Masterarbeit, 2020
73 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
2.1 Persönlichkeitsforschung
2.1.1 Definition und Forschung
2.1.2 Big-Five Modell– Hauptdimensionen der Persönlichkeit
2.1.3 Persönlichkeit im Sport
2.1.3.1 Sportlich aktive Menschen
2.1.3.2 Spitzensport
2.2 Resilienz
2.3 Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen, Resilienz und Sport
2.4 Stand der Forschung zu Persönlichkeit und Resilienz im Umgang mit der Corona-Krise
2.5 Definition zusätzlicher Items
3 ZIELSETZUNG UND HYPOTHESEN
4 METHODIK
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Beschreibung des Onlinefragebogens
4.2.1 Das NEO-Fünf-Faktoren Inventar (NEO-FFI)
4.2.2 CD-Risc-10 / Connor - Davidson Resilienz Skala
4.2.3 Corona-Fragebogen
4.2.4 Statistische Überprüfung
4.2.4.1 NEO-FFI
4.2.4.2 CD-Risc 10
4.2.4.3 Corona-Fragebogen
4.3 Datenauswertung und statistische Verfahren
4.3.1 Deskriptive Statistik
4.3.2 Inferenzstatistik
4.4 Stichprobenzusammensetzung
5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Auswertung
5.1.1 Soziodemograpische Daten
5.1.2 Auswertung NEO-FFI
5.1.3 Auswertung CD-Risc 10
5.1.4 Auswertung Corona-Fragebogen
5.2 Hypothesenüberprüfung
5.2.1 Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Resilienz
5.2.2 Zusammenhang zwischen Resilienz und der Einstellung/ dem Umgang mit der Corona-Pandemie
5.3 Weitere Ergebnisse
5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 DISKUSSION
6.1 Betrachtete Persönlichkeitsdimensionen
6.2 Persönlichkeitsfaktoren als Prädiktoren für Resilienz
6.3 Resilienz im Umgang mit der Corona-Pandemie
6.4 Handlungsempfehlungen
6.5 Limitationen und weiterer Forschungsbedarf
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und der psychologischen Resilienz bei Spitzensportlern im Kontext der COVID-19-Pandemie und analysiert, wie diese Faktoren die Bewältigung der durch die Krise entstandenen Stresssituation beeinflussen.
2.1.3.2 Spitzensport
Im Bereich Leistungssport sind die Forschungen noch nicht so weit vorangeschritten. Es gibt nur eine Handvoll von Studien, die die Beziehung zwischen den fünf Persönlichkeitsdimensionen und der Leistung im Sport untersucht haben. Dennoch gibt es gute Beweise dafür, dass sportlicher Erfolg und die Teilnahme an körperlicher Aktivität durch die Persönlichkeit vorhergesagt werden kann und die Persönlichkeit Auswirkungen auf den sportlichen Erfolg hat.
Mehrere Studien zeigen, dass es Persönlichkeitsunterschiede zwischen Menschen gibt, die an organisiertem Sport teilnehmen, und Menschen, die an nicht-organisiertem Sport teilnehmen. AthletInnen zeigen eine durchweg höhere Ausprägung an Extravertiertheit als Nicht-SportlerInnrn (Egloff & Gruhn, 1996; Paunonen, 2003).
Einige ältere Studien mit großen Stichproben haben Unterschiede gefunden, die darauf hindeuten, dass ElitesportlerInnen extravertierter und emotional stabiler sind als FreizeitsportlerInnen (Egloff & Gruhn, 1996; Kirkcaldy, 1982). Weitere Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass extravertierte AthletInnen auch ein höheres Maß an emotionaler Stabilität aufweisen (Egan & Stelmack, 2003; McLevie, Lemieux & Stout, 2003) und offener für neue Erfahrungen sind (Hughes, Case, Stuempfle & Evans, 2003; Kajtna, Tušak, Barić & Burnik, 2004).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Herausforderungen für Spitzensportler durch die COVID-19-Pandemie und Darstellung der Forschungsrelevanz.
2 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Überblick über Persönlichkeitsmodelle, das Konzept der Resilienz und den aktuellen Forschungsstand zu Sportlern in Krisenzeiten.
3 ZIELSETZUNG UND HYPOTHESEN: Definition der Forschungsfragen sowie Herleitung der zu testenden Hypothesen über Persönlichkeit und Resilienz.
4 METHODIK: Beschreibung der Querschnittstudie, der verwendeten Fragebögen (NEO-FFI, CD-Risc-10, Corona-Fragebogen) und der statistischen Auswertung.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte deskriptive Auswertung der Stichprobendaten und statistische Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
6 DISKUSSION: Interpretation der statistischen Ergebnisse, Vergleich mit bestehender Literatur und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließender Überblick über die Kernbefunde der Arbeit zur Resilienz bei Athleten.
Persönlichkeitspsychologie, Big-Five, Resilienz, Spitzensport, COVID-19, Pandemie, Stressbewältigung, Motivation, Leistungssport, Sportpsychologie, NEO-FFI, CD-Risc-10, Karriereende, Leistungsfähigkeit, Athleten
Die Master-Thesis befasst sich mit der psychologischen Resilienz von Spitzensportlern und untersucht, wie Persönlichkeitsmerkmale dabei helfen, Stresssituationen wie die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu bewältigen.
Die Arbeit verknüpft die Persönlichkeitsforschung (Big-Five-Modell) mit Resilienzkonzepten und analysiert deren Einfluss auf die Bewältigung des sportlichen Alltags unter den Einschränkungen der Pandemie.
Das Hauptziel besteht darin herauszufinden, inwiefern ein Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und psychologischer Resilienz besteht und wie Resilienz die Motivation sowie den Umgang mit den Folgen der Pandemie beeinflusst.
Es wurde eine quantitative Querschnittstudie mittels Online-Befragung durchgeführt. Hierbei kamen das NEO-Fünf-Faktoren-Inventar (NEO-FFI), die Connor-Davidson Resilienz-Skala (CD-Risc-10) und ein eigens entwickelter Fragebogen zum Einsatz.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit den Themen Persönlichkeit und Resilienz im Sport sowie eine umfangreiche statistische Auswertung, in der verschiedene Hypothesen anhand der erhobenen Daten überprüft werden.
Zentrale Begriffe sind Resilienz, Persönlichkeitspsychologie, Spitzensport, COVID-19-Pandemie, Stressbewältigung und Motivation.
Die Arbeit identifiziert insbesondere Neurotizismus (negative Korrelation) sowie Extraversion, Gewissenhaftigkeit und Offenheit für Erfahrungen (positive Korrelation) als bedeutende Faktoren für die Resilienz von Athleten.
Die Studie zeigt einen signifikanten Zusammenhang zwischen der psychologischen Resilienz und der Motivation zur Weiterverfolgung sportlicher Ziele, wobei resiliente Athleten widerstandsfähiger gegenüber krisenbedingten Herausforderungen sind.
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