Masterarbeit, 2020
66 Seiten, Note: A
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Beschreibung Ausgangssituation und der Problemstellung
1.2 Studienüberblick zu Cybersicherheit, Bedrohungen und dem Authentisierungsprozess
1.3 Forschungsfrage
1.4 Ziel dieser Arbeit und Vorgehensweise
1.5 Aufbau und Gliederung der einzelnen Kapitel
2 Theoretische Grundlagen zu Cyber Security, Digital Natives und dem Registrierungsverhalten
2.1 Cyber Security Wissen
2.1.1 Allgemeine IT-Sicherheit und Schutzziele
2.1.2 Cybersicherheit: Definition und Abgrenzung
2.1.3 Modelle zur Messung von IT-Sicherheit / Cybersicherheitswissen
2.2 Definition der demographischen Kohorte Digital Natives
2.2.1 Charakteristika der Digital Natives Generation
2.2.2 Digital Natives im Umgang mit sozialen Medien und Internetnutzung
2.2.3 Messung der Persönlichkeitsmerkmalen von Digital Natives im Umgang mit Technik
2.3 Registrierungsverhalten in mobilen Apps
3 Erhebung des aktuellen Forschungsstandes
3.1 Vorgehen bei der Auswahl und Auswertung der Studien
3.2 Ergebnisse der Auswahl der Studien
3.3 Definition der Forschungslücke
4 Methodik der empirischen Analyse und Forschungsdesign
4.1 Detailfragen zum Thema und Hypothesen
4.2 Auswahl und Begründung der Forschungsmethodik
4.3 Auswahl der Zielgruppe und Probanden
4.4 Beschreibung der Stichprobe
4.5 Darstellung und Begründung des Fragebogens
4.6 Vorgehen und Zeitplan bei der Datenerhebung und Datenanalyse
4.7 Qualitätskriterien und Gütekriterien
5 Ergebnisse der Analyse
5.1 Detaillierte Ergebnisse
5.2 Diskussion
5.3 Methodenkritik
5.4 Implikationen und Empfehlungen
5.5 Weitere Forschungsbedarf im Bereich mobiler Endgeräte
5.6 Kritische Würdigung
6 Zusammenfassung und Fazit
6.1 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
6.2 Schlussfolgerung aus den vorliegenden Erkenntnissen
6.3 Ausblick und weitere Forschungsansätze
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Cyber-Security-Wissens auf das Registrierungsverhalten von "Digital Natives" in mobilen Applikationen, um zu verstehen, ob und wie diese Alterskohorte trotz digitaler Affinität mit persönlichen Daten umgeht.
1.1 Beschreibung Ausgangssituation und der Problemstellung
Das Smartphone ist zum beinahe allgegenwärtigen Begleiter geworden. Mit der Verbreitung des Smartphones aber wird es auch möglich, immer und überall im Cyberspace angegriffen zu werden. Hatamian et al. (2019) stellten im Dezember 2018 fest, dass im Google Play Store mehr als 2,6 Mio. Apps auf mehr als 2 Mrd. aktiven Geräten ermittelt wurden. Dem Smartphone gelang somit der Durchbruch in der Informations- und Kommunikationstechnologie, denn es wird im täglichen Gebrauch fast ständig mitgeführt (Pano & Baulch, 2017).
Auf Smartphones können kleine Programme installiert werden, die sogenannten Apps (Hatamian et al., 2019). Sie können durch jedermann mit entsprechenden Programmierkenntnissen entwickelt und dann über den AppStore des Anbieters, teilweise gegen Entgelt, verbreitet werden.
Ein Großteil der Digital Natives, die sogenannte Generation Z, sind jene Menschen, die im digitalen Zeitalter von 1995 bis 2015 geboren wurden und bei denen seit ihrer Geburt digitale Technologie permanent präsent war. Sie nutzen mobile Technologien, um zu spielen, zu kommunizieren oder um schnell Informationen abzurufen (Karabatak & Karabatak, 2020). Dies erfordert ein hohes Maß an Wissen, dem damit verbundenen Sicherheitsbewusstsein (Cyber Security Awareness) sowie dessen Anwendung.
