Masterarbeit, 2017
92 Seiten, Note: 1,0
Die Masterarbeit untersucht die Gültigkeit der Trickle-Down-Theorie im Kontext des Neoliberalismus. Sie analysiert, ob das Konsumverhalten der Oberschicht tatsächlich zu einer Steigerung des Wohlstands in ärmeren Schichten führt. Die Arbeit betrachtet dabei die theoretischen Grundlagen des Neoliberalismus, die konsumsoziologische Analyse des Luxus und die Auswirkungen des Luxuskonsums in ausgewählten Bereichen.
Kapitel 2 beleuchtet die grundlegenden Annahmen des Neoliberalismus und setzt die Trickle-Down-Theorie in diesen Kontext. Kapitel 3 analysiert die Trickle-Down-Theorie aus konsumsoziologischer Sicht und hinterfragt die Annahme rationaler Konsumentscheidungen. Kapitel 4 untersucht die Auswirkungen des Luxuskonsums der Oberschicht am Beispiel des Diamantenmarktes und des Kunstmarktes.
Neoliberalismus, Trickle-Down-Theorie, Konsumsoziologie, Luxus, Oberschicht, Diamantenmarkt, Kunstmarkt, Homo Oeconomicus, Wohlstand, Wirtschaftswachstum, Produktivität.
Die Theorie behauptet, dass Wohlstand der Oberschicht (durch Investitionen und Konsum) nach und nach zu den ärmeren Schichten „durchsickert“ und so der gesamten Gesellschaft nützt.
Dies ist ein spöttischer Name für die Trickle-Down-Theorie: Wenn man das Pferd (die Reichen) mit genug Hafer füttert, bleibt für die Spatzen (die Armen) auf der Straße am Ende auch etwas übrig.
Konsumsoziologische Analysen zeigen, dass Luxuskonsum oft nicht rational, sondern durch Status, Prestige und Machtdistinktion getrieben ist, was die Theorie der Wohlstandsverteilung infrage stellt.
Die Masterarbeit kommt zu dem Schluss, dass am Kunstmarkt und in der Diamantenproduktion kein nennenswerter Effekt nachweisbar ist, der den ärmeren Schichten zugutekommt.
Der Neoliberalismus nutzt diese Theorie als Rechtfertigung für Steuersenkungen bei Vermögenden und Deregulierung, in der Annahme, dies würde das allgemeine Wirtschaftswachstum fördern.
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