Diplomarbeit, 2001
78 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht die Deutschlandpolitik der Supermächte USA und UdSSR von Ende der sechziger Jahre bis zur Wiedervereinigung. Sie analysiert, wie der Kalte Krieg und der Ost-West-Konflikt den Verlauf der deutschen Teilungsgeschichte beeinflussten.
Die Einleitung stellt die Thematik der Arbeit vor und skizziert die historische Entwicklung der deutschen Teilung im Kontext des Kalten Krieges. Kapitel 1 beleuchtet den Kalten Krieg in seinen verschiedenen Aspekten, einschließlich der Begriffsklärung, des geschichtlichen Verlaufs und der theoretischen Überlegungen zu seinen Ursachen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Zeit der Entspannungspolitik, die sich durch eine gewisse Annäherung zwischen den Supermächten auszeichnete. Dabei wird auf die friedliche Koexistenz, die Entspannungsdiplomatie der Ära Nixon/Kissinger und das Ende der Entspannungsphase eingegangen. Kapitel 3 widmet sich der Wiederaufrüstung und dem Zweiten Kalten Krieg, der durch eine erneute Eskalation der Spannungen zwischen den Supermächten gekennzeichnet war. Kapitel 4 behandelt das Ende des Kalten Krieges, einschließlich der erneuten Entspannung zwischen den USA und der UdSSR und dem Zusammenbruch des Ostblocks. Kapitel 5 analysiert die Auswirkungen des Ost-West-Konflikts auf Deutschland, wobei die Strategie des Friedens, die westdeutsche Entspannungspolitik und die Situation der Bundesrepublik und der DDR nach dem Ende der Entspannung im Fokus stehen. Kapitel 6 beleuchtet die internationalen Rahmenbedingungen der deutschen Wiedervereinigung.
Kalter Krieg, Ost-West-Konflikt, Deutschlandpolitik, Supermächte, USA, UdSSR, Entspannungspolitik, Wiederaufrüstung, deutsche Teilungsgeschichte, Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Demokratische Republik, Wiedervereinigung.
Die ideologischen Gegensätze zwischen den USA und der UdSSR führten zur Blockbildung, die sich unmittelbar in der Gründung und Trennung von Bundesrepublik und DDR widerspiegelte.
Ziel war die friedliche Koexistenz und eine diplomatische Annäherung zwischen den Supermächten, um das Risiko eines nuklearen Konflikts zu verringern.
Sie prägten die Ära der Entspannungsdiplomatie, die den Rahmen für innerdeutsche Erleichterungen und internationale Verträge schuf.
Dies bezeichnet die Phase der erneuten Spannungen und Wiederaufrüstung in den frühen 1980er Jahren nach dem Ende der ersten Entspannungsphase.
Politische Reformen in der UdSSR sowie demokratische Oppositionsbewegungen in Mittel- und Osteuropa führten Ende der 1980er Jahre zum Kollaps der kommunistischen Regime.
Das Ende der Blockkonfrontation, die Zustimmung der vier Siegermächte und die europäische Integration waren entscheidende Voraussetzungen für die deutsche Einheit 1990.
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