).
Zudem werden verschiedene Settings definiert. Gesundheitsförderung findet nach der Ottawa Charta überall dort statt, wo Menschen spielen, lernen, arbeiten und lieben. An das vorangegangene Kapitel anschließend, werden auch hier die verschiedenen Perspektiven und Verständnis-ebenen von Gesundheit deutlich. Das Setting Betrieb ist für die vorliegende Arbeit von besonderer Bedeutung, wohingegen auch andere Lebensbereiche für Arbeitnehmer in Betracht gezogen werden müssen, um einen ganzheitlichen Ansatz gewährleisten zu können. Die Erwerbstätigkeit spielt in der heutigen Gesellschaft eine bedeutende Rolle für den Menschen, denn sie wird nicht mehr nur für die Existenzsicherung ausgeführt, sondern vielmehr aufgrund der individuellen Selbstverwirklichung und Anerkennung. Einige Studien belegen, dass eine Korrelation zwischen Arbeit und Gesundheit sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht besteht. So können der Betrieb oder die Arbeitstätigkeiten eine Quelle der Krankheit, aber auch eine der Gesundheit sein (Naidoo & Willis, 2010, S. 334).
1 Einleitende Betrachtung: Einführung in die Relevanz der Generation Z für das Personalmanagement und Definition der zentralen Forschungsziele hinsichtlich Mitarbeitergesundheit.
2 Veränderungen in der Arbeitswelt: Analyse der Makro-Trends (Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel, Wertewandel) und deren Konsequenzen für die moderne Arbeitswelt.
3 Betriebliches Gesundheitsmanagement in der VUCA-Welt: Theoretische Fundierung des BGM und Einordnung in das St. Galler Management Modell zur Strukturierung in einem komplexen Umfeld.
4 Die Generationen und ihre Einstellungen hinsichtlich Berufswelt und Gesundheit: Erläuterung des Generationenbegriffs und Differenzierung der verschiedenen Alterskohorten (Baby Boomer bis Gen Z) hinsichtlich ihrer Werte.
5 Die Einstellungen der Generation Z hinsichtlich ausgewählter Merkmale: Detaillierte Herleitung der Forschungsmerkmale wie Führungsverantwortung, Work-Life-Balance und Unternehmenskultur für die Generation Z.
6 Methodik: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Online-Befragung (N=357) sowie der angewandten Gütekriterien und Analyseinstrumente.
7 Deskriptive Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse zu Gesundheitsverhalten, Arbeitsplatzwünschen und Arbeitgeberattraktivität.
8 Ableitung eines Anforderungsprofils: Synthese der Erkenntnisse zu einem konkreten Anforderungsprofil für ein BGM, unterteilt in die Kategorien des St. Galler Management Modells.
9 Abschließende Betrachtung: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse, kritische Reflexion des Vorgehens und Ausblick auf die Bedeutung der Ergebnisse für die zukünftige Unternehmenspraxis.
Generation Z, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, VUCA-Welt, St. Galler Management Modell, Work-Life-Balance, Mitarbeitergesundheit, Partizipation, Individualisierung, Unternehmenskultur, Digitalisierung, Gesundheitsförderung, Führungsverantwortung
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Stellenwert der betrieblichen Gesundheit am Arbeitsplatz bei der Berufswahlentscheidung der Generation Z.
Im Zentrum steht die Generation Z, also die Personen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden und aktuell in den Arbeitsmarkt eintreten.
Ziel ist es, ein Anforderungsprofil zu erstellen, wie Unternehmen ihr betriebliches Gesundheitsmanagement anpassen können, um für Mitglieder der Generation Z attraktiv zu sein.
Der Autor führt eine quantitative Online-Befragung mit 357 Teilnehmern durch, die deskriptiv ausgewertet und in einen theoretischen Management-Kontext eingebettet wird.
Zu den Themen zählen unter anderem die Work-Life-Balance, Partizipation, Führung, Digitalisierung und Unternehmenskultur im Kontext der Mitarbeitergesundheit.
Die Studie zeigt, dass die Generation Z betriebliche Gesundheitsangebote als hohes Attraktivitätsmerkmal bei der Wahl des Arbeitgebers betrachtet und mentale Gesundheitsmaßnahmen bevorzugt.
Im Gegensatz zu manchen Vorgängergenerationen bevorzugt die Gen Z eine klare Trennung zwischen Berufs- und Privatleben und lehnt ein "Work-Life-Blending" eher ab.
Die Gen Z ist als "Digital Native" stark an digitale Kommunikationskanäle gewöhnt; eine erfolgreiche Informationsbereitstellung für Gesundheitsangebote muss daher verstärkt über digitale Medien wie Intranets oder Newsletter erfolgen.
Mitglieder der Gen Z wünschen sich eine stärkere Beteiligung an Prozessen, wenngleich sich dies bei Gesundheitsangeboten noch durch eine gewisse Unkenntnis über entsprechende Möglichkeiten in der Umsetzung einschränkt.
Die Arbeit identifiziert den Wunsch nach einer modernen Kultur, die Flexibilität, ein unterstützendes Führungsverhalten und Innovationskraft in den Mittelpunkt stellt.
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