Bachelorarbeit, 2020
57 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Formulierung der Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.2 Entwicklung der Personalarbeit
2 Theoretische Grundlagen zur Personalintegration
2.1 Definitionen und Abgrenzungen
2.2 Ziele der Personalintegration
2.3 Die drei Ebenen der Personalintegration: fachliche-, soziale- und wertorientierte Integration
2.3.1 Die fachliche Integration
2.3.2 Die soziale Integration
2.3.3 Die wertorientierte Integration
2.4 Integrationsstrategien
2.5 Die Phasen der Personalintegration
2.5.1 Vorbereitungsphase
2.5.2 Orientierungsphase
2.5.3 Integrations- und Lernphase
2.5.4 Durchdringungsphase
2.6 Praktische Maßnahmen zur Personalintegration
2.6.1 Potentielle Konflikte und der Umgang mit diesen
2.7 Zeitliche Abfolge des Integrationsprozesses
2.8 Auswirkungen einer mangelhaften Personalintegration
3 Das Unternehmen GIWOG
3.1 Personalentwicklungsstrategie
4 Entwicklung eines GIWOG-spezifischen Integrationsmodells
4.1 Abgleich der eingesetzten Instrumente, der Erwartungen und der theoretischen Möglichkeiten
4.2 Modellbildung und Festlegung konkreter Maßnahmen und Verantwortlichkeiten
5 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines formalisierten Personalintegrationskonzepts für die gemeinnützige Bauvereinigung GIWOG. Basierend auf einer theoretischen Fundierung und einer Ist-Analyse der bestehenden Abläufe soll ein Modell erarbeitet werden, das sowohl die Unternehmenskultur als auch die spezifischen Anforderungen der GIWOG berücksichtigt, um neue Mitarbeiter optimal in die Organisation einzugliedern.
2.6 Praktische Maßnahmen zur Personalintegration
Diesem Abschnitt wird ein Begriff vorangestellt, welcher die Qualität hat, sich als Zukunftskompetenz zu entwickeln, nämlich Wertschätzung. In seinem Buch beschreibt Pfob die Bedeutung des wertschätzenden Umgangs mit Mitarbeitern.
Alle Menschen streben nach Lob und Anerkennung. Fehlt diese, entsteht ein Mangel an Wertschätzung und dies ist wiederum einer der häufigsten Gründe warum Mitarbeiter in ihrem Berufsleben unzufrieden sind. Die Gleichung wäre im Grunde so einfach, Wertschätzung gleich Wertschöpfung.
Die wissenschaftliche Erklärung liefert die Hirnforschung. Während Stress, Furcht oder Zeitdruck bei den Menschen die Urinstinkte Kampf, Flucht oder Totstellen auslösen, aktiviert Wertschätzung hingegen den sogenannten Frontallappen des Großhirns. Das ist der Sitz der sozialen, emotionalen und rationalen Intelligenz. Je aktiver dieser Frontallappen seine Botenstoffe aussendet, desto höher ist die intellektuelle Leistungsfähigkeit.
1 Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Relevanz der Personalintegration und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen zur Personalintegration: Es erfolgt eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Begriffen, Zielen, Ebenen, Phasen und Strategien der Personalintegration sowie deren praktischen Aspekten.
3 Das Unternehmen GIWOG: Die Unternehmensstruktur der GIWOG wird dargestellt und die bestehende Personalentwicklungsstrategie sowie deren Ziele analysiert.
4 Entwicklung eines GIWOG-spezifischen Integrationsmodells: Der IST-Zustand wird mit theoretischen Anforderungen abgeglichen und ein konkretes, umsetzbares Integrationsmodell für die GIWOG entwickelt.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Die wesentlichen Ergebnisse werden resümiert und Empfehlungen für die zukünftige Implementierung und Evaluierung des Konzepts gegeben.
Personalintegration, Personalmanagement, Onboarding, Mitarbeiterbindung, GIWOG, Einarbeitungsplan, Personalentwicklung, Unternehmenskultur, Wertschätzung, soziale Integration, Fachliche Integration, Personalbeschaffung, Mitarbeiterbefragung, Patensystem, Personalfluktuation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Einführung und Eingliederung neuer Mitarbeiter in die gemeinnützige Bauvereinigung GIWOG.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Personalintegration, die Analyse der bestehenden Prozesse bei der GIWOG sowie die Ableitung eines spezifischen, formalisierten Integrationskonzepts.
Das Ziel ist die Entwicklung eines praxisnahen Konzepts, das eine optimale fachliche, soziale und wertorientierte Integration neuer Mitarbeiter sicherstellt.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und eine Ist-Analyse (inklusive Mitarbeiterbefragung) im Unternehmen GIWOG durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die Darstellung der GIWOG als Unternehmen, den Vergleich zwischen Theorie und aktueller Praxis sowie die Modellbildung für konkrete Maßnahmen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Personalintegration, Onboarding, Mitarbeiterbindung, GIWOG, Einarbeitungsplan und Personalentwicklung.
Laut Autor ist Wertschätzung eine "Zukunftskompetenz", die den Frontallappen des Großhirns aktiviert und damit die intellektuelle Leistungsfähigkeit und Bindung der Mitarbeiter steigert.
Es wurden Defizite bei Einführungsgesprächen, der Strukturierung von Einarbeitungsplänen, den Feedbackgesprächen und der Präsentation für neue Mitarbeiter festgestellt.
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