Diplomarbeit, 2001
103 Seiten, Note: 1,7
1. GRUNDLAGEN UND BETEILIGTE VON VERÄNDERUNGSPROZESSEN
1.1. DEFINITION UND ABGRENZUNG DER VERWENDETEN TERMINOLOGIE
1.2. DAS TOPMANAGEMENT
1.3. DAS MITTLERE MANAGEMENT
1.4. (EXTERNE) PROZESSBEGLEITER
1.5. DER BETRIEBSRAT
1.6. DER CHANGE-MANAGER
1.7. PROMOTOREN – UNENTSCHLOSSENE – WIDERSTÄNDLER
1.8. ZUSAMMENSPIEL ALLER BETEILIGTEN
2. FÜHRUNGSKOMPETENZEN UND -INSTRUMENTE DES WANDELS
2.1. FACHLICHE KOMPETENZ
2.2. METHODENKOMPETENZ
2.3. SOZIALE KOMPETENZ
2.4. DIE BEDEUTUNG DER INFORMATIONSTECHNOLOGIE
2.5. PERSONALENTWICKLUNG – SCHULUNGEN
2.6. GRUPPENARBEIT – ARBEITEN IN TEAMS
2.7. DAS REPERTOIRE DER FÜHRUNGSSTILE?
2.8. FÜHREN MIT ZIELEN – VORGABE ODER VEREINBARUNG?
2.9. KUNDENORIENTIERUNG VERSUS SELBSTVERWIRKLICHUNG – ZIELE DES INDIVIDUUMS
3. AUSGANGSSITUATION – VERÄNDERUNG DURCH DEN WANDEL – ZUKUNFTSBETRACHTUNGEN
3.1. INITIALISIERUNG DER VERÄNDERUNG
3.2. DIE PHASEN DES WANDELS
3.3. DER WEG HIN ZUM KLIMA STÄNDIGER VERÄNDERUNGSBEREITSCHAFT
4. DIE BEDEUTUNG DER SPIELREGELN, WERTE UND NORMEN
4.1. UNTERNEHMENSKULTUR
4.2. ZIELE DES UNTERNEHMENS
4.3. DIE GERÜCHTEKÜCHE
4.4. HEIMLICHE SPIELREGELN
5. KOMMUNIKATION - DIE BASIS FÜR VERÄNDERUNGEN
5.1. DAS VERSTÄNDNIS FÜR DIE BEDEUTUNG DER KOMMUNIKATION – REGELN DER KOMMUNIKATION
5.2. KOMMUNIKATION IM WANDEL
6. WIDERSTAND UND KONFLIKTMANAGEMENT
6.1. OHNE WIDERSTAND KEINE WIRKLICHE VERÄNDERUNG
6.2. KONFLIKTE ERKENNEN
6.3. KONFLIKTE NACHHALTIG BEILEGEN
7. ABLEITUNG DER ANFORDERUNGEN AN (KERN-)KOMPETENZEN DER FÜHRUNGSKRÄFTE FÜR DEN WANDEL
7.1. IM ZEITLICHEN VERLAUF
7.2. IM UMGANG MIT SPIELREGELN, WERTEN UND NORMEN
7.3. IN DER KOMMUNIKATION
7.4. IN DER KONFLIKTBEWÄLTIGUNG
Die Arbeit untersucht die notwendigen Kernkompetenzen von Führungskräften zur erfolgreichen Gestaltung von Veränderungsprozessen in Unternehmen, wobei der Fokus auf dem kooperativen Führungsstil und der Vermittlung von Zielen und Werten liegt.
1.2. Das Topmanagement
In kaum einem Unternehmen werden Veränderungsprozesse, mit Auswirkung auf die Arbeitnehmer, ohne Beteiligung des Topmanagement durchgeführt. Sei es, dass das Topmanagement diese Veränderungen selbst initiiert oder nur als einen Prozeß innerhalb des Unternehmens wahrnimmt. Für den Erfolg des Wandels ist es dabei aber schon von Bedeutung, ob alle Maßnahmen vom Topmanagement getragen und aktiv unterstützt werden. Der Mitarbeiter muss das Gefühl haben, dass die operativen Ziele zur Verwirklichung des Wandels konform mit den strategischen Zielen der Geschäftsführung sind, ansonsten wird Energie in Arbeiten ohne Aussicht auf Umsetzung investiert. Man arbeitet für den Papierkorb. Es gibt wohl kaum etwas, das stärker demotivierend wirkt. In unterschiedlichen Phasen des Wandlungsprozesses sind unterschiedliche und zum Teil gegensätzliche Fähigkeiten des Topmanagements gefragt.
