Fachbuch, 2021
81 Seiten
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise und Überblick der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Homeoffice
2.2 Arbeitszufriedenheit
3 Forschungsstand des Zusammenhangs zwischen Homeoffice und Arbeitszufriedenheit
3.1 Positiver Zusammenhang
3.2 Ausmaß der Homeoffice Nutzung
3.3 Gefahr der sozialen Isolation
3.4 Indirekter Zusammenhang
4 Empirischer Teil
4.1 Methodische Vorgehensweise
4.2 Datenauswertung
4.3 Kritische Reflexion der Untersuchung
5 Fazit und Ausblick in die Zukunft
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Arbeit im Homeoffice und der Arbeitszufriedenheit bei Angestellten in Deutschland. Dabei wird analysiert, inwiefern die Flexibilität der Arbeitsgestaltung und die Rahmenbedingungen im Homeoffice das Wohlbefinden und die Produktivität der Arbeitnehmer beeinflussen, um daraus Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber abzuleiten.
2.1.1 Begriffliche Einordnung
Des Öfteren werden die Begriffe „Homeoffice“ und „mobile Arbeit“ fälschlicherweise als Synonyme verwendet. Daher ist für die nachfolgende Arbeit eine Begriffsabgrenzung vorzunehmen. Den weitverbreiteten Begriff „Homeoffice“ kennt das Gesetz nicht. Stattdessen lässt sich seit November 2016 der Begriff der „Telearbeit“ erstmals gesetzlich vorfinden und erhält somit generelle Zulässigkeit. In der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) ist „Telearbeit“ nach § 2 Abs.7 ArbStättV folgendermaßen definiert:
„Telearbeitsplätze sind vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten, für die der Arbeitgeber eine mit den Beschäftigten vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit und die Dauer der Einrichtung festgelegt hat. Ein Telearbeitsplatz ist vom Arbeitgeber erst dann eingerichtet, wenn Arbeitgeber und Beschäftigte die Bedingungen der Telearbeit arbeitsvertraglich oder im Rahmen einer Vereinbarung festgelegt haben und die benötigte Ausstattung des Telearbeitsplatzes mit Mobiliar, Arbeitsmitteln einschließlich der Kommunikationseinrichtungen durch den Arbeitgeber oder eine von ihm beauftragte Person im Privatbereich des Beschäftigten bereitgestellt und installiert ist."
„Telearbeit“ stellt somit eine Arbeitsform dar, bei der der Beschäftigte einen Teil seiner Arbeit an einem von ihm gewählten Arbeitsplatz erledigt. Dies ist i.d.R. ein Schreibtischplatz in seinen eigenen vier Wänden. Dabei ist prinzipiell zwischen der „stationären“ und der „mobilen“ Telearbeit zu unterscheiden. Bei der stationären Telearbeit kann der Mitarbeiter entweder ausschließlich von zu Hause arbeiten, oder er entscheidet sich für die „alternierende Telearbeit“, bei welcher er sowohl von zu Hause als auch im Unternehmen tätig ist. Hierbei spricht man von dem „klassischen Homeoffice“. Bei der mobilen Telearbeit arbeitet der Beschäftigte grundsätzlich beim Auftraggeber vor Ort. Dies ist z.B. bei Mitarbeitern, die im Außendienst tätig sind, wie bspw. Vertriebler oder IT-Berater, der Fall. Sie nehmen lediglich ergänzend in ihrem Unternehmen, oder aber auch von zu Hause, die erforderlichen Vor- und Nachbereitungen für ihre Arbeit vor. Unter die Kategorie der mobilen Telearbeiter fallen auch diejenigen, die ihr „Büro im Laptop haben“ und somit nahezu ortsungebunden arbeiten können.
1 Einleitung: Das Kapitel führt in die durch die Pandemie beschleunigte Digitalisierung der Arbeitswelt ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Zusammenhang zwischen Homeoffice und Arbeitszufriedenheit zu untersuchen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen zu Homeoffice und Telearbeit vorgenommen, das Job-Demands-Resources-Modell sowie Theorien zur Arbeitszufriedenheit erläutert.
3 Forschungsstand des Zusammenhangs zwischen Homeoffice und Arbeitszufriedenheit: Dieses Kapitel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse über positive, negative und indirekte Zusammenhänge zwischen Telearbeit und dem Wohlbefinden der Arbeitnehmer.
4 Empirischer Teil: Die quantitative Online-Befragung zur Arbeitszufriedenheit wird methodisch dargelegt, die Ergebnisse ausgewertet und kritisch reflektiert.
5 Fazit und Ausblick in die Zukunft: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass für erfolgreiches Homeoffice individuelle, auf den Mitarbeiter zugeschnittene Konzepte notwendig sind.
Homeoffice, Arbeitszufriedenheit, Telearbeit, Arbeitswelt, Digitalisierung, New Work, Job-Demands-Resources-Modell, Arbeitsbedingungen, Mitarbeiterbindung, Produktivität, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, soziale Isolation, Arbeitsgestaltung, empirische Untersuchung, Arbeitspsychologie.
Die Publikation untersucht, wie sich die Arbeit im Homeoffice auf die Arbeitszufriedenheit deutscher Angestellter auswirkt und welche Chancen und Risiken dabei entstehen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen der Telearbeit, deren Einflussfaktoren, die Messung von Arbeitszufriedenheit sowie die spezifische Situation während der Covid-19-Pandemie.
Das Hauptziel ist es zu klären, unter welchen Bedingungen Homeoffice die Arbeitszufriedenheit steigert und wie Arbeitgeber ein effektives Homeoffice-Konzept gestalten können.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine eigene quantitative Online-Befragung von 316 Personen, deren Daten mittels SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Herleitung (Job-Demands-Resources-Modell, Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie) und einen empirischen Teil, der Korrelationen zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Einstellungen zum Homeoffice untersucht.
Zentrale Begriffe sind Homeoffice, Arbeitszufriedenheit, Telearbeit, New Work, Digitalisierung und Mitarbeiterbindung.
Die Ergebnisse zeigen, dass organisierte, flexible und gewissenhafte Mitarbeiter tendenziell besser für die Arbeit im Homeoffice geeignet sind als stark teamorientierte oder extrovertierte Personen.
Alternierende Telearbeit beschreibt das hybride Arbeitsmodell, bei dem Mitarbeiter sowohl im Homeoffice als auch im Unternehmen tätig sind, was laut den Ergebnissen von vielen Arbeitnehmern bevorzugt wird.
Die Meinungen sind gespalten: Eine knappe Mehrheit (46,2 %) befürwortet eine einheitliche gesetzliche Regelung, während ein signifikanter Teil skeptisch bleibt oder individuelle Regelungen bevorzugt.
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