Bachelorarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Die Kopplung des Strom- und Verkehrssektors
2.1 Interaktion von Strom und Verkehr
2.2 Elektrifizierung des motorisierten Individualverkehrs
2.3 Flexibilität und Effizienz
3 Methodik
3.1 Kriterien zur Auswahl der Studien
3.2 Vorgehen der Metaanalyse
4 Analyse
4.1 Effizienz der Antriebstechnologien
4.1.1 Energieverbrauch
4.1.2 Reichweite und Batteriekapazität
4.1.3 Wirkungsgrad
4.2 Flexibilität der Elektromobilität
4.2.1 Lastmanagement batterieelektrischer Fahrzeuge
4.2.2 Strombasierte Kraftstoffe
4.2.3 Marktausbreitung der Elektromobilität
4.3 Kostenprofil der Antriebstechnologien
4.3.1 Investitions- und Herstellungskosten
4.3.2 Betriebskosten
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung und Diskussion zentraler Erkenntnisse
5.2 Limitationen und weiterer Forschungsbedarf
Ziel der vorliegenden Ausarbeitung ist es, einen fundierten Ausblick für die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien der Elektromobilität und der damit einhergehenden energiewirtschaftlichen Auswirkungen zu ermöglichen, unter Beachtung der Effizienz und des Flexibilitätspotenzials für das Energiesystem im bundesdeutschen Sektor bis 2050.
4.1.1 Energieverbrauch
Im Bereich der Elektromobilität rechnen die betrachteten Studien, entgegen der Prognose eines steigenden Verkehrsaufkommens bis 2030 gegenüber dem Ausgangsjahr 2010, mit einem erheblichen Einsparpotenzial bezüglich des Endenergieverbrauchs im MIV. In Abbildung 4-1 ist die Entwicklung des Endenergieverbrauchs bis 2050 im Vergleich zu 2015 demonstriert. Hierbei wird studienübergreifend ein signifikanter Rückgang von bis zu 85 %, abhängig vom Wechsel zu alternativen Antriebstechnologien und einem zunehmenden Grad der Elektrifizierung im Personenverkehr, vorausgesetzt. In den Studien mit unterschiedlichen Szenarien wird ersichtlich, dass für die Szenarien mit der stärksten Elektrifizierung wie „Regional“ des Öko-Instituts e.V. (2014) und „EL 80/95“ von dena (2018), der niedrigste Endenergieverbrauch prognostiziert wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Sektorenkopplung und die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung des motorisierten Individualverkehrs ein und definiert das Ziel der Metaanalyse.
2 Die Kopplung des Strom- und Verkehrssektors: Dieses Kapitel erläutert die Interaktion zwischen Strom- und Verkehrssektor sowie die Rolle der Elektromobilität für Energieeffizienz und Flexibilisierung.
3 Methodik: Hier werden die Kriterien zur Studienselektion und das Vorgehen der Metaanalyse für eine fundierte Datenauswertung dargelegt.
4 Analyse: Der Hauptteil vergleicht die Effizienz, das Flexibilitätspotenzial und das Kostenprofil verschiedener Antriebstechnologien in diversen Szenarien bis 2050.
5 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, diskutiert Limitationen der Datenbasis und identifiziert weiteren Forschungsbedarf.
Elektromobilität, Sektorenkopplung, Metaanalyse, Energieeffizienz, motorisierter Individualverkehr, Lastmanagement, Antriebstechnologien, Batteriekapazität, Dekarbonisierung, Erneuerbare Energien, Ladesteuerung, TCO, Betriebskosten, Netzstabilität, Fahrzeugverbrauch
Die Arbeit analysiert im Rahmen einer Metaanalyse die technologische Entwicklung und die energiewirtschaftlichen Auswirkungen alternativer Antriebstechnologien für den motorisierten Individualverkehr in Deutschland bis zum Jahr 2050.
Die zentralen Themen sind die Sektorenkopplung zwischen Strom und Verkehr, die Steigerung der Energieeffizienz von Fahrzeugen, das Flexibilitätspotenzial der E-Mobilität für das Stromnetz sowie die Kostenstrukturen der verschiedenen Technologien.
Das Ziel ist es, einen fundierten Ausblick auf die technologische Entwicklung alternativer Antriebe zu geben und deren Rolle bei der Dekarbonisierung unter Berücksichtigung von Effizienz- und Flexibilitätsaspekten zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Metaanalyse verschiedener aktueller Energie- und Technologiestudien, um Ergebnisse zu Effizienz, Flexibilität und Kosten zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Effizienz (Verbrauch, Reichweite, Wirkungsgrad), die Bewertung der Systemflexibilität (Ladesteuerung, Marktausbreitung) und die Untersuchung der Kostenprofile (Anschaffung, Betrieb).
Die Untersuchung konzentriert sich auf batterieelektrische Fahrzeuge (BEV), Range Extender (REEV), Plug-In Hybride (PHEV) und Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV).
Den Studien zufolge zeichnet sich langfristig aufgrund höherer Batteriekapazitäten und günstigerer Betriebskosten eine klare Tendenz hin zu BEV und REEV gegenüber PHEV ab.
Die Arbeit identifiziert insbesondere die begrenzte Reichweite, hohe Anschaffungskosten sowie die Notwendigkeit einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur als zentrale Herausforderungen für die Marktdurchdringung.
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