Hierzu findet sich in Excellence in Change von Wilfried Krüger eine anschauliche Abbildung 7.
1. GRUNDLAGEN UND BETEILIGTE VON VERÄNDERUNGSPROZESSEN: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe des Wandels und beleuchtet die Rollen der verschiedenen Akteure, vom Topmanagement bis zum Betriebsrat.
2. FÜHRUNGSKOMPETENZEN UND -INSTRUMENTE DES WANDELS: Hier werden die verschiedenen Kompetenzfelder wie Fach-, Methoden- und soziale Kompetenz detailliert analysiert und deren Notwendigkeit im Veränderungskontext bewertet.
3. AUSGANGSSITUATION – VERÄNDERUNG DURCH DEN WANDEL – ZUKUNFTSBETRACHTUNGEN: Dieses Kapitel beschreibt Phasenmodelle des Wandels und verdeutlicht, wie Veränderungsprozesse in Unternehmen typischerweise ablaufen.
4. DIE BEDEUTUNG DER SPIELREGELN, WERTE UND NORMEN: Hier werden Unternehmenskultur und ihre ungeschriebenen Regeln als maßgebliche Faktoren für den Erfolg oder das Scheitern von Veränderungsvorhaben untersucht.
5. KOMMUNIKATION - DIE BASIS FÜR VERÄNDERUNGEN: Dieses Kapitel betont die zentrale Rolle professioneller Kommunikation für die erfolgreiche Umsetzung von Wandel und stellt Modelle wie das "Vier-Seiten-Modell" vor.
6. WIDERSTAND UND KONFLIKTMANAGEMENT: Hier wird der Umgang mit Widerständen als notwendiger Bestandteil von Veränderungsprozessen analysiert und Methoden zur konstruktiven Konfliktbewältigung aufgezeigt.
7. ABLEITUNG DER ANFORDERUNGEN AN (KERN-)KOMPETENZEN DER FÜHRUNGSKRÄFTE FÜR DEN WANDEL: Dieses Kapitel führt die Erkenntnisse zusammen und leitet spezifische Anforderungsprofile für Führungskräfte in den verschiedenen Phasen des Wandels ab.
Führung, Wandel, Veränderungsmanagement, Kernkompetenz, Soziale Kompetenz, Führungskräfte, Unternehmenskultur, Kommunikation, Konfliktmanagement, Methodenkompetenz, Personalentwicklung, Wandlungsbereitschaft, Change-Manager, Teamarbeit, Führungsinstrumente
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Anforderungen an Kernkompetenzen von Führungskräften bei der Bewältigung von Veränderungsprozessen in Unternehmen.
Zentrale Themen sind die verschiedenen Kompetenzbereiche von Managern, die Bedeutung von Kommunikation, der Umgang mit Unternehmenskultur und das Management von Widerständen.
Das Ziel ist es, Führungskräften Anregungen und Orientierung zu bieten, wie sie Wandel in Unternehmen effektiver und effizienter gestalten können.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit existierenden Managementmodellen und -theorien.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Rollen im Wandel, Kompetenzbereiche (Fach-, Methoden-, soziale Kompetenz), Phasenmodelle des Wandels, Unternehmenskultur sowie Kommunikation und Konfliktmanagement.
Schlüsselbegriffe sind Führung, Wandel, Change Management, Kernkompetenz, Unternehmenskultur, Kommunikation und Konfliktmanagement.
Soziale Kompetenz wird in der Arbeit als die entscheidende Kernkompetenz identifiziert, da sie das Verständnis, die Motivation und die Steuerung von Mitarbeitern in unsicheren Zeiten ermöglicht.
Heimliche Spielregeln sind ungeschriebene Normen, die oft stärker wirken als offizielle Anweisungen; ihr Verständnis ist für Führungskräfte essenziell, um Widerstände zu identifizieren und echte Veränderungen zu erreichen.
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