Masterarbeit, 2019
105 Seiten, Note: 1,0
Die Masterarbeit befasst sich mit dem Thema häusliche Gewalt gegen Männer in heterosexuellen Beziehungen. Sie untersucht die Wahrnehmung und den Umgang mit dieser Form von Gewalt, wobei der Fokus auf die Diskurse und Kontroversen in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft liegt.
Die Einleitung stellt die Problematik von häuslicher Gewalt gegen Männer in den gesellschaftlichen Kontext und bietet eine Einführung in die Forschungsfrage. Das zweite Kapitel befasst sich mit dem theoretischen Rahmen der Arbeit, während das dritte Kapitel den begrifflichen Rahmen von „Gewalt“ und „Häuslicher Gewalt“ definiert.
Kapitel 4 analysiert die unterschiedlichen Diskurse und Kontroversen rund um das Thema, während Kapitel 5 die Bedeutung der „Kultur der Zweigeschlechtlichkeit“ und die damit einhergehenden Geschlechterstereotypen beleuchtet.
Kapitel 6 untersucht den Umgang mit und die Wahrnehmung von häuslicher Gewalt gegen Männer in Wissenschaft, Politik und Praxis. Es analysiert die Unterstützungssysteme und die Herausforderungen, die mit der Anerkennung und Unterstützung männlicher Opfer von häuslicher Gewalt verbunden sind.
Das siebte Kapitel, das Fazit, fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und zeigt die Implikationen für eine Revolution im Umgang mit häuslicher Gewalt.
Häusliche Gewalt, Männergewalt, Geschlechterverhältnisse, Traditionelle Männerrollen, Opferhilfe, Diskriminierung, Feminismus, Geschlechterstereotype, Wissensgefälle, Männerforschung, Interdisziplinarität.
Sie wird oft als „sonderbarer Sonderfall“ wahrgenommen und findet in Wissenschaft und Politik weit weniger Beachtung als Gewalt gegen Frauen.
Traditionelle Männerbilder („Männer als starke Beschützer“) erschweren es Betroffenen, sich als Opfer zu bekennen und Hilfe zu suchen.
Die Arbeit zeigt auf, dass eine flächendeckende Etablierung von Hilfsangeboten und Zufluchtsorten für Männer im Vergleich zu Frauenhäusern weitgehend fehlt.
Die Untersuchung wirft einen Blick auf polizeiliche Abläufe und hinterfragt, ob Beamte für die spezifische Situation männlicher Opfer ausreichend sensibilisiert sind.
Ziel ist es, Gewaltwiderfahrnisse unabhängig vom Geschlecht zu verstehen und Ausmaße sowie Bewältigungsstrategien für alle Betroffenen wissenschaftlich aufzuarbeiten.
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