Bachelorarbeit, 2020
68 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung und Fragestellung
2 Theoretische Grundlage
2.1 Eingrenzung der Zielgruppe
2.2 Begriffseingrenzung Sucht
2.3 Begriffseingrenzung Medien
2.4 Mediengebundene Sucht
2.5 Begriffseingrenzung Prävention
2.6 Begriffseingrenzung Medien(-pädagogik) –prävention
2.7 Mediennutzungsmotive
3 Vorstellung der Medienpräventionsarbeit in stationären Kinder- und Jugendhilfen
3.1 Kinderarmut
4 Risikofaktor Mobbing
4.1 Risikofaktor sexuelle Gewalt und Missbrauch
5 Forschungsstand
6 Empirischer Teil
6.1 Methodisches Vorgehen
6.2 Vorstellung der Stichprobe
6.3 Ergebnisdarstellung und –interpretation
7 Auswertung der Fragebögen
7.1 Auswahl des Mediums in Kombination mit dem Internet und deren Gefahren
7.2 Lernen mit den Medien
7.3 Statement der pädagogischen Fachkräfte
8 Zusammenfassung
9 Methodenkritik
10 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle digitaler Medien in der stationären Kinder- und Jugendhilfe und beleuchtet dabei insbesondere die Präventionsbedarfe. Das primäre Ziel der Forschung ist es, die Mediennutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahren zu analysieren, die Herausforderungen für das pädagogische Fachpersonal zu identifizieren und einen Ansatz für eine zeitgemäße, präventive Medienarbeit in diesem Kontext zu entwickeln.
4 Risikofaktor Mobbing
Mobbing war seit jeher in jeder gesellschaftlichen Schicht präsent. Doch was bedeutet dieser Begriff überhaupt? Auch hier gibt es zwei kleine Differenzierungen zwischen „Mobbing“ und dem englischen Synonym „Bullying“. Peter Teuschel beschreibt Mobbing als negative soziale Handlungen am Arbeitsplatz, wohingegen das Bullying auf die Mobbing-Handlungen unter Kindern und Jugendlichen begrenzt ist. Diese laufen immer über einen längeren Zeitraum. Hierzu gibt es wesentliche Faktoren wie negative soziale Handlungen, eine Täter-Opfer-Beziehung. Das Opfer ist stets eine Person und die Handlungen erfolgen immer mindestens einmal pro Woche, welche das Bullying kennzeichnen. Ein solcher Prozess führt im Regelfall zu psychischen Störungen bei der betroffenen Person.
Im Wandel der Gesellschaft findet Mobbing jedoch nicht nur physisch statt, sondern zeigt immer häufiger Präsenz in den sozialen Medien. Diese Form ist auch als „Cybermobbing“ bekannt.
„Cybermobbing ist ein aggressiver, intentionaler Akt, welcher von Gruppen oder Individuen wiederholt und über längere Zeit gegen ein wehrloses Opfer durchgeführt wird, durch den Gebrauch elektronischer Formen der Kommunikation“ (nach Smith et al. 2008).
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien für Kinder und Jugendliche ein, beschreibt das exponentielle Wachstum der Nutzung und stellt die Forschungsfragen bezüglich der Mediennutzung und der notwendigen pädagogischen Realisierung in der stationären Jugendhilfe.
2 Theoretische Grundlage: Dieses Kapitel definiert die Zielgruppe, das Suchtphänomen, den Medienbegriff sowie die mediengebundene Sucht, die Prävention und die Motive der Mediennutzung, um den theoretischen Rahmen für die empirische Untersuchung zu bilden.
3 Vorstellung der Medienpräventionsarbeit in stationären Kinder- und Jugendhilfen: Hier wird die Präsenz von Medien in stationären Einrichtungen thematisiert und der Zusammenhang zwischen kindlichen Traumata, Vernachlässigung und Medienkonsum sowie die Bedeutung der Medienpädagogik hervorgehoben.
4 Risikofaktor Mobbing: Dieses Kapitel analysiert Mobbing und Cybermobbing als Phänomene, definiert diese und beleuchtet die psychischen Folgen für die Opfer sowie die Gründe der Täter.