Jede App, die auf dem Smartphone installiert wird, kann ein neues potenzielles Sicherheitsrisiko aufgrund unsauberer Programmierung darstellen. Oft wird bei den kleinen Programmen auf dem Handy eine Registrierung erforderlich. Arabo (2016) fand heraus, dass die Berechtigungen, die bei der Installation vergeben werden, nicht denen entsprechen, die für die App-Store Anbieter beschrieben werden. Außerdem können manche Apps bei der Registrierung personenbezogene Daten abfragen, unnötige Datenfreigaben verlangen oder Zugriff auf Schnittstellen und Adressbücher fordern. Da Digital Natives zwar mit digitalen Geräten aufgewachsen sind, das notwendige Wissen zwar vorhanden, aber das Sicherheitsbewusstsein jedoch wenig ausgeprägt ist, wird der Zugriff freigegeben und ein mögliches Sicherheitsrisiko geschaffen, dem Missbrauch von Persönlichen Identifizierbaren Informationen (PII) und der Weitergabe anderer sensibler Informationen ohne die Zustimmung des Nutzers (Arabo, 2016).
1 Einleitung: Skizzierung der Problemstellung durch die weite Verbreitung von Smartphones und das damit verbundene Sicherheitsrisiko bei der App-Registrierung.
2 Theoretische Grundlagen zu Cyber Security, Digital Natives und dem Registrierungsverhalten: Definition der zentralen Begriffe und Vorstellung von Modellen zur Messung von IT-Sicherheitswissen und Persönlichkeitsmerkmalen.
3 Erhebung des aktuellen Forschungsstandes: Systematische Auswertung der Literatur zur Identifikation der Forschungslücke im Kontext der Digital Natives.
4 Methodik der empirischen Analyse und Forschungsdesign: Darstellung der Online-Befragung sowie der Validierung der Hypothesen mittels statistischer Methoden.
5 Ergebnisse der Analyse: Auswertung der Korrelationen zwischen Wissen, Persönlichkeit und dem tatsächlichen Registrierungsverhalten der Probanden.
6 Zusammenfassung und Fazit: Schlussfolgerungen aus den empirischen Daten und Empfehlungen für eine verstärkte Sicherheitsaufklärung in pädagogischen Einrichtungen.
Digital Natives, Cyber Security, Smartphone, Registrierungsverhalten, Generation Z, IT-Sicherheit, Sicherheitsbewusstsein, Apps, Datenschutz, Persönlichkeitsmerkmale, Online-Befragung, SPSS, Dateneingabe, Cyber-Bedrohungen, Bildungsauftrag.
Die Master Thesis untersucht das Registrierungsverhalten von Digital Natives (Generation Z) bei der Nutzung von mobilen Apps im Hinblick auf deren Cyber-Security-Wissen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Cybersicherheit, dem Nutzerverhalten von Digital Natives, der Anwendung von Authentisierungsprozessen in mobilen Programmen sowie dem Einfluss individueller Persönlichkeitsmerkmale.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie beeinflusst das Wissen über Cyber Security und das Sicherheitsbewusstsein das Verhalten bei der Registrierung in neuen mobilen Apps?“
Der Autor nutzt eine quantitative Methode, basierend auf einer systematischen Literaturanalyse und einer Online-Befragung, deren Daten mittels SPSS statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Erhebung des Forschungsstandes, das methodische Design der empirischen Studie sowie die detaillierte Ergebnisdarstellung und Diskussion.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digital Natives, Cyber Security, Registrierungsverhalten, Generation Z, Datenschutz und Sicherheitsbewusstsein charakterisieren.
Die Generation Z dient als spezifische Zielgruppe, bei der das paradoxe Verhalten untersucht wurde, zwar mit Technik aufgewachsen zu sein, aber dennoch sicherheitskritische Daten nachlässig preiszugeben.
Entgegen der ursprünglichen Annahme zeigte die Analyse, dass die Big-Five-Persönlichkeitsmerkmale nur einen sehr geringen bis keinen Einfluss auf das Sicherheitsverhalten bei der Registrierung in Apps haben.
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