Fachbuch, 2021
117 Seiten
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Forschungsrelevanz: Die Arbeitswelt im Wandel
2 Theorie
2.1 Unternehmenskultur
2.1.1 Verständnis verschiedener Kulturansätze.
2.1.2 Definition von Unternehmenskultur.
2.1.3 3-Ebenen-Modell der Unternehmenskultur (Schein).
2.1.4 Zusammenhang von Unternehmenskultur und Unternehmenserfolg.
2.1.5 Eine „gute“ Unternehmenskultur.
2.2 Kulturwandel
2.2.1 Verständnis von Kulturwandel in Unternehmen.
2.2.2 Organisationsentwicklung und Changemanagement.
2.2.3 Prozessmodelle der Kulturentwicklung.
2.3 Arbeitszufriedenheit als Erfolgsfaktor für Unternehmen
2.3.1 Definition von Arbeitszufriedenheit.
2.3.2 Modelle der Arbeitszufriedenheit.
2.3.3 Zusammenhang von Arbeitszufriedenheit und Arbeitsleistung.
2.3.4 Zwischenfazit
2.4 Feelgoodmanagement als Instrument der Kulturentwicklung
2.4.1 Ursprung und Entwicklung des Berufsbildes Feelgoodmanagement.
2.4.2 Begriffsdefinition und Ziele des Feelgoodmanagements.
2.4.3 Berufsbild und Aufgabenfelder des Feelgoodmanagements.
2.4.4 Art des Unternehmens.
2.4.5 Grenzen und Herausforderungen von Feelgoodmanagement.
2.4.6 Nutzen von Feelgoodmanagement für Unternehmen.
2.4.7 Zwischenfazit.
3 Fragestellung
4 Methode
4.1 Forschungsdesign und Erhebungsmethode
4.1.1 Wahl der Erhebungsmethode.
4.1.2 Experteninterviews.
4.1.3 Leitfadenentwicklung.
4.2 Untersuchungsplan und Testdurchführung
4.2.1 Probanden und Akquise.
4.2.2 Versuchsmaterial.
4.2.3 Interviewdurchführung.
5 Analyse
5.1 Transkription
5.2 Paraphrasierung
5.3 Thematisches Ordnen (Codierung)
5.4 Thematischer Vergleich
5.5 Konzeptualisierung
5.6 Theoretische Generalisierung
6 Ergebnis
6.1 Allgemeiner Tätigkeitsbereich des Feelgoodmanagements
6.2 Maßnahmen im Feelgoodmanagement
6.3 Prozess des Feelgoodmanagements
6.4 Weitere Ergebnisse
7 Diskussion
7.1 Maßnahmen im Feelgoodmanagement
7.2 Prozess des Feelgoodmanagements
7.3 Einordnung der Ergebnisse in den theoretischen Hintergrund
7.3.1 Feelgoodmanagement und Modelle der Unternehmenskultur.
7.3.2 Feelgoodmanagement und Modelle der Arbeitszufriedenheit.
7.3.3 Feelgoodmanagement und Kulturwandel
7.4 Abschließende Interpretation
8 Limitationen und Ausblick auf weitere Forschung
9 Schlussbetrachtung
Ziel dieser Forschungsarbeit ist die systematische Untersuchung des modernen Berufszweigs "Feelgoodmanagement" als Instrument zur Gestaltung einer förderlichen Unternehmenskultur. Es soll analysiert werden, welche spezifischen Maßnahmen Feelgoodmanager einsetzen, wie der Prozess der Implementierung in Unternehmen abläuft und ob sich hieraus ein generalisierbares Modell entwickeln lässt, das die Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung positiv beeinflusst.
2.1.2 Definition von Unternehmenskultur.
Generell werden unter dem Begriff Kultur die in einer menschlichen Gemeinschaft entwickelten Normen und Werte des Miteinanders verstanden (Franken, 2016, S. 196). Organisationen oder Unternehmen – diese beiden Begriffe werden in der vorliegenden Arbeit synonym verwendet – sind wiederum soziale Systeme, in welchen Menschen langfristig zusammenarbeiten und in denen geteilte Normen und Auffassungen darüber gebildet werden, welches Verhalten erwünscht ist. Diese nonverbalen Regeln steuern reziprok das Verhalten aller und die Einbindung neuer Mitarbeitender (Nerdinger, 2019, S. 170). Im Tagesgeschäft zeigt sich Unternehmenskultur in Gepflogenheiten und Mustern impliziter sowie offener Verhaltensregeln, aber auch manifestiert in „einem bestimmten Jargon, einem typischen Dresscode oder einer hierarchischen Parkplatzordnung“ (Herget & Strobl, 2018, S. 7). Unternehmenskultur definiert den Unterschied zwischen Organisationen (Kauffeld, 2019, S. 67) und damit deren Einzigartigkeit (Herget & Strobl, 2018, S. 7) und ist grundlegend für die Bildung einer Unternehmensidentität (Franken, 2016, S. 196).
