Bachelorarbeit, 2021
62 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodik
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Begriffserklärung und Abgrenzungen
2.1 Handel
2.2 Stationärer Einzelhandel:
2.3 E-Commerce
2.4 Omnichannel
2.5 Digitale Transformation
3. Situationsanalyse des stationären Bekleidungseinzelhandels
3.1 Wettbewerbssituation – Substitutbedrohung durch den Onlinehandel
3.2 Vorteilsstrategien des stationären Einzelhandels
3.3 Konsequenzen für den Einzelhandel
4. Der Kunde 4.0
4.1 Kaufentscheidungsprozess nach Kotler
4.2 Konsumentenverhalten
4.3 Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel
5. Technologische Tools am POS
5.1 Smarte Umkleide
5.2 Smart Mirror
5.3 Selbstbedienungskasse
5.4 Nutzwertanalyse
5.4.1 Ableitung der Bewertungen und Begründung der Punktevergabe
5.4.2 Erfolgsfaktoren für eine Implementierung
6. Fazit
6.1 Handlungsempfehlung
6.1.1 Einkaufserlebnis
6.1.2 Wettbewerb
6.1.3 Technologien
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie der stationäre Bekleidungseinzelhandel seine Wettbewerbsposition gegenüber Onlinehändlern im Zuge der digitalen Transformation stärken kann. Im Fokus steht dabei die Analyse, welche digitalen Technologien am Point of Sale (POS) eingesetzt werden können, um Kunden ein attraktives Einkaufserlebnis zu bieten und eine Abwanderung in den E-Commerce zu vermeiden.
1. Einleitung
Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Es ist Donnerstag und Ihnen fällt auf, dass Sie für das Wochenende noch einen passenden Smoking für eine Hochzeit benötigen. Da der Freitag im Büro deutlich länger ausfallen wird, entschließen Sie sich noch heute einen Smoking im nahegelegenen Einkaufszentrum zu besorgen. Da die Verkehrsdichte sehr hoch ist, fahren Sie trotz einer relativ kurzen Luftlinie von acht Kilometern, mehr als 30 Minuten. Als Sie beim Einkaufszentrum ankommen ist es halb sieben und Sie benötigen knapp zehn Minuten, um einen Parkplatz zu finden.
Sie verlassen gereizt ihren PKW und gehen in einen der Läden, der Smokings und Abendgarderobe führt. Die Auswahl der für Sie in Frage kommenden Smokings, begrenzt sich auf rund zwölf verschiedene Modelle. Leider fallen bereits 30% wegen Ihres begrenzten Budgets heraus und weitere 30%, weil das Design nicht ihrem Geschmack entsprechen. Weit und breit sehen Sie keinen Verkäufer, der Ihnen bei der Beratung helfen könnte. Letztendlich sehen Sie einen Smoking, der Ihnen ansatzweise gefällt und gut sitzt. Leider ist der Smoking rot und entspricht nicht der Farbe, die Sie gesucht haben.
Um acht Uhr schließen die Ladengeschäfte und es ist bereits halb acht. Sie benötigen nun dringend eine Verkäuferin zur Beratung, die Ihnen das Modell in der gewünschten Farbe bringt. Das Motto der Hochzeit lautet „Kürbiswahnsinn“, in der Einladung wurde darauf hingewiesen die Bekleidung entsprechend anzupassen. Sie benötigen somit einen Smoking in der Farbe Orange. In Ihnen steigt eine immer stärker werdende Gereiztheit auf.
Endlich treffen Sie auf einen freien Mitarbeiter, der sich ins Lager begibt und mit nicht unglücklichen Neuigkeiten zurückkommt: Der Smoking ist in der Farbe Orange nicht auf Lager. Weiterhin würde eine Nachbestellung eine Woche Zeit in Anspruch nehmen.
1. Einleitung: Die Einleitung illustriert anhand eines praxisnahen Szenarios die Probleme des stationären Einzelhandels und formuliert die Forschungsfrage zur Wettbewerbsstärkung durch digitale Transformation.
2. Begriffserklärung und Abgrenzungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie stationären Einzelhandel, E-Commerce, Omnichannel und digitale Transformation, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.
3. Situationsanalyse des stationären Bekleidungseinzelhandels: Die Analyse beleuchtet die aktuelle Wettbewerbssituation, die Substitutionsgefahr durch den Onlinehandel und identifiziert Vorteilsstrategien für den stationären Sektor.
4. Der Kunde 4.0: Hier werden der Kaufentscheidungsprozess nach Kotler sowie das veränderte Konsumentenverhalten und dessen Auswirkungen auf den stationären Handel detailliert untersucht.
5. Technologische Tools am POS: In diesem Kapitel werden technologische Lösungen (Smarte Umkleide, Smart Mirror, Selbstbedienungskasse) vorgestellt und mithilfe einer Nutzwertanalyse hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten bewertet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, gibt konkrete Handlungsempfehlungen für den stationären Handel und bietet einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Digitalisierung, Stationärer Einzelhandel, Bekleidungsbranche, Digitale Transformation, Onlinehandel, Point of Sale, Smart Mirror, Nutzwertanalyse, Konsumentenverhalten, Einkaufserlebnis, Omnichannel, Kundenloyalität, Technologie, Wettbewerb.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen des stationären Modeeinzelhandels im Zeitalter der Digitalisierung und erarbeitet Strategien, wie durch technologische Innovationen die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Onlinehandel gesichert werden kann.
Die zentralen Themen sind der stationäre Einzelhandel, die Auswirkungen des E-Commerce, die technologische Aufrüstung von Ladenflächen (Smart Store Konzepte) sowie die Analyse der Kundenbedürfnisse des sogenannten "Kunden 4.0".
Die Forschungsfrage lautet: „Inwieweit kann der traditionelle Bekleidungseinzelhandel seine Wettbewerbsposition, durch den Einsatz von ausgeklügelten Storekonzepten und der Integration von digitalen Technologen, gegenüber den Onlinehändlern stärken?“
Die Arbeit nutzt eine qualitative, induktive Forschungsmethode. Die Datengewinnung erfolgt primär über eine Literaturrecherche. Zur Bewertung konkreter Technologien wird zudem eine Nutzwertanalyse (Scoring-Modell) angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Situationsanalyse des Marktes, die Betrachtung des veränderten Kundenverhaltens, die Vorstellung konkreter Technologien wie Smarte Umkleiden, Smart Mirror und SB-Kassen sowie deren Bewertung mittels einer Nutzwertanalyse.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Digitalisierung, stationärer Einzelhandel, Point of Sale, Einkaufserlebnis, Nutzwertanalyse und Omnichannel.
Die "Smarte Umkleide" erzielt den höchsten Nutzwert, da sie den größten Mehrwert für Kunden und Mitarbeiter bietet. Der "Smart Mirror" belegt den mittleren Platz, während die Selbstbedienungskasse am schlechtesten abschneidet.
Digitale Technologien sollen das Personal nicht ersetzen, sondern entlasten und bei der Beratung unterstützen. Eine gute Beratungskompetenz bleibt weiterhin eine Kernkompetenz des stationären Handels.
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