Bachelorarbeit, 2020
64 Seiten, Note: 2,0
1 Hinleitung
1.1 Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage
1.2 Forschungsstand
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Hintergründe zur demografischen Lage in Deutschland
2.2 Hintergründe zum Generationswandel
2.3 Hintergründe zum Krankenhaussetting
2.4 Hintergründe zum Pflegekräftemangel und zur Arbeitsmarktsituation
3 Methodisches Vorgehen
4 Ergebnisse
4.1 Belastungsfaktoren der Pflegekräfte
4.1.1 Zeitdruck
4.1.2 Physische Belastungen
4.1.3 Psychische Belastungen
4.1.4 Belastungen durch Arbeitszeiten
4.1.5 Physikalische Belastungen
4.1.6 Weitere Belastungsfaktoren
4.2 Folgen von Belastungen
4.3 Bisherige Gegenmaßnahmen
4.4 Prognosen zu den künftigen Arbeitsbedingungen und der Arbeitsmarktsituation in der Pflege
4.5 Demografieorientiertes (Personal-)Management in der Pflege
5 Diskussion und Fazit
5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
5.2 Fazit
Das primäre Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitsbedingungen sowie die psychischen und physischen Belastungsfaktoren von Pflegekräften im Krankenhaussetting zu analysieren und Handlungsoptionen zur Entlastung aufzuzeigen.
4.1.2 Physische Belastungen
„Körperliche Anforderungen sind in der Pflege bekanntlich hoch und oft verantwortlich für Beschwerden im Bewegungsapparat“ (Simon et al., 2005, S. 16). In der Umfrage gaben drei von vier Pflegekräften an, häufig schwer heben oder tragen zu müssen. Die Pflege stellt einen Arbeitsbereich dar, bei dem körperliche Berührungen unumgänglich sind. Demnach ist sie nicht nur durch emotionale, sondern auch durch physische (körperliche) Belastungen geprägt. In diesem Sinne gaben 71 % der befragten Krankenpflegekräfte an, ‚sehr häufig oder oft‘ schwer tragen, heben oder stemmen zu müssen. Dieser Anteil liegt weit über dem Bundesdurchschnitt von 30 %. Ferner gaben 76 % der Krankenpflegekräfte an, ‚sehr häufig oder oft‘ ungünstige Körperhaltungen (Arbeiten in der Hocke, im Knien, über Kopf, langanhaltendes Stehen oder Sitzen) einnehmen zu müssen. Weitere Belastungsfaktoren sind das Arbeiten unter Lärm und anderen negativen Umgebungsbedingungen wie Kälte, Hitze, Nässe oder Zugluft. Hier gaben 27 % der Krankenpflegekräfte an, ‚sehr häufig oder oft‘ diesen Belastungen ausgesetzt zu sein (vgl. Institut DGB-Index Gute Arbeit, 2018, S. 9).
1 Hinleitung: Einführung in die Problemstellung des demografischen Wandels und die daraus resultierende Forschungsfrage.
2 Theoretischer Hintergrund: Darstellung der demografischen Lage, des Generationswandels sowie der ökonomischen und strukturellen Rahmenbedingungen im Krankenhaus.
3 Methodisches Vorgehen: Erläuterung der angewandten Literaturrecherche und der genutzten Fachdatenbanken zur Datengewinnung.
4 Ergebnisse: Umfassende Analyse der physischen, psychischen und sonstigen Belastungsfaktoren sowie Darstellung möglicher Gegenmaßnahmen.
5 Diskussion und Fazit: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf notwendige Handlungsoptionen für das Management.
Demografischer Wandel, Krankenhaussetting, Pflegekräftemangel, Arbeitsbedingungen, Physische Belastung, Psychische Belastung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Pflegepersonaluntergrenzen, Arbeitsmarktsituation, Arbeitszufriedenheit, Generationswandel, Fachkräfteengpass, Fehlzeitenquote, Pflegequalität, Belastungsfaktoren.
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt von Pflegekräften in Krankenhäusern und den daraus resultierenden physischen und psychischen Belastungen.
Die zentralen Themen umfassen den demografischen Wandel, den Pflegekräftemangel, die Arbeitsmarktsituation, Belastungsfaktoren sowie betriebliche Gesundheitsförderung und Personalmanagement.
Die Forschungsfrage lautet, wie sich der demografische Wandel auf die Arbeitsbedingungen und Belastungen auswirkt und welche Veränderungen nötig sind, um diese Belastungen zu reduzieren und die Zufriedenheit zu steigern.
Der Autor führt eine umfassende Literaturrecherche in diversen Fachdatenbanken (z. B. PubMed, PsychPub) und bei relevanten Institutionen durch.
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Belastungsfaktoren (Zeitdruck, physische/psychische Belastungen) sowie Ansätze und Gegenmaßnahmen wie das demografieorientierte Personalmanagement.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Demografischer Wandel, Pflegekräftemangel, Arbeitsbelastung, Krankenhaussetting und Betriebliches Gesundheitsmanagement charakterisiert.
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