5 Forschungsstand: Der Forschungsstand skizziert die aktuelle Situation, insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie, und reflektiert Studien wie die JIMplus Corona Studie sowie den internationalen Stand der Digitalisierung in Deutschland.
6 Empirischer Teil: Der empirische Teil begründet das methodische Vorgehen mittels qualitativer Fragebögen bei Kindern und Jugendlichen sowie dem Fachpersonal und stellt die gewählte Stichprobe vor.
7 Auswertung der Fragebögen: Die Auswertung präsentiert die Ergebnisse der Befragungen, analysiert das Mediennutzungsverhalten, die Wahrnehmung von Internetgefahren, das Lernen mit Medien und die Perspektive des Fachpersonals.
8 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit, Medien kompetent und präventiv in den Alltag der stationären Jugendhilfe zu integrieren.
9 Methodenkritik: Die Methodenkritik reflektiert den Prozess der qualitativen Befragung, bewertet die Stärken und Schwächen der gewählten Vorgehensweise und identifiziert den Bedarf an weiterführenden Forschungsansätzen.
10 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, betont die Notwendigkeit von Regeln und Medienkompetenz und gibt einen Ausblick auf die Gestaltung eines präventiven Medienkonzepts in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.
Medienpräventionsarbeit, stationäre Kinder- und Jugendhilfe, Medienkompetenz, Digitalisierung, Cybermobbing, Cybergrooming, Mediensucht, pädagogisches Fachpersonal, Mediennutzungsverhalten, Corona-Pandemie, Prävention, Smartphone, soziale Medien, Jugendhilfe, Internetgefahren
Die Arbeit befasst sich mit der Medienpräventionsarbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, wobei der Fokus auf der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen sowie den damit verbundenen Herausforderungen für das pädagogische Fachpersonal liegt.
Zentrale Themen sind die Rolle digitaler Medien, insbesondere des Smartphones, Internetgefahren wie Mobbing und sexuelle Grenzverletzungen (Cybergrooming), die Bedeutung der Medienkompetenz sowie die Entwicklung präventiver Konzepte für den Erziehungsalltag.
Das Ziel ist es zu analysieren, wie Kinder und Jugendliche Medien nutzen und welche Gefahren dabei bestehen, um daraus Handlungsansätze für pädagogische Fachkräfte abzuleiten, die einen zeitgemäßen und sicheren Umgang mit Medien in stationären Einrichtungen ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen empirischen Untersuchung mittels Fragebögen, die sowohl bei Kindern und Jugendlichen in stationären Wohngruppen als auch beim pädagogischen Fachpersonal durchgeführt wurden.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen zur Mediensucht und Prävention, die Darstellung der Medienpräventionsarbeit, die Analyse von Risikofaktoren wie Mobbing und Missbrauch, den Forschungsstand sowie die Auswertung der empirischen Daten.
Wichtige Begriffe sind Medienpräventionsarbeit, Jugendhilfe, Medienkompetenz, Cybermobbing, Cybergrooming, Mediensucht und pädagogisches Fachpersonal.
Die Befragung ergab, dass in den Einrichtungen meist zeitliche Begrenzungen und Verbote für soziale Medien gelten, jedoch oft ein Mangel an professioneller medienpädagogischer Unterstützung oder spezieller Software zur Absicherung besteht.
Der Autor betont, dass für traumatisierte Kinder klare Regeln unabdingbar sind, da sie Medien oft exzessiv als Unterhaltung oder Ablenkung nutzen, um traumatische Erfahrungen zu kompensieren; gleichzeitig sei eine bewusste, pädagogisch begleitete Nutzung als Präventionsmittel sinnvoll.
Der Autor hinterfragt dieses Klischee kritisch: Während er die Notwendigkeit von Jugendschutz und Absicherung (technische Kontrolle) unterstreicht, betont er gleichzeitig das Recht der Kinder auf Privatsphäre und einen partizipativen Ansatz bei der Regelentwicklung.
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