Bachelorarbeit, 2021
86 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Live E-Learning im Hochschulkontext
2.2. Zum lerntheoretischen Hintergrund
2.3 Selbstreguliertes Lernen
2.3.1 Lernstrategien als Basis selbstregulierten Lernens
2.3.2 Klassifizierung von Lernstrategien
2.3.3 Modellierung selbstregulierten Lernens
2.4 Zusammenfassung und Ableitungen für die empirische Untersuchung
3. Methodisches Vorgehen
3.1 Zielsetzungen und Fragestellung
3.2 Forschungsdesign
3.3 Fragebogenkonstruktion
4. Ergebnisse und Interpretation
4.1 Beschreibung der Stichprobe
4.2 Motivationale Aspekte
4.3 Lernstrategien
4.4 Live E-Learning als Rahmenbedingung
6. Zusammenfassung und Fazit
7. Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht das Lernverhalten und die Anwendung von Lernstrategien durch Studierende im Kontext des virtuellen Fremdsprachenunterrichts (Live E-Learning). Ziel ist es, Anforderungen an das selbstregulierte Lernen zu identifizieren sowie die Herausforderungen zu beschreiben, denen sich Studierende durch den digitalen Umstieg gegenübersehen.
2.1 Live E-Learning im Hochschulkontext
Live E-Learning im Rahmen der digitalen Hochschullehre ist das spezifische Untersu chungsfeld der vorliegenden Arbeit und gilt im Folgenden zu definieren und näher zu erläu tern. Zunächst ist es hilfreich, die Begriffe „Live“ und „E-Learning“ getrennt voneinander zu betrachten. Der englische Begriff „Live“ bedeutet „in Echtzeit stattfindend“. Der Begriff „E-Learning“ hat sich zwar als moderner Schlüsselbegriff durchgesetzt, jedoch gibt es in der Literatur unter diesem Konzept keine einheitliche Definition. Es existieren unterschiedliche Auffassungen, die sich hauptsächlich in ihrer Eingrenzung bzw. Verallgemeinerung unter scheiden.
Möchte man den Begriff E-Learning offen und in einer verallgemeinernden Form auffassen, so sind unter diesem Konzept alle Arten und Facetten digitalen Lernens zu verstehen (vgl. Langkopf 2019: 10). Eine sehr allgemein gefasste Definition von Wesp (2003: 174) lautet: „Lernen mit dem Bildschirm“. Da das „e“ in E-Learning als „e wie elektronisch“ definiert wird und sich vor allem auf die technischen Varianten elektronisch unterstützten Lernens bezieht, kann nach Tiemeyer (2005: 10) E-Learning „als ein Sammelbegriff für Lernpro zesse verstanden werden, bei denen elektronisch Medien zur Wissensvermittlung […] ein gesetzt werden“.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den durch die Pandemie erzwungenen digitalen Wandel in der Hochschullehre und formuliert die Forschungsziele bezüglich des selbstregulierten Lernens.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie E-Learning und selbstreguliertes Lernen, erläutert lerntheoretische Grundlagen des Konstruktivismus und stellt verschiedene Modelle der Selbstregulation vor.
3. Methodisches Vorgehen: Hier wird das Mixed-Method-Design der Arbeit vorgestellt, das eine quantitative Online-Umfrage mit qualitativen Elementen zur Erhebung des Lernverhaltens nutzt.
4. Ergebnisse und Interpretation: Die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich motivationaler Aspekte, Lernstrategien und der Rahmenbedingungen des Live E-Learnings werden deskriptiv ausgewertet.
6. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Anforderungen an die Studierenden sowie die Herausforderungen des synchronen Online-Unterrichts.
7. Literaturverzeichnis: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.
Live E-Learning, selbstreguliertes Lernen, Fremdsprachenunterricht, Lernstrategien, Metakognition, Motivation, digitale Lehre, Hochschulkontext, Online-Unterricht, Konstruktivismus, Lernverhalten, Medienkompetenz, Selbstregulation, studentische Perspektive
Die Bachelorarbeit untersucht, wie Studierende im virtuellen Fremdsprachenunterricht (Live E-Learning) lernen und welche Anforderungen diese digitale Umgebung an ihre Selbstregulation stellt.
Die zentralen Themen sind selbstreguliertes Lernen, die Anwendung kognitiver und metakognitiver Lernstrategien sowie die Auswirkungen synchroner Online-Formate auf die Lernmotivation und das soziale Lernen.
Das Ziel ist es, Anforderungen an das selbstregulierte Lernen im virtuellen Fremdsprachenunterricht zu identifizieren und die Herausforderungen aus der subjektiven Sicht der Studierenden zu beschreiben.
Die Arbeit nutzt ein Mixed-Method-Design, das eine quantitative Online-Befragung von Studierenden mit ergänzenden halboffenen Fragen für qualitative Einblicke kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Definition von Lernkonzepten und Modellen sowie einen empirischen Teil, der die Daten zur Anwendung von Lernstrategien und zur Motivation analysiert.
Die wichtigsten Schlagworte sind Live E-Learning, selbstreguliertes Lernen, Fremdsprachenerwerb, Lernstrategien und Medienkompetenz.
Die Befragten gaben an, dass der soziale Austausch, die direkte Interaktion und die einfachere Kommunikation (z.B. bei Ausspracheübungen) im Präsenzunterricht besser funktionieren als im digitalen Raum.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich ein Großteil der Studierenden organisierter und selbstständiger fühlt, wobei jedoch auch zeitintensivere Vorbereitungen und Motivationsprobleme berichtet wurden.
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