Masterarbeit, 2017
89 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Employer Branding
2.1 Definitorische Abgrenzung relevanter Begriffe
2.1.1 Corporate Branding
2.1.2 Employer Brand vs. Employer Branding
2.1.3 Internes Employer Branding
2.1.4 Externes Employer Branding
2.2 Ausgewählte Employer-Branding-Konzepte
2.2.1 SIIR-Modell
2.2.2 Employer-Branding-Prozesskette
2.2.3 Employer-Branding-Zyklus
3 Internes Employer Branding der Bundeswehr
3.1 Agenda Bundeswehr in Führung
3.2 Weitere Maßnahmen
4 Inhaltsanalytische Auswertung von Arbeitgeberbewertungsportalen
4.1 Methodik
4.2 Ergebnisse
5 Diskussion
6 Fazit
Diese Master-Thesis analysiert das interne Employer Branding der Bundeswehr, um zu untersuchen, inwieweit das angestrebte Arbeitgeberbild mit der tatsächlich wahrgenommenen internen Realität übereinstimmt. Ziel ist es, durch eine inhaltsanalytische Auswertung von Beiträgen auf Arbeitgeberbewertungsportalen Diskrepanzen zu identifizieren und Verbesserungspotenziale für die Personalstrategie der Bundeswehr abzuleiten.
2.1.1 Corporate Branding
Der Ursprung der Corporate Brand kann in der Corporate Identity – also dem Selbstbild des Unternehmens – gefunden werden. Die aktuellen Unternehmenszustände, praktizierte Unternehmenspolitik sowie die Einstellung der Arbeitnehmerschaft gegenüber ihrem Unternehmen, beeinflussen dabei das Selbstbild (Bollwitt, 2010, S39). Aus der Corporate Brand entstehen Einflüsse und Wechselbeziehungen zur Employer Brand und Consumer Brand (Latzel et al., 2015, S.18-21).
Das Corporate Branding bezeichnet das Management der Unternehmensmarke. Hermann (2015, S.12) definiert Corporate Branding als „Prozess der Führung der Unternehmensmarke, der die Phasen der zielgerichteten Planung, Steuerung und Kontrolle aller Aktivitäten bzw. Gestaltungsparameter der Unternehmensmarke umfasst“. Mit einer Unternehmensmarke kann eine Organisation sich auf dem Markt abheben. Dazu bündelt sie in der Corporate Brand alle Informationen hinsichtlich ihrer Mission, Vision, Philosophie, ihres Leistungsportfolios und ihrer Marktposition (Latzel et al., 2015, S.18-19). Das Corporate Branding muss die Unternehmensmarke so gestalten, dass sich für eine Person, die in Kontakt mit der Marke tritt, daraus sofort Informationen über das Unternehmen extrahieren lassen.
Corporate Branding übt durch seinen Auftrag auch Einfluss auf andere Unternehmensbereiche aus, darunter das Consumer Branding und insbesondere das Employer Branding. Aus der Unternehmensmarke geht ein Leitbild für die anderen Branding-Bereiche hervor.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Employer Brandings im Kontext des demografischen Wandels und führt in die spezifische Herausforderung der Bundeswehr als Arbeitgeber ein.
2 Employer Branding: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen durch die Definition relevanter Begriffe und die Vorstellung verschiedener Branding-Konzepte.
3 Internes Employer Branding der Bundeswehr: Hier werden die spezifischen Maßnahmen der Bundeswehr, insbesondere die Agenda Bundeswehr in Führung und gesetzliche Initiativen, detailliert beschrieben.
4 Inhaltsanalytische Auswertung von Arbeitgeberbewertungsportalen: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen bei der Analyse von Nutzerbewertungen und präsentiert die daraus gewonnenen empirischen Ergebnisse.
5 Diskussion: In der Diskussion werden die empirischen Erkenntnisse unter kritischer Betrachtung der gewählten Methodik zusammengeführt und interpretiert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Arbeitgebermarke für die Bundeswehr.
Employer Branding, Bundeswehr, Arbeitgebermarke, Internes Employer Branding, Personalmanagement, Agenda Bundeswehr in Führung, Arbeitgeberbewertungsportale, Qualitative Inhaltsanalyse, Mitarbeiterbindung, Personalmarketing, Identität, Führungskultur, Arbeitsbedingungen, Fachkräftemangel, Arbeitgeberimage
Die Arbeit untersucht das interne Employer Branding der Bundeswehr, um zu verstehen, wie das Arbeitgeberimage durch die eigenen Mitarbeiter wahrgenommen wird.
Zu den Kernbereichen zählen die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings, die spezifischen Strategien der Bundeswehr (z.B. Agenda Bundeswehr in Führung) sowie die empirische Analyse von Mitarbeiterbewertungen.
Das Hauptziel besteht darin, die Übereinstimmung zwischen dem nach außen kommunizierten Arbeitgeberbild der Bundeswehr und dem tatsächlichen internen Selbstbild der Mitarbeiter zu überprüfen.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen, inhaltsanalytischen Auswertung von Beiträgen aus Arbeitgeberbewertungsportalen wie Kununu und Glassdoor.
Im Hauptteil werden sowohl die theoretischen Konzepte als auch die konkrete Umsetzung des internen Brandings der Bundeswehr sowie deren Wahrnehmung durch das Personal beleuchtet.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von theoretischem Branding-Management mit der praktischen Realität einer großen Organisation des öffentlichen Sektors aus.
Die Agenda stellt den zentralen Maßnahmenkatalog dar, mit dem die Bundeswehr ihre Attraktivität steigern und ein modernes, werteorientiertes Arbeitgeberimage etablieren möchte.
Sie dienen als empirische Quelle, um authentische, wenn auch subjektive Einblicke in die Arbeitsrealität und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhalten, die über offizielle Unternehmensdarstellungen hinausgehen.
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