Bachelorarbeit, 2018
40 Seiten, Note: 2,3
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob sich Patienten mit Schlafstörungen hinsichtlich ihres Traumverhaltens von gesunden Personen unterscheiden. Hierfür werden verschiedene Traumvariablen mithilfe des MADRE‐Fragebogens an einer großen Patientenstichprobe erfasst und die Ergebnisse mit einer ebenfalls großen Stichprobe von gesunden Personen verglichen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen des Schlafes und der Traumdefinition. Anschließend werden verschiedene Aspekte des Traumverhaltens von gesunden Menschen beleuchtet, wie Traumerinnerungshäufigkeit, Alpträume, Umgang mit Träumen und die Kontinuitätshypothese. Es werden auch Geschlechtsunterschiede im Traumverhalten behandelt.
Im dritten Kapitel werden verschiedene Schlafstörungen vorgestellt, darunter schlafbezogene Atmungsstörungen, Insomnie, das Restless‐Legs‐Syndrom und andere Störungen.
Kapitel 4 befasst sich mit den Träumen bei Schlafstörungen. Es werden Studien und Befunde zu Träumen bei schlafbezogenen Atmungsstörungen und Insomnie zusammengefasst.
Kapitel 5 leitet Hypothesen ab, die im weiteren Verlauf der Arbeit untersucht werden. Die Methode wird in Kapitel 6 erläutert, einschließlich des verwendeten Messinstruments MADRE und der Stichprobenerhebung.
Kapitel 7 präsentiert die Ergebnisse der statistischen Analysen, wobei verschiedene Tabellen die Traumerinnerungshäufigkeit, die Alptraumhäufigkeit, die Stimmung in Träumen und weitere Traumvariablen zeigen.
Die Arbeit beleuchtet das Traumverhalten von Patienten mit Schlafstörungen, wobei der Schwerpunkt auf den folgenden Schlüsselbegriffen liegt: Traumforschung, Schlafstörungen, Traumerinnerung, Alpträume, Kontinuitätshypothese, Veranlagungs‐Stress‐Modell, Geschlechtsunterschiede, Traumsozialisation, MADRE‐Fragebogen, Schlafapnoe‐Syndrom, Insomnie, Restless‐Legs‐Syndrom.
Ja, die Forschung zeigt, dass Patienten mit Schlafstörungen (z. B. Insomnie) oft eine andere Traumerinnerungshäufigkeit und eine negativere Stimmungslage in ihren Träumen aufweisen.
Sie besagt, dass sich die Sorgen, Erlebnisse und Gedanken des Wachlebens in den Träumen widerspiegeln. Belastungen durch eine Schlafstörung zeigen sich also auch im Trauminhalt.
Studien untersuchen den Zusammenhang zwischen Atemaussetzern und beklemmenden Trauminhalten, wobei die physische Atemnot oft in das Traumgeschehen eingebaut wird.
Frauen berichten tendenziell häufiger von Träumen und Alpträusmen als Männer, was teilweise auf eine unterschiedliche Traumsozialisation und stärkere emotionale Auseinandersetzung zurückgeführt wird.
Der MADRE (Mannheim Dream Questionnaire) ist ein standardisiertes Messinstrument zur Erfassung verschiedener Traumvariablen wie Erinnerungshäufigkeit, Alptraumrate und Trauminhalt.
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