Bachelorarbeit, 2019
109 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Einführung in das Thema
1.2. Problemstellung und Zielsetzung
1.3. Methodische Vorgehensweise
2. Reifegradmodelle
2.1. Einführung zu Reifegradmodellen
2.1.1. Der Modellbegriff
2.1.2. Abbildungsorientierter Modellbegriff
2.1.3. Konstruktionsorientierter Modellbegriff
2.1.4. Reifegrad und Reifegradmodelle - Definitionen
2.1.5. Charakteristika von Reifegradmodellen
2.2. CMMI - Capability Maturity Model Integration
2.2.1. Einführung in CMMI
2.2.2. Modelle und Grundstruktur von CMMI (v1.3)
2.2.3. Prozessgebiete und Komponenten von CMMI for Development (V1.3)
2.2.4. Fähigkeits- und Reifegrade im CMMI for Development (v1.3)
2.2.5. Einstufung eines Prozessgebietes
2.2.6. Ziele und Kritik
3. Agile Vorgehensweisen
3.1. Das Agile Manifest
3.2. Agile Prinzipien
3.3. Scrum – Ein Rahmenwerk
3.3.1. Einführung in Scrum
3.3.2. Rollen in Scrum
3.3.3. Artefakte von Scrum
3.3.4. Ereignisse in Scrum
4. Agile Reifegradmodelle
4.1. Agile Reifegradmodelle in der Theorie
4.2. Aktueller Stand der Forschung
5. Methodische Vorgehensweise
5.1. Auswahl der Forschungsmethode
5.1.1. Quantitative Forschung
5.1.2. Qualitative Forschung
5.1.3. Entscheidung über die Forschungsmethode
5.2. Experteninterview
5.2.1. Auswahl der Interviewpartner
5.2.2. Ausarbeitung des Interviewleitfadens
5.2.3. Durchführung der Interviews
5.2.4. Auswertung der Ergebnisse
5.2.5. Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Ergebnisse
6. Darstellung der Ergebnisse
6.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2. Darstellung der Ergebnisse im Detail
6.2.1. Entwicklung von Reifegradmodellen in den letzten Jahren
6.2.2. Probleme und Herausforderungen bei der Einführung von Reifegradmodellen
6.2.3. Entwicklung der Anwendung von Agilität
6.2.4. Probleme und Herausforderungen bei der Einführung von Agilität
6.2.5. Notwendigkeit eines agilen Reifegradmodelles
6.2.6. Chancen und Risiken eines agilen Reifegradmodelles
6.2.7. Herausforderungen in der Entwicklung eines agilen Reifegradmodelles
6.2.8. Erfolgsfaktoren der Entwicklung eines agilen Reifegradmodelles
6.2.9. Möglichkeiten der Entwicklung eines agilen Reifegradmodelles
6.3. Zusammenfassende Aussagen der Experten zum Thema
7. Fazit, Handlungsempfehlungen und Limitierungen
7.1. Fazit
7.2. Handlungsempfehlungen
7.3. Limitierungen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Notwendigkeit für die Entwicklung eines Reifegradmodells für agile Methoden zu untersuchen und erste Erfolgsfaktoren für ein solches Modell zu identifizieren. Die Forschungsfrage lautet: "Ist es notwendig, ein Reifegradmodell für agile Methoden zu entwickeln?"
1.1. EINFÜHRUNG IN DAS THEMA
Unternehmen stehen in der heutigen Zeit vor neuen Herausforderungen wie dem globalen Wettbewerb und kürzeren Lebenszyklen von Produkten und Dienstleistungen. Neben dem immer weiter fortschreitenden technologischen Wandel führt vor allem auch ein Wandel im Bewusstsein der Kunden dazu. Das Bewusstsein und Verhalten der Kunden verändert sich in den letzten Jahren deutlich und vor allem in kürzerer Zeit in verschiedenste Richtungen. Die Folge dieser Entwicklungen für Unternehmen ist kritisch. Die Adoptionszeit verkürzt sich, was wiederum in einem geringeren Window of Opportunity resultiert. So bleibt Firmen weniger Zeit, um auf Veränderungen zu reagieren. Eine weitere Folge ist die Verkürzung von Lebenszyklen von Produkten und Dienstleistungen wie in Abbildung 1 am Beispiel des Marktes der Musikdistribution sichtbar ist.
