Bachelorarbeit, 2020
47 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage
1.3 Aufbau und wissenschaftliche Grundlagen der Forschungsarbeit
2. Theoretische Fundierung
2.1 Ausnahmezustand
2.1.1 Soziale Benachteiligung
2.2 Gewalt
2.2.1 Häusliche Gewalt
2.2.2 Spirale häuslicher Gewalt
2.3 Kindeswohlgefährdung
2.3.1 Vernachlässigung
2.3.2 Körperliche und physische Misshandlung
2.3.3 Seelische und psychische Misshandlung
2.3.4 Sexuelle Gewalt
3. Forschungsdesign/ Methodik
3.1 Statistische Erhebungen
3.1.1 Studie zu Angst, Stress und Gewalt
3.1.2 Studie: Häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie
3.1.3 Online-Umfrage: Häusliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie
3.1.4 Statistik: Anstieg der Beratungen durch die Nummer gegen Kummer
3.1.5 Statistik: Prof. Dr. Michael Tsokos/Gewaltschutzambulanz Charité Berlin
3.2 Forschungsinteresse
4. Forschungsergebnisse
4.1 Soziale Ungleichheit/Benachteiligung
4.2 Überforderung
5. Handlungsempfehlung
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Einschränkungen, wie Lockdowns und häusliche Isolation, das Risiko für häusliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche begünstigen. Im Fokus steht dabei die Analyse von Risikofaktoren wie Überforderung, sozialer Ungleichheit und Stress in der Familie.
2.2.2 Spirale häuslicher Gewalt
In den meisten Fällen baut sich Gewalt in Paarbeziehungen langsam und dynamisch auf. Dies wird als Gewaltspirale bezeichnet. Was zunächst mit verbalen Attacken wie z. B. Beleidigungen, Vorwürfen und Demütigungen beginnt, steigert sich zu ernsten körperlichen Übergriffen. Aus kleineren Tätlichkeiten wie z. B. dem Schubsen können schwere Verletzungen oder sexualisierte Gewalt werden, was im schlimmsten Fall mit dem Tod des Opfers endet (Newman & Newman, 2010, S. 81).
Häufig erleben Opfer nach der Attacke eine Honeymoon-Phase, in der die Beziehung gewaltfrei und ruhig verläuft.
Der Täter entschuldigt sich für die Handlungen, bittet um Verzeihung, hat oft ein schlechtes Gewissen, bemüht sich um Besserung und ordnet sich für eine gewisse Zeit unter.
Da er die Situation der Selbstwertherabsetzung nicht lange erträgt, beginnt die Gewalt erneut, nicht selten brutaler als zuvor. Der Täter stellt zur Aufwertung seines Selbstwertes seine Macht und Dominanz wieder her (Newman & Newman, 2010, S. 80). Nicht selten erleben Kinder elterliche Gewalt als Zeugen mit.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Corona-Pandemie ein und erläutert deren Auswirkung auf das soziale Miteinander sowie die Entstehung der Forschungsfrage.
2. Theoretische Fundierung: Das Kapitel erläutert den Begriff des Ausnahmezustands, definiert verschiedene Gewaltformen und beleuchtet die Dynamiken von Kindeswohlgefährdung.
3. Forschungsdesign/ Methodik: Hier werden die verwendeten statistischen Studien sowie die eigene Online-Umfrage vorgestellt und das Forschungsinteresse präzisiert.
4. Forschungsergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Pandemie-Einschränkungen, sozialer Benachteiligung, Überforderung und dem Anstieg häuslicher Gewalt.
5. Handlungsempfehlung: Hier werden Strategien für die Soziale Arbeit entwickelt, um Familien in Krisenzeiten durch Netzwerkaufbau und Nachbarschaftshilfe zu entlasten.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit breiterer Präventionsprogramme sowie besserer Zugänge zu Hilfsangeboten für Betroffene.
Corona-Pandemie, häusliche Gewalt, Kindeswohlgefährdung, Soziale Arbeit, Prävention, Lockdown, soziale Benachteiligung, Überforderung, psychische Belastung, Kindesmisshandlung, häusliche Quarantäne, Netzwerkarbeit, Nachbarschaftshilfe, Risikofaktoren.
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Corona-Pandemie auf das Auftreten von häuslicher Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Zusammenhänge zwischen Pandemie-Einschränkungen, familiärer Überforderung, sozialer Ungleichheit und dem Risiko von Gewalt gegen Kinder.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wirkt sich die Corona-Pandemie begünstigend auf die häusliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche aus?
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse bereits bestehender Studien renommierter Institute sowie eine eigene quantitative Online-Umfrage.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu Gewaltformen, eine ausführliche Methodik inklusive statistischer Erhebungen sowie die Darstellung der Ergebnisse zu Risikofaktoren.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Corona-Pandemie, häusliche Gewalt, Kindeswohl, soziale Benachteiligung, Prävention und Soziale Arbeit.
Durch Schul- und Kitaschließungen sowie Quarantänemaßnahmen sind Kinder isolierter und haben weniger Kontakt zu Bezugspersonen, was sie in belasteten Familien einem erhöhten Risiko schutzlos aussetzt.
Soziale Arbeit muss in Krisenzeiten Netzwerke stabilisieren, Nachbarschaftshilfe fördern und neue, krisengerechte Beratungszugänge (z. B. Online oder telefonisch) etablieren.
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