Bachelorarbeit, 2020
37 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Prüfungsangst
1.1.1 State- und Trait-Angst
1.1.2 Statistikangst
1.2 Das (akademische) Selbstkonzept
1.3 Design und Hypothese
2. Material und Methode
2.1 Stichprobe
2.2 Material
2.3 Ablauf
2.4 Statistische Auswertung
3. Ergebnisse
3.1 Deskriptive Statistik
3.2 Hypothese 1
3.3 Hypothese 2
3.4 Hypothese 3
3.5 Hypothese 4
3.6 Hypothese 5
3.7 Hypothese 6
3.8 Hypothese 7
3.9 Hypothese 8
4. Diskussion
4.1 Deskriptive Daten
4.2 Hypothesen
4.3 Weitere Diskussionsaspekte
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Prüfungsangst und erbrachter Leistung auf das akademische Selbstkonzept von Studierenden in einer Längsschnittstudie während der Prüfungsphase.
1.1 Prüfungsangst
Angst kann je nach Untersuchungskontext in verschiedenen Formen auftreten, was die Vielschichtigkeit der Grundemotion aufzeigt (Ekman, 1984). Fehm und Fydrich (2011) definieren Prüfungsangst als „eine anhaltende und deutlich spürbare Angst in Prüfungssituationen und/oder während der Zeit der Prüfungsvorbereitung, die den Bedingungen der Prüfungsvorbereitung und der Prüfung selbst angemessen ist“.
Die Angst, die erzeugt wird, kann sich auf der kognitiven, emotionalen, physiologischen und Verhaltensebene äußern. Verstärktes schwitzen, erhöhte Atemfrequenz, Herzklopfen, Mundtrockenheit und Übelkeit sind sympathische und parasympathische Aktivierungsreaktionen, welche sich als Angst auf physiologischer Ebene äußern (Fehm & Fydrich, 2011).
Auf der emotionalen Ebene entwickeln sich Gefühle, wie Hoffnungslosigkeit, Angst, Niedergeschlagenheit und Verzweiflung. Aufschiebungs- und Vermeidungstendenzen zeigen die Verhaltensebene auf. Selbstabwertende, katastrophisierende Gedanken, welche verbunden sind mit den Gedanken über die Folgen der schlechten Leistung, zeigen Reaktionen auf kognitiver Ebene (Fehm & Fydrich, 2011).
1. Einleitung: Einführung in die Thematik des akademischen Selbstkonzepts und Definition der Prüfungsangst als zentrales Forschungsfeld.
2. Material und Methode: Detaillierte Beschreibung der Stichprobe, der verwendeten Erhebungsinstrumente und des Ablaufs der längsschnittlichen Datenerhebung.
3. Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertungen aller acht aufgestellten Hypothesen anhand der erhobenen Probandendaten.
4. Diskussion: Interpretation der statistischen Ergebnisse, Reflexion über die Signifikanz und Vorschläge für zukünftige Forschungsarbeiten in diesem Bereich.
Prüfungsangst, akademisches Selbstkonzept, State-Angst, Trait-Angst, Statistikangst, Leistungsangst, Leistung, Längsschnittstudie, Psychologie, SESSKO, STAI-G, STARS-D, Prokrastination, Selbstwertgefühl, Korrelationsanalyse.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen verschiedenen Angstformen, wie Prüfungs- und Statistikangst, und dem akademischen Selbstkonzept von Studierenden.
Die zentralen Themenfelder sind die psychologischen Auswirkungen von Prüfungssituationen, die Genese des akademischen Selbstkonzepts und deren Wechselwirkung mit Leistungsergebnissen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie Prüfungsangst und Leistung das akademische Selbstkonzept von Studierenden beeinflussen.
Es wurde eine quantitative Längsschnittstudie mit 18 Probanden durchgeführt, deren Daten mittels Korrelationsrechnungen in IBM SPSS Statistics analysiert wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen zu den Konstrukten sowie die methodische Umsetzung der Datenerhebung und die anschließende statistische Ergebnisauswertung.
Zu den prägenden Begriffen gehören Prüfungsangst, Selbstkonzept, Statistikangst, Längsschnittstudie und Leistungsbewertung.
Die Statistikklausur wurde gewählt, da Statistik als angstbesetztes Fach gilt und somit einen idealen Kontext bietet, um Angstkonzepte und deren Auswirkungen auf das Selbstbild zu messen.
Die Autorin weist vor allem auf die geringe Stichprobengröße und die Konzentration auf nur eine einzige Klausursituation hin, was die Generalisierbarkeit der Ergebnisse einschränkt.
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