In digital bestimmten Märkten kommt zu den oben genannten Veränderungen eine weitere Schwierigkeit hinzu. Es ist zu beobachten, dass dort in Bezug auf die Marktposition das Prinzip „The Winner takes it all“ herrscht. Der Marktführer besitzt einen signifikant höheren Marktanteil als die anderen Marktteilnehmer. Zum Teil liegt bereits ab der dritten Position der Marktanteil unter der wirtschaftlich kritischen Grenze, was in der Folge oft zu Marktaustritten führt. In traditionellen Märkten ist diese Entwicklung noch nicht angekommen, dennoch ist es ratsam zu handeln anstatt zu warten.
1. Einleitung: Einführung in die veränderte Marktsituation, Darstellung der Problemstellung hinsichtlich agiler Methoden und klassischer Reifegradmodelle sowie Erläuterung der Zielsetzung und Methodik.
2. Reifegradmodelle: Detaillierte theoretische Abhandlung zu Reifegradmodellen im Allgemeinen unter Einbeziehung des CMMI als de-facto-Standard.
3. Agile Vorgehensweisen: Darstellung der agilen Werte und Prinzipien sowie eine detaillierte Erläuterung des Rahmenwerks Scrum.
4. Agile Reifegradmodelle: Theoretische Auseinandersetzung mit der Kompatibilität von Reifegradmodellen und Agilität sowie ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand.
5. Methodische Vorgehensweise: Begründung und Beschreibung der gewählten qualitativen Forschungsmethode, der Experteninterviews sowie der Vorgehensweise bei der Datenauswertung und Qualitätssicherung.
6. Darstellung der Ergebnisse: Detaillierte Aufarbeitung der Experteninterviews zu Themen wie der Notwendigkeit eines agilen Reifegradmodells, Chancen, Risiken und Erfolgsfaktoren.
7. Fazit, Handlungsempfehlungen und Limitierungen: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage, Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf und kritische Reflexion der vorliegenden Arbeit.
Reifegradmodell, Vorgehensmodell, CMMI, Agiles Manifest, Agile Methoden, Scrum, Agiles Reifegradmodell, Experteninterviews, Prozessoptimierung, Agilität, Softwareentwicklung, Projektmanagement, Standardisierung, Vergleichbarkeit, Transformation.
Die Arbeit untersucht die theoretische und praktische Sinnhaftigkeit eines Reifegradmodells speziell für agile Vorgehensweisen in Unternehmen.
Die Arbeit verknüpft klassische Prozessmodelle wie CMMI mit agilen Werten und Prinzipien, um Potenziale für eine Bewertung agiler Reife aufzuzeigen.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: "Ist es notwendig, ein Reifegradmodell für agile Methoden zu entwickeln?"
Der Autor nutzt eine qualitative Forschungsmethode in Form von Experteninterviews mit drei Experten aus der Praxis.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Literaturanalyse (Kapitel 2-4), das methodische Vorgehen (Kapitel 5) und die detaillierte Darstellung sowie Diskussion der Expertenmeinungen (Kapitel 6).
Reifegradmodell, CMMI, Agilität, Scrum, Prozessoptimierung, Vergleichbarkeit und agile Transformation.
Es dient als Referenzpunkt, da es selbst kein starres Reifegradmodell ist, aber Ansätze bietet, agile Reife kontextbezogen zu bewerten.
Die Experten betonen die Notwendigkeit einer Standardisierung für die Vergleichbarkeit, mahnen jedoch gleichzeitig an, dass ein solches Modell flexibel bleiben muss, um nicht im Widerspruch zur agilen DNA zu stehen.
Die größte Herausforderung ist die Gefahr, dass diese Modelle als starre "Push-Instrumente" wirken, die zu einer "Over-Formalisierung" führen und das agile Prinzip der Eigenverantwortung untergraben.
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