Bachelorarbeit, 2018
45 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit untersucht, ob eine brasilianische Identität existiert. Dazu analysiert sie das Selbstbild von Brasilianern und das angenommene Fremdbild, das ihnen von anderen zugeschrieben wird. Die Arbeit basiert auf dem Buch „Um Brasileiro em Berlim“ von João Ubaldo Ribeiro und fokussiert auf die kulturellen Erfahrungen des Autors und seiner Familie während eines Aufenthalts in Deutschland.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beschreibt die Motivation und Zielsetzung der Arbeit. Sie erläutert die Bedeutung von Stereotypen in interkulturellen Kontexten und die Rolle, die Kultur bei der Entstehung von Stereotypen spielt.
Der theoretische Teil definiert und erläutert die Konzepte Kultur, Stereotyp, Selbst- und Fremdbild sowie Identität. Er stellt verschiedene Ansätze zur Definition und Erforschung dieser Konzepte vor und beleuchtet relevante Theorien, wie z.B. die Kulturdimensionen nach Hofstede.
Der analytische Teil analysiert das Buch „Um Brasileiro em Berlim“ und beleuchtet das Selbstbild von Brasilianern sowie das angenommene Fremdbild, das ihnen von Deutschen zugeschrieben wird. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Anpassungsfähigkeit, Gastfreundschaft, Humor und das Zeitverständnis behandelt.
Brasilianische Identität, Kultur, Stereotype, Selbstbild, Fremdbild, Interkulturelle Kommunikation, João Ubaldo Ribeiro, „Um Brasileiro em Berlim“, Kulturdimensionen, Hofstede, Thomas, Akkulturation, Sozialisation, Enkulturation.
Die Arbeit geht dieser Frage nach, indem sie das Selbstbild und das angenommene Fremdbild von Brasilianern anhand literarischer und theoretischer Quellen analysiert.
Stereotype sind meist unbewusst allgegenwärtig und beeinflussen die Wahrnehmung sowie die Interaktion zwischen Partnern aus verschiedenen Kulturen maßgeblich.
João Ubaldo Ribeiro beschreibt darin die Erfahrungen seiner Familie während eines 15-monatigen Aufenthalts in Deutschland und wie der Kontakt mit der fremden Kultur zur Selbstentdeckung beitrug.
Autostereotypen sind Vorstellungen und Merkmale, die eine Gruppe sich selbst zuschreibt (Selbstbild), im Gegensatz zu Heterostereotypen (Fremdbild).
Genannt werden Aspekte wie Anpassungsfähigkeit, Gastfreundschaft, Kollektivismus, Humor sowie das Konzept des „Jeito“.
Die Arbeit nutzt unter anderem die Kulturstandards nach Thomas sowie die Kulturdimensionen nach Hofstede, Hall und Trompenaars.
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