Bachelorarbeit, 2015
97 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Konflikte in Gesundheitsunternehmen
2.1 Definition des Begriffes Konflikt
2.2 Konfliktarten
2.2.1 Strukturkonflikte
2.3 Konfliktparteien in Gesundheitsunternehmen
3. Die stationäre neurologische Rehabilitation
3.1 Der Begriff Rehabilitation
3.2 Die neurologische Rehabilitation
4. Interdisziplinäre Teamarbeit in der neurologischen Rehabilitation
4.1 Teamzusammensetzung in der neurol. Rehabilitation
4.2 Der Begriff des interdisziplinären Teams
4.3 Die Bedeutung der Interdisziplinarität in der neurologischen Rehabilitation
4.4 Voraussetzungen für die interdisziplinäre Teamarbeit
4.5 Interdisziplinarität zwischen Ergotherapie und Pflege
4.5.1 Ergotherapie in der Neurologie
4.5.2 Pflege in der Neurologie
4.5.3 Schnittstellen zwischen Ergotherapie und Pflege
5. Empirische Untersuchung
5.1 Ziel der Untersuchung
5.2 Generierung der Forschungshypothesen
5.3 Methodisches Vorgehen
5.3.1 Erhebungsmethode
5.3.2 Die Onlinebefragung als Erhebungsinstrument
5.3.3 Der Fragebogen
5.3.4 Festlegung der Zielgruppe
5.3.5 Durchführung der Onlinebefragung
6. Ergebnisse
6.1 Beschreibung der Stichprobe
6.2 Darstellung und Auswertung der Ergebnisse
6.2.1 Konfliktvorkommen und -häufigkeit
6.2.2 Das Fehlen der Voraussetzungen zur interdisziplinären Zusammenarbeit als Auslöser für Strukturkonflikte
6.2.3 Unklare Zuständigkeitsbereiche als häufigster Konfliktfaktor
6.2.4 Eignung von Teambesprechungen zur Klärung der Zuständigkeitsbereiche
6.2.5 Der Bezug von Zeitmangel zum Formulieren schriftlicher Rehabilitationsziele
6.3 Diskussion der Ergebnisse
6.4 Handlungsempfehlungen zur Konfliktprävention
7. Fazit und Ausblick
Die Arbeit analysiert die Faktoren, die in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Ergotherapeuten und Pflegekräften im stationären neurologischen Rehabilitations-Setting zu Konflikten führen, mit dem Ziel, durch eine empirische Untersuchung der vorhandenen Organisationsstrukturen Handlungsempfehlungen zur Konfliktprävention abzuleiten.
2.2.1 Strukturkonflikte
Strukturkonflikte werden in der Fachliteratur auch als organisationsbezogene Konflikte benannt. Sie ergeben sich laut Zülsdorf aus administrativen Abläufen oder verschiedenen Denkstilen in der Organisation. Letztere können sich seiner Meinung nach durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe der beteiligten Konfliktparteien oder auch durch historisch geprägte Denkstile, wie bspw. zwischen Ärzten und Pflegekräften, ergeben. Zu Schwierigkeiten in der Kompetenz- und Machtverteilung – einem weiteren Strukturkonflikt – kommt es gemäß Zülsdorf durch die fehlende Abgrenzung der Kompetenzen der unterschiedlichen Abteilungen oder die Verfolgung unterschiedlicher Interessen. Darüber hinaus führt er Organisationsstrukturen und Arbeitsprozesse, die sich durch unterschiedliche Ziele der beteiligten Mitarbeiter sowie starre Abläufe und knappe Ressourcen kennzeichnen, als strukturelle Konfliktfaktoren an. Unter knappen Ressourcen in Bezug auf Konflikte in Gesundheitsunternehmen können laut Grahmann und Gutwetter Zeit- und Personalmangel verstanden werden.
Als weitere Konfliktursache nennt Zülsdorf die Aufteilung der Leitungsposition auf zwei Personen.
