Examensarbeit, 2020
51 Seiten, Note: 2,0
1. Introduction
2. Popular explanations: or what it takes to be a hooligan
3. The hooligan subculture
3.1. From Chicago to Birmingham: an approach to the subcultural concepts
3.2. The passion and the fashion: the casuals and the meaning of style
3.3. Social composition of the hooligan formations
3.3.1. A pure working-class domain?
3.3.2. A 'men only' business
4. The English disease: origin, caesura and outlook
4.1. Hooliganism's heyday
4.2. Heysel and Hillsborough as turning points for English football fan culture
4.3. The English disease: still infectious after all this time?
5. Fictional representation of a subculture in 'Green Street Hooligans' and 'Awaydays'
5.1. Plot Synopsis 'Green Street Hooligans'
5.2. Plot Synopsis 'Awaydays'
5.3. Subcultural traces in hooligan fiction: analyses of selected scenes
5.3.1. Against the mainstream and a sense of belonging
5.3.2. The issue of class in 'Green Street Hooligans'
5.3.3. The hierarchy pyramid
5.3.4. 'Awaydays' and the meaning of space and style
5.3.5. A tragic solution
6. Conclusion
Die Arbeit untersucht das Phänomen des englischen Fußball-Hooliganismus, seine subkulturelle Entwicklung, die soziologischen Hintergründe sowie die fiktionale Darstellung in den Filmen "Green Street Hooligans" und "Awaydays". Dabei wird erforscht, inwiefern das Konzept der Subkultur noch auf moderne Hooligan-Formationen anwendbar ist und wie sich das Phänomen nach einschneidenden Ereignissen wie Heysel und Hillsborough transformiert hat.
3.2 . The passion and the fashion: the casuals and the meaning of style
In 1979 Tony Jefferson and Stuart Hall, the acting directors of the CCCS at that time, edited a collection of essays titled 'Resistance through Rituals'. While their focus remained on working-class youth subcultures as a subordinated group, resistance was given more potential compared to the work of Phil Cohen. As their interest was on the way subcultures purchase their 'look' and 'outlook' through fashion and related practices, they stated that this resistance is expressed through a specific style. The former Chicago School methods of urban sociology were thus replaced by the practice of semiotics to read the signs of subcultures and to understand them as the means by which its members obtain their social identity. The CCCS' fascination with subcultural style gained its most densely theorised expression in Dick Hebdige's influential book Subculture: The Meaning of Style, which was published in 1979 (Hebdige 1979). Influenced by the semiotic theory of Roland Barthes and Umberto Eco, Hebdige cemented subcultural studies' shift away from its sociological and criminological traditions to the art school and new humanities. He also revisited the concept of homology, stating that subcultures themselves are relatively orderly forms, fitting their selected styles to their particular values (Gelder: 85).
1. Introduction: Diese Einleitung führt in die Geschichte des modernen Fußballs in England ein und thematisiert den Aufstieg des Hooliganismus als männlich dominierte Subkultur, die als soziales Problem wahrgenommen wird.
2. Popular explanations: or what it takes to be a hooligan: Das Kapitel kritisiert vereinfachte, populäre Erklärungen für Hooliganismus wie Alkohol, Arbeitslosigkeit oder Affluence und diskutiert stattdessen wissenschaftliche Ansätze zur Definition des Phänomens.
3. The hooligan subculture: Hier werden theoretische Konzepte der Subkultur (von der Chicago School bis zum Post-Subkulturalismus) sowie die Bedeutung von Stil, Mode und die soziale Zusammensetzung der Hooligan-Gruppen analysiert.
4. The English disease: origin, caesura and outlook: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart nach und untersucht die Auswirkungen der Katastrophen von Heysel und Hillsborough auf die Fankultur.
5. Fictional representation of a subculture in 'Green Street Hooligans' and 'Awaydays': Eine Untersuchung, wie Filme das Subkultur-Phänomen fiktionalisieren und welche subkulturellen Codes, Hierarchien und Identitätsfragen dabei thematisiert werden.
6. Conclusion: Das Fazit fasst die theoretischen und empirischen Ergebnisse zusammen und bewertet den aktuellen Zustand des englischen Hooliganismus sowie seine fortdauernde Präsenz abseits der öffentlichen Wahrnehmung.
Fußball, Hooliganismus, England, Subkultur, Fankultur, Casuals, Heysel, Hillsborough, Gewalt, Männlichkeit, Identität, Green Street Hooligans, Awaydays, Soziologie, Stil.
Die Arbeit analysiert das Phänomen des englischen Fußball-Hooliganismus unter historischer, soziologischer und filmwissenschaftlicher Perspektive.
Zu den Schwerpunkten zählen die Entwicklung von Subkulturen, die soziale Zusammensetzung von Hooligan-Gruppen sowie der Einfluss von Medien und staatlichen Regulierungen.
Die Arbeit untersucht, ob das Subkultur-Konzept auf heutige Hooligan-Strukturen anwendbar ist und wie sich der Hooliganismus durch staatliche Maßnahmen wie Stadionumbauten verändert hat.
Es handelt sich um eine literatur- und kulturbasierte Analyse, die soziologische Theorien (z.B. von der Chicago School) auf aktuelle und filmische Beispiele anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Rahmung (Subkultur-Theorie), eine historische Aufarbeitung des "English disease" und eine filmische Analyse von "Green Street Hooligans" und "Awaydays".
Wesentliche Begriffe sind "English Disease", Subkultur, "Casual"-Stil, soziale Transformation und die filmische Nostalgie gegenüber gewalttätigen Traditionen.
Weil der Stilwandel der Hooligans hin zu unauffälliger Designer-Mode die Überwachung durch die Polizei massiv erschwerte und die Identität innerhalb der Gruppe neu definierte.
Der Autor argumentiert, dass diese Filme den Hooliganismus teilweise romantisieren und eine Nostalgie erzeugen, die für Außenstehende als Identifikationsfläche dient.
Diese Ereignisse werden als Wendepunkte analysiert, die zu radikalen sicherheitspolitischen Maßnahmen führten und den Hooliganismus gezwungen haben, sich zu transformieren und in neue Räume auszuweichen.
Nein, der Autor argumentiert, dass das Verschwinden eher eine Wahrnehmungssache ist, da sich die Gewalt aus den Stadien in weniger öffentliche Bereiche verlagert hat.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

