Bachelorarbeit, 2017
50 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit analysiert den Emissionszertifikathandel als marktorientiertes Instrument zur Bekämpfung des Klimawandels. Sie präsentiert die theoretischen Grundlagen, untersucht die Effizienz des Instruments im Vergleich zur Steuerlösung und beleuchtet die praktische Umsetzung im EU ETS. Der Fokus liegt auf der ökonomischen und ökologischen Effizienz des Instruments sowie den Herausforderungen der praktischen Umsetzung.
Kapitel 2 erläutert die theoretischen Grundlagen des Emissionszertifikathandels, einschließlich seiner Grundidee, Ausgestaltungsmerkmale und der verschiedenen Elemente wie Obergrenze, anfängliche Zuteilung von Zertifikaten, Handelssystem und Aufsicht. In Kapitel 3 wird die Lizenzlösung (Emissionszertifikathandel) modellbasiert dargestellt und hinsichtlich ihrer ökonomischen und ökologischen Effizienz bewertet. Es erfolgt ein Vergleich mit der Steuerlösung als Alternative zur Emissionsreduktion. Kapitel 4 beleuchtet die praktische Umsetzung des Emissionshandelssystems in der Europäischen Union (EU ETS), wobei die Ausgestaltung, Entwicklung und die Preisentwicklung der Zertifikate im Fokus stehen. Es werden die Herausforderungen und das Potenzial des EU ETS analysiert.
Emissionszertifikathandel, Klimawandel, Umweltpolitik, Marktmechanismus, Effizienz, Steuerlösung, EU ETS, Preisentwicklung, Zertifikate, Herausforderungen.
Die Grundidee ist die Begrenzung der Gesamtemissionen durch eine Obergrenze (Cap) und die Schaffung eines Marktes, auf dem Zertifikate gehandelt werden (Trade), um CO2-Reduktionen dort zu erreichen, wo sie am günstigsten sind.
Das EU ETS (European Union Emissions Trading System) ist das zentrale Instrument der EU zur Reduktion von Treibhausgasen und das weltweit erste große System dieser Art.
Während die Lizenzlösung die Menge der Emissionen festlegt (Mengensteuerung), setzt eine Steuerlösung einen festen Preis für Emissionen (Preissteuerung). Die Arbeit vergleicht beide hinsichtlich ihrer Effizienz.
Zu den Herausforderungen gehören die korrekte Zuteilung der Zertifikate, die Preisstabilität am Markt und die Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen für die Industrie.
Die Arbeit beleuchtet geplante Reformen wie die Marktstabilitätsreserve, die darauf abzielen, das Überangebot an Zertifikaten zu reduzieren und den Preismechanismus zu stärken.
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