Bachelorarbeit, 2020
84 Seiten, Note: 2,1
1 Hinführung zum Thema
2 Theoretische Grundlagen zur „digitalen Projektarbeit“
2.1 Projektarbeit
2.1.1 Beschreibung und Bedeutung
2.1.2 Entstehungsgeschichte und Verbreitung
2.1.3 Projektmethode nach John Dewey
2.1.4 Kriterien des Projektunterrichts
2.1.5 Rollen der Lehrenden und Lernenden
2.2 Methode Projektarbeit nach Kersten Reich
2.2.1 Interaktionistischer Konstruktivismus
2.2.2 Allgemeine Darstellung der Methode
2.2.3 Ablauf der Projektmethode
2.2.4 Phasenmodell „VEPRAPA“
2.3 Digitales Lehren und Lernen
2.3.1 Definition
2.3.2 Voraussetzungen und Anforderungen
2.3.3 Formen
2.3.4 Potentiale
2.3.5 Die digitale Lernumgebung
3 Theoretische Konzeption einer „digitale Projektarbeit“ mit dem Phasenmodell „VEPRAPA“
3.1 Vorbereitung
3.1.1 Lerninhalte, Lernziele und Kompetenzen
3.1.2 Rahmenbedingungen und Zielgruppe
3.1.3 Theoretischer Ablauf der Projektarbeit
3.2 Einstieg
3.3 Planung
3.4 Realisation
3.5 Auswertung
3.6 Präsentation
3.7 Abschluss
4 Zusammenfassung
5 Ausblick
Die Bachelorarbeit konzipiert eine „digitale Projektarbeit“ für den hauswirtschaftlichen Unterricht im Lernfeld 12. Das primäre Ziel ist es, die klassische Methode der Projektarbeit mit modernen digitalen Lernumgebungen zu verknüpfen, um handlungsorientiertes Lernen zu fördern und die Schüler gezielt auf digitale Anforderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten.
2.1.1 Beschreibung und Bedeutung
Der Begriff Projekt ist den meisten Menschen bekannt, wird aber oft nicht direkt mit dem schulischen Kontext in Verbindung gebracht. Projekte gibt es in unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise der Technik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Politik. Dort spricht man häufig von z.B. Bauprojekten, Forschungsprojekten, Ausbildungsprojekten oder Integrationsprojekten. In einem Projekt planen die Beteiligten vorwiegend eigenständig, was sie tun und erreichen wollen. Sie beraten dabei über verschiedene Projektvorschläge, legen einen Plan für eine Umsetzung fest und führen diesen dann selbstständig aus. Die Beteiligten lernen dabei, realistische Ziele zu setzen, einen Zeitplan zu erarbeiten und einzuhalten, Probleme arbeitsteilig anzupacken und ein Vorhaben zu Ende zu bringen. Der Begriff ist daher nicht allein auf pädagogische Lehr- und Lernprozesse beschränkt, die Arbeitsweise in Projekten und die Ziele lassen sich jedoch auch in schulischen Projekten wiederfinden (JUNG 2002, S. 1 f.).
Die Schulpädagogik verwendet meist die Ausdrücke: Projektarbeit, Projektmethode, Projektunterricht, projektorientierter Unterricht oder schlicht Projekt. Dabei geht es im Rahmen der Projektpädagogik um Lehr- und Lernprozesse, bei denen Schüler zum Lösen komplexer Aufgabenstellungen befähigt werden. Die Projektarbeit ist eine Methode, bei der die Schüler keine Objekte in der Wissensvermittlung bleiben, sondern durch Selbstständigkeit und Einbezug der individuellen Interessen zum handelnden Subjekt werden (EMER, LENZEN 1997, S. 216). Schüler bearbeiten dabei ein Gebiet, indem sie ihre Arbeit selbst planen und durchführen, damit am Ende ein sichtbares Produkt entsteht. Die Projektgruppe kann dabei aus einer Klasse oder einem Kurs, aber auch aus einer ganzen Schule bestehen. Ein Projekt kann sich über ein paar Stunden erstrecken, es kann aber auch mehrere Tage oder Wochen in Anspruch nehmen. Der Ausgangspunkt einer Projektarbeit, oder die Projektinitiative, soll dabei grundsätzlich von den Projektteilnehmern ausgehen (FREY 2012, S. 20).
1 Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Projektarbeit im berufsschulischen Kontext und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Konzeption einer digitalen Projektarbeit.
2 Theoretische Grundlagen zur „digitalen Projektarbeit“: Hier werden die theoretischen Fundamente der Projektarbeit nach Frey, Dewey und Reich sowie die Konzepte des digitalen Lehrens und Lernens wissenschaftlich dargelegt.
3 Theoretische Konzeption einer „digitale Projektarbeit“ mit dem Phasenmodell „VEPRAPA“: In diesem Hauptteil wird die konkrete Planung eines Projekts für eine Hauswirtschaftsklasse mittels des Phasenmodells „VEPRAPA“ und der Lernplattform Moodle detailliert beschrieben.
4 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Eignung der Methode für den hauswirtschaftlichen Unterricht.
5 Ausblick: Der Ausblick diskutiert das Potenzial weiterer Forschungen im Bereich der vollständig digitalen Projektdurchführung und die Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung im digitalen Raum.
Projektarbeit, Digitale Bildung, Hauswirtschaft, Berufsschule, VEPRAPA, E-Learning, Konstruktivismus, Lernfeld 12, Moodle, Handlungsorientierung, Projektmethode, Blended Learning, Selbststeuerung, Medienkompetenz, Digitalisierung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration digitaler Gestaltungselemente in die klassische Projektarbeit innerhalb der hauswirtschaftlichen Ausbildung.
Die Themen umfassen die Projektmethode (nach Reich und Dewey), die Didaktik des digitalen Lernens, die Nutzung von Lernplattformen (Moodle) und die praktische Umsetzung in einem berufsschulischen Lernfeld.
Die Forschungsfrage lautet: Wie muss eine Projektarbeit für den hauswirtschaftlichen Unterricht konzipiert werden, die digitale Gestaltungselemente bzw. -möglichkeiten konsequent mit einbezieht?
Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse und die deduktive Anwendung des „VEPRAPA“-Phasenmodells auf ein konkretes Unterrichtsszenario.
Im Hauptteil (Kapitel 3) erfolgt die theoretische Konzeption der digitalen Projektarbeit für das Lernfeld 12, unterteilt in die Phasen Vorbereitung, Einstieg, Planung, Realisation, Auswertung, Präsentation und Abschluss.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Projektarbeit, Digitale Bildung, Hauswirtschaft und VEPRAPA definiert.
Das Lernfeld 12 „Verpflegung als Dienstleistung zu besonderen Anlässen planen und anbieten“ eignet sich aufgrund seiner komplexen Aufgabenstellungen und der Notwendigkeit zur Organisation hervorragend für die projektförmige Bearbeitung.
Moodle dient als virtuelle Lernumgebung, die den geschützten Rahmen für Kommunikation, Materialbereitstellung und Prozessdokumentation innerhalb der digitalen Projektarbeit bildet.
Da eine Projektarbeit laut Autorin von der Verbindung von Theorie und Praxis lebt, findet die Phase der Realisation – beispielhaft die Durchführung eines Weihnachtsmarktes – in der physischen Praxis statt, während die übrigen Phasen digital unterstützt werden.
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