Sackmann (2017, S. 45) weist weiter darauf hin, dass für das Verständnis von Unternehmenskultur die sichtbaren Manifestationen weniger zentral sind als die zugrunde liegenden kognitiven Prozesse. Sie vergleicht dies mit dem Beispiel eines Eisberges, bei dem sich der wesentliche Teil unterhalb der Wasseroberfläche befindet (siehe Abb. 2). Als sichtbare Manifestationen von Kultur nennt sie Artefakte – also alle von Menschen erschaffenen Gegenstände – sowie beobachtbares Verhalten auf verbaler wie nonverbaler Ebene. Darunterliegend finden sich verdeckte, gelernte und gewohnte Überzeugungen (Mindsets) über Arbeitspraktiken wie Zusammenarbeit, Entscheidungsverhalten und Passung von Mitarbeitenden, welche emotional verankert sind und möglicherweise nicht mehr bewusst wahrgenommen werden (Sackmann, 2017, S. 45). Diese tief liegenden Werte machen die größte Masse des Eisbergs aus, mit dem Schiffe bekanntermaßen immer zuerst unterhalb der Wasserlinie kollidieren.
1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den stetigen Wandel der modernen Arbeitswelt durch Megatrends und die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, durch Feelgoodmanagement eine wertschätzende Kultur zu etablieren.
2 Theorie: Dieses Kapitel liefert eine umfassende wissenschaftliche Fundierung zu den Kernkonzepten Unternehmenskultur, Kulturwandel, Arbeitszufriedenheit sowie Feelgoodmanagement und deren gegenseitige Zusammenhänge.
3 Fragestellung: Das Kapitel definiert die explorativen Forschungsfragen der Arbeit, die sich auf die in der Praxis angewendeten Maßnahmen und den Prozess der Etablierung von Feelgoodmanagement beziehen.
4 Methode: Hier wird das Forschungsdesign beschrieben, welches auf leitfadengestützten Experteninterviews basiert, um qualitativ fundierte Einblicke in das noch junge Berufsfeld zu gewinnen.
5 Analyse: Der methodische Prozess der Datenauswertung wird erläutert, angefangen bei der Transkription über das thematische Ordnen bis hin zur theoretischen Generalisierung der Ergebnisse.
6 Ergebnis: Dieses Kapitel präsentiert die Erkenntnisse aus den Experteninterviews, wobei Maßnahmenkataloge und verschiedene Prozessmodelle für die praktische Arbeit von Feelgoodmanagern zusammengefasst werden.
7 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den theoretischen Kontext eingeordnet, wobei insbesondere der iterative Charakter der Prozesse im Vergleich zu klassischen Modellen hervorgehoben wird.
8 Limitationen und Ausblick auf weitere Forschung: Der Abschnitt diskutiert methodische Grenzen der Studie, wie etwa die Messbarkeit "weicher" Faktoren, und gibt Empfehlungen für zukünftige empirische Untersuchungen.
9 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel schließt die Arbeit ab, indem die Relevanz des Feelgoodmanagements als zukunftsweisendes Instrument für eine werteorientierte Unternehmenskultur final resümiert wird.
Feelgoodmanagement, Unternehmenskultur, Arbeitszufriedenheit, Kulturwandel, Mitarbeiterbindung, Experteninterviews, Organisationsentwicklung, Unternehmenserfolg, Mitarbeiterwohlbefinden, Werteorientierung, Change-Management, New Work, Unternehmenskultur-Audit, Prozessmodell, Qualitative Forschung.
Die Arbeit untersucht das Feelgoodmanagement als modernen Ansatz zur Gestaltung einer förderlichen Unternehmenskultur, um die Zufriedenheit und Produktivität von Mitarbeitenden zu erhöhen.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Unternehmenskultur, den Kulturwandel, die psychologische Arbeitszufriedenheit sowie die Rolle und Aufgabenfelder eines Feelgoodmanagers.
Das primäre Ziel ist es, Maßnahmen und Prozessschritte des Feelgoodmanagements zu identifizieren und diese in Form eines Maßnahmenkatalogs sowie eines Prozessmodells für die Praxis aufzubereiten.
Die Arbeit nutzt die qualitative Sozialforschung, konkret werden leitfadengestützte Experteninterviews mit berufserfahrenen Feelgoodmanagern durchgeführt und nach der Methode von Meuser und Nagel ausgewertet.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Herleitung die empirischen Ergebnisse präsentiert, die zeigen, welche konkreten Maßnahmen (z.B. Kommunikation, Workshops) und Prozessphasen für ein erfolgreiches Feelgoodmanagement charakteristisch sind.
Wichtige Begriffe sind Feelgoodmanagement, Unternehmenskultur, Arbeitszufriedenheit, Mitarbeiterbindung, Organisationsentwicklung und Mitarbeiterwohlbefinden.
Da es sich um eine relativ neue Disziplin handelt und die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, variieren Aufgaben und Rollenbild je nach Unternehmen stark, was eine standardisierte Definition erschwert.
Die meisten Expertinnen und Experten betonen, dass eine "harte" oder statische Erfolgsmessung aufgrund der komplexen zwischenmenschlichen Dynamiken kaum möglich ist; der Erfolg wird primär durch direktes Feedback und Vertrauensaufbau wahrgenommen.
Obwohl Elemente des Feelgoodmanagements in jedem Unternehmen Anwendung finden können, betonen die Experten, dass kein "One-Size-Fits-All"-Schema existiert und Maßnahmen immer individuell an die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst werden müssen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

