Bachelorarbeit, 2021
121 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und methodisches Vorgehen
1.4 Abgrenzung
2 Der deutsche Bankensektor
2.1 Der Begriff Bankensektor
2.2 Das deutsche Bankensystem
2.3 Differenzierung der Kreditinstitute nach ihrer Zweckbestimmung
2.3.1 Universalbanken
2.3.2 Spezialbanken
2.4 Traditionelle Dienstleistungen der Banken
2.4.1 Kredit- und Finanzdienstleistung
2.4.2 Geld- und Kapitalanlageleistungen
2.4.3 Zahlungsverkehrsleistungen
2.4.4 Sonstige Leistungen
3 Der Strukturwandel im Bankensektor
3.1 Die Bankenbranche unter Druck
3.2 Analyse der Finanzlage
3.2.1 Die Ertragslage
3.2.2 Aufwandslage
3.2.3 Cost-Income-Ratio
3.2.4 Rentabilität
3.2.5 Fazit zur Finanzlage
3.3 Neue Herausforderungen und Trends
3.3.1 Digitalisierung in der Bankenbranche – Banking 4.0
3.3.2 Neue Geschäftsmodelle und strategische Lösungen.
3.4 Die Konsequenzen des Wandels
4 Die deutsche Bankenlandschaft
4.1 Der Status quo des Bankennetzes
4.1.1 Branchenübersicht der Konsolidierungswelle
4.1.2 Die historische Entwicklung der Bankengruppen
4.2 Folgen für die Bankstellendichte
4.3 Fazit zur Entwicklung der Bankenlandschaft
5 Die Zukunft des Bankensektors
5.1 Die zukünftige Entwicklung des Bankennetzes
5.2 Digitalisierung bis zur vollständig virtuellen Filiale
5.3 Einfluss der Corona-Krise
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Strukturwandel im deutschen Bankensektor mit einem spezifischen Fokus auf die Entwicklung des Filialnetzes. Ziel ist es, die Intensität und die Ursachen des Bankstellenabbaus vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Niedrigzinspolitik zu analysieren und eine Prognose für die zukünftige Entwicklung bis 2030 abzuleiten.
3.1 Die Bankenbranche unter Druck
In der deutschen Bankenbranche erfolgt seit einigen Jahrzehnten ein tiefgreifender Strukturwandel, der vor allem traditionelle Banken unter Druck setzt. Dies beeinflusst das strategische Verhalten der Banken und entscheidet über ihre Erfolgslage.
Mithilfe des Ansatzes des Fünf-Kräfte-Modells von Porter (Porters Five Forces Framework) können die Branchenveränderungen bzw. die Einflussgrößen, die den Bankenmarkt unter Druck setzen und den Wettbewerb verändern, beschrieben werden (vgl. Abb. 3).
In dem Modell ist die Digitalisierung als Haupttreiber des Wandels zu erkennen. In den vergangenen Jahren haben sich im Rahmen der Digitalisierung neue Technologien wie beispielsweise Cloud-Computing, Robotik, Blockchain und Künstliche Intelligenz zunehmend durchgesetzt und sind mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens.
Diese Entwicklungen sind auch in der Bankenbranche angekommen. Neben der Automatisierung der bankinternen Prozesse ändern sich vor allem die Kommunikationskanäle zu den Kunden. Das Digital Banking übernimmt eine zunehmend bedeutende Funktion. Die Online-Angebote der Banken werden erweitert und an die Kundenerwartungen bzw. an das Kundenverhalten angepasst.
Mit der Digitalisierung sind im Finanzsektor neue digitale, auf Plattformen basierende Unternehmen entstanden, die als Bank oder Nichtbank agieren. Diese ‚neuen‘ Akteure setzen die Bankenbranche zusätzlich unter Druck. Sie sind in der Technologie- sowie Innovationsfähigkeit weit voraus und dadurch wesentliche Konkurrenten der traditionellen Banken.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und legt das methodische Vorgehen sowie die Abgrenzung der Untersuchung fest.
2 Der deutsche Bankensektor: Dieses Kapitel erläutert terminologische Grundlagen des Bankensektors, das deutsche Bankensystem sowie die Differenzierung der Kreditinstitute und ihre traditionellen Dienstleistungen.
3 Der Strukturwandel im Bankensektor: Es wird analysiert, wie Digitalisierung und Niedrigzinsphase die Finanzlage und Profitabilität belasten, was zu einem hohen Kostendruck und strategischen Veränderungen in der Branche führt.
4 Die deutsche Bankenlandschaft: Dieses Kapitel untersucht den Status quo des Bankennetzes sowie die historische Entwicklung und die Folgen des Rückbaus von Bankstellen für die Bankstellendichte in Deutschland.
5 Die Zukunft des Bankensektors: Es wird eine Prognose für die Entwicklung des Bankennetzes bis 2030 erstellt, die Rolle der Digitalisierung sowie der Einfluss der Corona-Krise werden kritisch betrachtet.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse zum Strukturwandel und zum Bankstellenabbau sowie einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen ab.
Strukturwandel, Bankenbranche, Bankstellenabbau, Filialnetz, Digitalisierung, Niedrigzinsphase, Kreditinstitute, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, FinTech, Cost-Income-Ratio, Rentabilität, Konsolidierung, Bankstellendichte, Corona-Krise.
Die Arbeit befasst sich mit dem tiefgreifenden Strukturwandel im deutschen Bankensektor und untersucht insbesondere, wie sich das Filialnetz der Banken über die Zeit entwickelt hat.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen der Digitalisierung, der anhaltende Niedrigzinsdruck, die Veränderung des Kundenverhaltens sowie die daraus resultierende Konsolidierungswelle im deutschen Bankenmarkt.
Das Hauptziel ist es, die Intensität des Bankstellenabbaus in Deutschland quantitativ und qualitativ aufzuzeigen und zu ermitteln, in welchem Ausmaß sich die Bankenlandschaft aufgrund des Strukturwandels verändert hat.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Vorgehensweise sowie eine qualitative und quantitative Forschung auf Basis von Sekundärdaten, insbesondere von Statistiken der Deutschen Bundesbank.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Finanzlage der Banken, die Untersuchung der Entwicklung des Bankennetzes nach Bankengruppen und die Prognose der zukünftigen Filialentwicklung bis 2030.
Wichtige Begriffe sind Strukturwandel, Bankstellenabbau, Digitalisierung, Rentabilität, Konsolidierung und Bankstellendichte.
Die Krise wird als Treiber für Filialschließungen identifiziert, da sie sowohl Banken als auch Kunden dazu gezwungen hat, verstärkt auf digitale Lösungen und Online-Banking auszuweichen.
Basierend auf einer Trendanalyse wird prognostiziert, dass sich die Anzahl der Bankstellen je nach Intensität des Konsolidierungsprozesses bis 2030 massiv auf einen Wert zwischen 8.215 und 18.145 reduzieren könnte.
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