Masterarbeit, 2020
105 Seiten, Note: 1.3
EINLEITUNG
1.1 ZIELSETZUNG UND RELEVANZ
1.2 FORSCHUNGSFRAGE
2 INDIVIDUALISIERUNG UND HETEROGENITÄT
2.1 INDIVIDUALISIERUNG
2.2 SOZIALVERHALTEN UND INTERAKTIONEN IM KLASSENZIMMER
2.3 LERNKOOPERATIONEN IN DER SCHULE
2.4 THEMENZENTRIERTE INTERAKTION – EINE EINFÜHRUNG
2.5 TZI IN DER PRAXIS
3 METHODOLOGIE
3.1 FRIEDRICH-LIST-SCHULE
3.2 KLASSE
3.3 DATENERHEBUNG
3.4 DATENAUSWERTUNG – KODIERMANUAL ZU TZI
4 ERGEBNISSE
4.1 ERSTE KODIERUNG OHNE TZI – BASELINE
4.2 ZWEITE KODIERUNG MIT TZI – POST-MESSUNG
4.3 KLASSENÜBERSICHT - BASELINE
4.4 KLASSENÜBERSICHT – POST-MESSUNG
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
5.1 ENDBETRACHTUNG UND DISKUSSION
5.2 AUSBLICK
Die Arbeit untersucht, inwieweit das Schülerverhalten in den Unterrichtsphasen Themenvorstellung, Gruppeneinteilung und Gruppenarbeitsphase durch eine auf der Themenzentrierten Interaktion (TZI) basierende, individualisierte und direkte Ansprache positiv beeinflusst werden kann. Hierzu wird ein Vergleich zwischen einem konventionellen Unterricht und einem Unterricht nach TZI-Prinzipien durchgeführt.
2.4 Themenzentrierte Interaktion – Eine Einführung
Bisher habe ich Konzepte für und aus dem Klassenzimmer vorgestellt. Im folgenden Abschnitt stelle ich ein nicht nur für das Klassenzimmer erarbeitetes Konzept vor.
„Zu den wichtigsten Konzepten der humanistischen Pädagogik zählt das von Ruth Cohn entwickelte Modell des Arbeitens mit und in Gruppen, sei es im Unterricht, in der Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung, in der Sozialpädagogik und Sozialarbeit, in politischen Versammlungen ebenso wie in Selbsthilfegruppen.“ (Keller & Novak, 1993).
Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) steht nicht nur für das Lebendige, sondern auch für das ganzheitliche Lernen. Dieses Konzept lebt von der Annahme, dass das Erleben und Begreifen eine Einheit bildet.
EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Heterogenität in Berufsschulklassen und Vorstellung der Forschungsfrage zur TZI.
INDIVIDUALISIERUNG UND HETEROGENITÄT: Theoretische Auseinandersetzung mit Individualisierung, Sozialverhalten, Lernkooperationen sowie den Grundlagen und der Praxis der TZI.
METHODOLOGIE: Beschreibung des Forschungssettings an der Friedrich-List-Schule, der Datenerhebung per Videoaufzeichnung und der Entwicklung eines Kodiermanuals auf Basis der TZI-Faktoren.
ERGEBNISSE: Präsentation und Vergleich der quantitativen Daten aus den Videoanalysen der Baseline-Messung und der Post-Messung.
SCHLUSSBETRACHTUNG: Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich der Wirksamkeit der TZI, kritische Würdigung der Methode und Ausblick auf weitere Forschungsbedarfe.
Themenzentrierte Interaktion, TZI, Individualisierung, Berufsschule, Sozialverhalten, Videoanalyse, Unterrichtsgestaltung, Lernkooperation, Humanistische Pädagogik, Schülerverhalten, Binnendifferenzierung, Lehrer-Schüler-Interaktion, Klassendynamik, Verhaltensänderung, Lernpsychologie
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen einer individualisierten und TZI-basierten Ansprache auf das Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern im Unterricht.
Die Arbeit verknüpft Konzepte der Individualisierung, des kooperativen Lernens und der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie durch TZI-Methoden das Schülerverhalten in spezifischen Unterrichtsphasen positiv beeinflusst werden kann.
Die Autorin nutzt eine qualitative Videoanalyse, bei der mittels eines eigens erstellten Kodiermanuals das Verhalten einzelner Schüler und der Lehrkraft kodiert und verglichen wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Diversität und TZI, eine detaillierte Methodologie der Datenerhebung sowie eine umfangreiche Ergebnisdarstellung inklusive Kodier-Daten.
Die Arbeit ist charakterisiert durch einen praxisnahen Vergleich (Baseline vs. Post-Messung) an einer spezifischen Berufsfachschule und eine intensive Auseinandersetzung mit der TZI-Theorie.
Zur Sicherstellung der Objektivität wurden 20% der Videodaten von einer unabhängigen wissenschaftlichen Mitarbeiterin gegenkodiert und der Kappa-Wert berechnet.
Sie dient als Forschungsfeld für die Masterarbeit, da sie mit ihrem pädagogischen Konzept der Individualisierung und des kooperativen Lernens die idealen Rahmenbedingungen bietet.
Die Ergebnisse belegen eine messbare Verhaltensänderung der Schülerinnen und Schüler hin zu mehr Freude und Interesse, wobei die Ursachenzuschreibung zur TZI kritisch diskutiert wird.
Der Autor plant, die erlernten Werkzeuge der TZI und der Individualisierung kontinuierlich in seinen eigenen Unterricht und den Vorbereitungsdienst zu integrieren.
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