Wehner sieht eine fehlende oder schlechte Konfliktkultur im Unternehmen sowie zu hohe oder zu geringe Anforderungen an die Mitarbeiter als weitere Faktoren. „Strukturelle Konflikte sind im Vergleich zu zwischenmenschlichen Konflikten komplexer und oft nicht sofort zu erkennen.“ Sie werden häufig auf der Beziehungsebene ausgetragen. Festzuhalten ist, dass Strukturkonflikte häufig an Schnittstellen zwischen einzelnen Mitarbeitern oder den Abteilungen entstehen können.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der interdisziplinären Zusammenarbeit im Gesundheitswesen ein und definiert die zentrale Fragestellung bezüglich der Konfliktfaktoren zwischen Ergotherapie und Pflege in der neurologischen Rehabilitation.
2. Konflikte in Gesundheitsunternehmen: Das Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen zu Konfliktarten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den organisationsbezogenen Strukturkonflikten und möglichen Konfliktkonstellationen liegt.
3. Die stationäre neurologische Rehabilitation: Hier werden der Begriff der Rehabilitation definiert und die spezifischen Phasen sowie die Besonderheiten der neurologischen Rehabilitation als Untersuchungsumfeld dargelegt.
4. Interdisziplinäre Teamarbeit in der neurologischen Rehabilitation: Dieser Abschnitt beleuchtet die Zusammensetzung des Behandlungsteams, definiert Interdisziplinarität und analysiert die Aufgabenbereiche sowie die Schnittstellen von Ergotherapie und Pflege.
5. Empirische Untersuchung: In diesem Kapitel werden die Forschungsfragen, die Hypothesenbildung sowie das methodische Vorgehen der Onlinebefragung detailliert beschrieben und begründet.
6. Ergebnisse: Der Hauptteil präsentiert die gewonnenen Daten aus der Onlinebefragung, wertet diese aus und diskutiert die Erkenntnisse im Hinblick auf Konfliktfaktoren und Handlungsempfehlungen.
7. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen, bewertet die aufgestellten Forschungshypothesen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsansätze.
Konfliktmanagement, Interdisziplinarität, Neurologische Rehabilitation, Ergotherapie, Pflege, Strukturkonflikte, Teambesprechungen, Rehabilitationsziele, Dokumentation, Konfliktprävention, Gesundheitswesen, Teamarbeit, Zuständigkeitsbereiche, Zeitmangel, Arbeitsplatz.
Die Arbeit untersucht die Faktoren, die in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Ergotherapeuten und Pflegekräften innerhalb stationärer neurologischer Rehakliniken zu Konflikten führen.
Sie befasst sich mit Strukturkonflikten, der Bedeutung interdisziplinärer Teamarbeit, der Abgrenzung von Aufgabenbereichen und der Rolle organisatorischer Rahmenbedingungen wie Zeitmangel und Dokumentation.
Das Ziel ist es, durch die Analyse von Organisationsstrukturen herauszufinden, welche Bedingungen Konflikte zwischen Ergotherapie und Pflege begünstigen und wie diesen präventiv begegnet werden kann.
Die Autorin führt eine quantitative Feldstudie in Form einer Onlinebefragung unter Ergotherapeuten und Pflegekräften durch, um ihre Forschungshypothesen zu überprüfen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zu Konflikten und Rehabilitation die spezifischen Aufgaben von Ergotherapie und Pflege in der Neurologie sowie die Ergebnisse der empirischen Erhebung dargestellt.
Besonders prägend sind Begriffe wie Strukturkonflikte, Interdisziplinarität, stationäre neurologische Rehabilitation sowie das Konfliktmanagement zwischen therapeutischen und pflegerischen Berufsgruppen.
Die Arbeit identifiziert Zeitmangel als häufigen Faktor, der zur Vernachlässigung der Dokumentation führen kann, was wiederum negative Auswirkungen auf die notwendige interdisziplinäre Kommunikation und Zielformulierung hat.
Die Studie belegt, dass Teambesprechungen das am besten geeignete Mittel zur Klärung von Zuständigkeiten darstellen, wobei die tatsächliche Qualität und Dauer je nach Einrichtung jedoch variiert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

