Bachelorarbeit, 2020
38 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Der Autor Amara Lakhous – Leben und Werk
3. Die Literatur für Amara Lakhous
4. Der Roman Scontro di civiltà per un ascensore a Piazza Vittorio
4.2 Die Handlung
4.2 Ein (Kriminal) Roman
5. Die Orte: Rom, Piazza Vittorio und der Aufzug
6. Die Bedeutung des sprachlichen Elements
5.2 Der Unterschied zwischen Neuschreibung und Übersetzung
5.3 Die arabische Sprache „italienisieren“
5.4 Die italienische Sprache „arabisieren”
5.1 Die Funktion des Dialekts im Roman Scontro di civiltà per un ascensore a Piazza Vittorio
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert den Roman "Scontro di civiltà per un ascensore a Piazza Vittorio" des algerisch-italienischen Autors Amara Lakhous. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung der Sprache als zentrales gesellschaftskritisches Medium und Mittel zur kulturellen Selbstidentifikation im Kontext der Migration.
2. Der Autor Amara Lakhous – Leben und Werk
Wie bereits erwähnt, wird in diesem ersten Teil der Bachelorarbeit eine Einführung über das Leben und das Werk des Autors dargestellt. Einige biographische Angaben über Amara Lakhous sind von grundlegender Bedeutung, um die literarische Dimension des Autors besser zu verstehen. Amara Lakhous ist ein berberischer in Algerien geborener und aufgewachsener Autor, der seit 1995 in Italien lebt und seit einigen Jahren die italienische Staatsbürgerschaft besitzt. Aufgrund des großen Publikumserfolgs und der bedeutenden kritischen Auszeichnungen, die er in den letzten zehn Jahren bekommen hat, gilt er als einer der wichtigsten Schriftsteller der sogenannten Letteratura della migrazione („Migrantenliteratur“) in der zeitgenössischen italienischen Literaturszene, obwohl er sich selbst diesem Bereich nicht vollständig zuordnen würde.
Heute ist er Autor von sechs Romanen in italienischer Sprache. Lakhous ist 1970 in Algier geboren und war das sechste von neun Kindern einer großen berberischen Familie. Er verbrachte in Algier seine Kindheit und Jugend und begann im Jahr 1989 dort Philosophie zu studieren. Er erhielt seinen Abschluss, musste aber später, im Jahr 1995 sein Land aufgrund der politischen Lage verlassen. Als innovativer Romanautor und Journalist sah er sich während des Bürgerkriegs in Algerien lebensbedrohlichen Bedingungen ausgesetzt. Algerien war in den neunziger Jahren ein Land, in dem Terroristen Intellektuellen vorwarfen mit den Machthabern zusammenzuarbeiten und deswegen diese töteten.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Identitätssuche in der Literatur ein und skizziert die Analyse des Romans von Amara Lakhous hinsichtlich Interkulturalität und Mehrsprachigkeit.
2. Der Autor Amara Lakhous – Leben und Werk: Hier werden biographische Hintergründe des Autors beleuchtet, insbesondere seine Flucht aus Algerien und die Bedeutung seines neuen Lebensumfelds in Italien für sein Schaffen.
3. Die Literatur für Amara Lakhous: Dieses Kapitel erläutert das literarische Verständnis des Autors, für den Schreiben einen Weg zur Reflexion der Realität und zur Empathiebildung darstellt.
4. Der Roman Scontro di civiltà per un ascensore a Piazza Vittorio: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über Inhalt und Genre des Romans sowie dessen sozioanthropologische Ausrichtung.
4.2 Die Handlung: Eine detaillierte Zusammenfassung der Krimi-Komödie um den Mord an Lorenzo Manfredini und die Rolle des Protagonisten Amedeo.
4.2 Ein (Kriminal) Roman: Analyse der bewussten Wahl des Kriminalroman-Genres durch Lakhous zur kritischen Beobachtung der italienischen Gesellschaft.
5. Die Orte: Rom, Piazza Vittorio und der Aufzug: Untersuchung der symbolischen Bedeutung dieser Orte als Schauplätze für kulturelle Konflikte und Integration.
6. Die Bedeutung des sprachlichen Elements: Analyse der Sprache als zentrales Schlüsselelement, einschließlich des Prozesses der Selbstübersetzung und Sprachkontamination.
5.2 Der Unterschied zwischen Neuschreibung und Übersetzung: Darstellung des komplexen, eigenständigen Umschreibungsprozesses vom arabischen zum italienischen Text.
5.3 Die arabische Sprache „italienisieren“: Untersuchung der Integration italienischer Lexik in den arabischen Text.
5.4 Die italienische Sprache „arabisieren”: Analyse der Beeinflussung des Italienischen durch arabische Wörter und Strukturen.
5.1 Die Funktion des Dialekts im Roman Scontro di civiltà per un ascensore a Piazza Vittorio: Erläuterung der Rolle von Dialekten bei der Charakterisierung der italienischen Figuren und der gesellschaftlichen Kritik.
7. Fazit: Zusammenfassung der Erkenntnisse über Lakhous' Beitrag zur Literatur und die Bedeutung der Sprache für eine offene Gesellschaft.
Amara Lakhous, Scontro di civiltà per un ascensore a Piazza Vittorio, Migrationsliteratur, Identität, Interkulturalität, Mehrsprachigkeit, Piazza Vittorio, Neuschreibung, Selbstübersetzung, Dialekt, Soziolinguistik, Italienische Gesellschaft, Integration, Literatur, Hybridität
Die Arbeit untersucht das Werk des algerisch-italienischen Autors Amara Lakhous, insbesondere seinen Roman "Scontro di civiltà per un ascensore a Piazza Vittorio", unter dem Fokus der Sprache als gesellschaftskritisches Medium.
Zentrale Themen sind Migration, kulturelle Identität, Mehrsprachigkeit, die Analyse von gesellschaftlichen Machtstrukturen sowie die Darstellung von Integration und Ausgrenzung in Italien.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lakhous Sprache nicht nur als Ausdrucksmittel, sondern als fundamentales Werkzeug für die Selbstidentifikation und zur kritischen Analyse kultureller Identitäten einsetzt.
Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse des Romans durchgeführt, ergänzt durch soziolinguistische Betrachtungen sowie einen komparativen Vergleich zwischen der arabischen und der italienischen Version des Werkes.
Der Hauptteil analysiert die Bedeutung von Handlungsorten, die literarische Gestaltung, das Genre des Kriminalromans sowie tiefgehend die sprachlichen Elemente, einschließlich Dialektgebrauch und Sprachkontamination.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Migrationsliteratur, kulturelle Identität, Mehrsprachigkeit, Neuschreibung, Selbstübersetzung und der soziokulturelle Kontext der Piazza Vittorio.
Der Platz dient als Mikrokosmos der italienischen Gesellschaft, an dem das Aufeinandertreffen verschiedener Zivilisationen und die täglichen Herausforderungen des Zusammenlebens von Migranten und Einheimischen sichtbar werden.
Lakhous übersetzt seine Texte nicht bloß, sondern schreibt sie neu ("Neuschreibung"). Dabei nimmt er inhaltliche und stilistische Anpassungen vor, um das Werk jeweils für das spezifische Zielpublikum und den kulturellen Kontext zu optimieren.
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